Disney Plus: Angeblich kommt ein Konkurrent zum Prime-Abo
Laut dem Wall Street Journal arbeitet Disney an einem Konkurrenten zum Prime-Abo von Amazon. So soll das Angebot von Disney Plus ausgeweitet werden.
Als im November 2019 Disney den hauseigenen Streaming-Dienst Disney Plus in ausgewählten Ländern an den Start brachte, gab es nicht wenige Marktbeobachter, die den Start kritisch sahen. Schließlich war unklar, wie viele Kunden bereit sind, nur für Inhalte von Disney zu bezahlen. Inzwischen hat der Service mehr als 100 Millionen zahlende Nutzer und hat sich weltweit unter den Top-3 der kostenpflichtigen Video-Streaming-Services etabliert. Laut dem Wall Street Journal soll der Medienkonzern planen, einen Konkurrenten zum Prime-Abo zu erschaffen. Schließlich ist die Mitgliedschaft bei Amazon viel mehr als nur ein SVoD-Service.
Prime-Abo ist mehr als nur Prime Video
Seit dem Jahr 2007 gibt es in Deutschland den kostenpflichtigen Abo-Service Amazon Prime, welcher neben gratis Versand mit der Zeit immer mehr Dienstleistungen umfasst, etwa den Video-Streaming-Dienst Prime Video, den Musik-Streaming-Service Prime Music und unbegrenzten Speicher für Fotos in der Cloud AWS. Im August 2020 kam der Service Prime Gaming für PC-Spieler hinzu, der Twitch Prime ersetzt. Hierbei bekommen Abonnenten monatlich etwa In-Game-Gegenstände umsonst. In Deutschland kostet die Mitgliedschaft - noch - 69 Euro jährlich.
Disney möchte wohl ebenfalls sein Disney-Plus-Abo aufwerten. Intern läuft das Produkt unter der Bezeichnung Disney Prime. Abonnenten sollen beispielsweise auf passende Merchandising-Artikel hingewiesen werden und Rabatte, etwa für die Freizeitparks Disneyland, erhalten. Es ist geplant, dass etwa Zuseher einer Star-Wars-Serie einen QR-Code sehen. Wenn dieser Code mit einer Smartphone-Kamera gescannt wird, gelangen Kunden direkt zu einem Online-Shop mit Artikeln zu Star Wars. Mit Disney Prime möchte der Konzern erreichen, dass Kunden mehr Geld für Disney-Produkte ausgeben. Noch ist unklar, was die Adaption von Amazon Prime kosten wird. Möglicherweise startet eine frühe Version von Disney Prime noch in diesem Jahr.
Disney erhöht die Preise fürs Streaming
Zuletzt hatte Disney für Aufsehen gesorgt, als bekannt gemacht wurde, dass es eine werbefinanzierte Version von Disney+ geben wird. Pro Serienfolge oder Film, die maximal eine Stunde laufen, werden dabei vier Minuten Werbung angezeigt. Bei einem Film mit 90 Minuten werden acht Minuten Werbespots ausgestrahlt, da pro angefangener Stunde ein nicht überspringbarer Werbeblock enthalten ist. Disney Plus mit Werbung soll ebenfalls kostenpflichtig sein, jedoch günstiger sein, als das Abo ohne Werbespots. In den USA kostet die Version ohne Werbung 11 US-Dollar im Monat, während für 8 US-Dollar monatlich die werbefinanzierte Variante angeboten wird.
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Sammlung zum möglichen Prime-Konkurrenten von Disney Plus:
- Disney soll an einem Konkurrenten zum Prime-Abo von Amazon arbeiten. Schließlich umfasst das Abonnement vielmehr, als nur den Zugang zum Streaming-Dienst Prime Video. So gibt es etwa Gratis-Versand, Zugriff auf den Musik-Streaming-Service Prime Music und auf Prime Gaming mit kostenlosen PC-Spielen.
- Beim Medienkonzern Disney laufen nun wohl Planungen, das Abo von Disney Plus zu erweitern. So könnte es künftig etwa Rabatt für den Freizeitpark Disneyland sowie Merchandising-Artikel zu Star Wars & Co. geben.
- Möglicherweise startet eine frühe Version von Disney Prime noch in diesem Jahr.
Quelle: Wall Street Journal

Bin da wirklich neugierig was man da so alles kaufen könnte ...
Meine Eltern schauen auch über meinen Amazon Account Serien usw.
Ich selbst nutze hauptsächlich Amazon Music im Auto neben meiner guten alten SD Karte mit meiner Musik. (Seit Amazon Music auch schon Spotify gekündigt)
Netflix schauen wir über den AC von einem Kollegen, der im Gegenzug Disney+ von uns hat, aber sollte es hart auf hart kommen bleibt Amazon Prime definitiv bestehen.
Das komplett Paket Amazon Prime ist einfach unschlagbar, da kann weder Netflix, Disney oder wie der ganze andere Krempel heißt, mithalten.