Werbefinanzierte Streaming-Abos: Immer längere Werbepausen sind ein Problem

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Werbefinanzierte Streaming-Abos: Immer längere Werbepausen sind ein Problem
Quelle: LG

Bei zahlreichen Anbietern steigt die Anzahl der Werbeminuten pro Stunde. Nutzer beklagen immer längere Unterbrechungen, die den Komfort von Werbeabos infrage stellen.

Immer mehr Streaming-Dienste setzen auf werbefinanzierte Abo-Modelle, um günstigere Tarife anbieten zu können, doch mittlerweile mehren sich Berichte über immer längere Werbepausen, welche die Zuschauer frustrieren. Warner Bros. soll die Werbelast für US-Kunden von ursprünglich vier auf etwa sechs Minuten pro Stunde erhöht haben.

Ähnliche Schritte seien zuletzt auch bei Amazon Prime Video beobachtet worden: Dort liege die Werbelast ebenfalls bei sechs Minuten pro Stunde und nicht mehr bei vier. Bei Netflix sei die Erhöhung nicht so stark, dennoch müssen Abonnenten mittlerweile fünf statt vier Minuten Werbung über sich ergehen lassen, während Peacock sogar auf sieben Minuten Werbung gewechselt sei. Daten aus dem US-Markt sollen zudem nahelegen, dass Disney+ über 5 Minuten Werbung zeige.

Für viele Zuschauer sollen Werbepausen von sechs oder mehr Minuten mehr als störend wirken. Ein Reddit-Nutzer beklage, dass die Werbeunterbrechungen mittlerweile das Niveau von linearem Fernsehen erreicht hätten, das im Schnitt 13 bis 16 Minuten Werbung pro Stunde biete. So sei der ursprünglich als "leichte" Alternative beworbene Tarif kaum attraktiver als herkömmliches Kabelfernsehen.

Die verschärfte Werbepolitik der verschiedenen Abo-Anbieter kommt zu einer Zeit, in der viele Kunden bereits mehrere Dienste zeitgleich buchen müssen, um ihre Lieblingsformate zu sehen. Steigende Abo-Preise und nun auch längere Werbepausen lassen den Sinn werbefinanzierter Tarife schwinden. Verbraucher stehen damit vor der Frage, wie viel Unterbrechung sie bereit sind zu tolerieren, und ob sich ein günstigerer Tarif mit Werbung wirklich noch lohnt, wenn er kaum Zeit spart und den Sehfluss immer wieder unterbricht.

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Quelle: via Ars Technica

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Tomoyo_Chan Freizeitschrauber(in)
        Zitat von JoM79
        Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
        Glaubst du jeder der sich an Werbung stört, deabonniert den Dienst?
        Viele werden auf ein Abo ohne Werbung gehen und lieber mehr bezahlen.
        Das ist der Traum der Streaminganbieter. Im Anschluss wird das Werbefreie Abo dann verteuert. Ziel erreicht und die Aktionäre lachen sich kaputt.
      • Von Tomoyo_Chan Freizeitschrauber(in)
        Zitat von JoM79
        Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
        Glaubst du jeder der sich an Werbung stört, deabonniert den Dienst?
        Viele werden auf ein Abo ohne Werbung gehen und lieber mehr bezahlen.
        Das ist der Traum der Streaminganbieter. Im Anschluss wird das Werbefreie Abo dann verteuert. Ziel erreicht und die Aktionäre lachen sich kaputt.
      • Von JahJah192 Freizeitschrauber(in)
        What shall we do with a drunken sailor 🏴‍☠️
        Die schei*e schafft sich selbst wieder ab.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Tomoyo_Chan
        User stören sich an immer mehr Werbung.

        Auch: Streaminganbieter jedes Jahr mit Abo Rekorden. Anscheinend stört es die Nutzer noch nicht genug, im Gegenteil.
        Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
        Glaubst du jeder der sich an Werbung stört, deabonniert den Dienst?
        Viele werden auf ein Abo ohne Werbung gehen und lieber mehr bezahlen.
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]


        Solange die Leute so blöd sind, für Werbung auch noch zu zahlen ....
        Mich wundert die Entwicklung von "mehr Werbung" daher nicht. Wird offenbar akzeptiert.
        Ja, aber der Kunde kann doch dabei 5€/$ sparen!

        Ab wann wird die Werbung zuviel?
        Ab der ersten Sekunde!
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]


        Solange die Leute so blöd sind, für Werbung auch noch zu zahlen ....
        Mich wundert die Entwicklung von "mehr Werbung" daher nicht. Wird offenbar akzeptiert.
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