Netflix, Disney+ und Co.: Schlechte Nachrichten für Streaming-Betreiber
Neue Statistiken aus den USA legen dar, dass Abos von Streaming-Diensten dort immer häufiger gekündigt werden. Anbieter versuchen dem mit werbefinanzierten Abonnements oder Bündelungen mit der Konkurrenz entgegenzuwirken.
Herrschen derweil raue Zeiten für Streaming-Dienste? So scheint es sich derweil in den USA zuzutragen, denn dort laufen die Abonnenten mit steigendem Anteil davon. Zu dieser Problematik hat das Marktforschungsunternehmen neue Daten erhoben und hält einen Anstieg der Kundenabwanderung von Premium-Streaming-Anbietern im Vergleich zum Vorjahr fest. Zu den in den Erhebungen berücksichtigten Diensten zählen Apple TV+, Discovery+, Disney+, Hulu, Max, Netflix, Paramount+, Peacock und Starz - einige von diesen sind hierzulande nicht abrufbar.
Den Streaming-Diensten laufen die Abonnenten davon
Mindestens drei der genannten Streaming-Dienste wurden im Verlauf von zwei Jahren von einem Viertel der Abonnenten in den USA gekündigt. Im Oktober 2022 betrug dieser Anteil noch 15 Prozent; die Betreiber von Streaming-Diensten müssen sich daher immer neue Strategien überlegen, wie sie ihre Kunden halten können.
Das Marktforschungsunternehmen wartet aber nicht nur mit schlechten Nachrichten für Streaming-Betreiber auf. Jeder Vierte, der einen Premium-Streaming-Dienst kündigt, abonniert diesen Dienst in der Regel innerhalb von vier Monaten erneut, und jeder Dritte tut dies innerhalb von sieben Monaten. Die Hälfte schafft dies innerhalb von zwei Jahren. Besonders effektiv bei der Kundenbindung und -anwerbung sollen sich da werbefinanzierte Abonnements erweisen.
So entschieden sich im November 2023 nach Angaben von Antenna 60 Prozent der US-amerikanischen Kunden, die sich bei Disney+ registrierten oder von einer Testversion wechselten, für das werbefinanzierte Angebot. Wirklich repräsentativ ist dieser Wert allerdings nicht, da hier Black-Friday-Vergünstigungen hineinspielen. Die Streaming-Dienste sind davon überzeugt, dass werbefinanzierte Pläne eine Win-win-Situation für sie und preisbewusste Kunden seien, da sie mit dieser Vorgehensweise sowohl Einnahmen aus monatlichen Abonnements als auch aus Werbeverkäufen generieren.
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Auch Bündelungen werbefinanzierter Angebote über die Konkurrenz hinweg erfreuen sich bei den Anbietern einer wachsenden Beliebtheit. Dazu erklärt David Zaslav, der CEO von Warner Bros. Discovery, dass die Bündelung für die Zukunft von Streaming-Diensten wichtig werden wird, um ein gutes Kundenerlebnis zu liefern. Disney äußerte sich dahin gehend, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden Disney+ kündigen, geringer ist, wenn sie für das Paket aus Disney+, ESPN+ und Hulu bezahlen.
Quelle: Wall Street Journal via Golem

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- Höhere Preise
- Weniger Inhalt
- Noch dazu schlechter Inhalt
- Schlechtere Dienstleistungen
- usw.
Was haben die erwartet?
Prophezeiung: mit Ende der Sharing, werden wir Kunden gewinnen. Ja, so lang gratis Monat hat u/o gute Angebote, stimmt. Sobald alles wegfehlt und alle die normale Preise zahlen müssen, sieht das ganze anders aus.
Ich habe auch alle meine Dienste gekündigt. Das letzte, Netflix, vor 3-4 Monate. Und was soll ich sagen, vermissen tue nicht wirklich. Klar, hin und wieder hätte man Lust schnell etwas schauen, aber dafür habe ich keine Lust mehere Dienste zu haben, nur weil alles verteilt ist. Und damit meine ich nichtmal die Eigenproduktionen.
Ich würde sogar Amazon Prime zum halben Preis bekommen und nicht mal dafür reizt es mich. das wäre mir die € 4,50 im Monat nicht wert.
Man muß noch min. 5-8 weitere Streamdienste auf dem Markt bringen.
Dann hat man noch mehr Auswahl.
Durch die mehr Auswahl muss natürlich auch der Preis steigen.
Verstehe nicht warum das ein Problem sein soll.
Deutliche Aufsplitung des Marktes und Erhöhung der Preise (direkt und indirekt) scheind ja
die absolute Win-Win Strategie sein.
Mal googeln welche Version von edonkey....Tor...VPN...