Netflix: Teenager und Massenmörder bescheren mehr Abos
Zuletzt gingen die Nutzerzahlen bei Netflix stetig bergab, doch jetzt kann der Streaming-Dienst im aktuellen Quartal wieder einen positiven Trend vermelden. Das liegt vor allem an zwei Serien: Stranger Things und Dahmer.
Für Netflix sah es zuletzt nicht gut aus. In den letzten Finanzberichten wurde immer wieder von sinkenden Nutzerzahlen berichtet. Etwas überraschend kann der Streaming-Dienst diesen Negativtrend nun aber auffangen. Im dritten Quartal 2022 (Anfang Juli bis Ende September) konnten 2,4 Millionen Neukunden gewonnen werden. Damit verzeichnet das Unternehmen im direkten Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 4,5 Prozent. Ursprünglich prognostizierte Netflix lediglich eine Million neuer Abos - konnte die eigenen Erwartungen also deutlich übertreffen.
Diese Serien verhelfen Netflix zu einem neuen Hoch
Insgesamt steht Netflix jetzt bei 223 Millionen aktiven Abonnenten, und bis Jahresende sollen weitere 4,5 Millionen hinzukommen. Wichtig ist aber vor allem auch der Gewinn, denn das Unternehmen investiert weiterhin viel Geld in Serien und Filme. So viel, dass der Quartalsgewinn im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar sank. Der Umsatz lag hingegen um 6,0 Prozent höher und betrug 7,9 Milliarden US-Dollar.
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Essenziell für den Erfolg eines Streaming-Dienstes sind natürlich dessen Inhalte. Die absoluten Blockbuster-Produktionen laufen mit Herr der Ringe: Die Ringe der Macht und House of Dragon momentan an anderer Stelle, doch Netflix kann ebenfalls mit Eigenproduktionen punkten.
Zum einen ist auch die vierte Staffel der Teenie-Mystery-Serie Stranger Things wieder ein voller Erfolg. Noch besser läuft es allerdings für die True-Crime-Serie Dahmer - Monster: Die Geschichte von Jeffrey Dahmer. Damit ist das Serienmörder-Portrait auf Netflix die am dritthäufigsten angesehene Produktion und wird nur noch von Squid Game und Stranger Things geschlagen.
Quelle: Netflix Finanzbericht

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Dieses ganze True-Crime Genre geht allerdings komplett an mir vorbei.
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