Streaming: Vodspy wird fortgeführt- Whatsonflix und -prime werden eingestellt
Die Streaming-Suchmaschine "Vodspy" muss nun doch nicht dicht gemacht werden. Ein neuer Betreiber hat sich dieser angenommen und wird den Dienst weiterführen. "Whatsonflix" und "Whatsonprime" hingegen werden am 31. August ihre Pforten schließen, da die Datenbeschaffung zu stark erschwert wurde.
Totgeglaubte leben länger: Das kann man wohl auch über die Streaming-Suchmaschine Vodspy behaupten. Nachdem der ehemalige Betreiber die Webseite im März 2021 aufgrund Zeitmangels und zu hohem Aufwands schließen musste, wurde jetzt bekannt, dass Vodspy laut Informationen von Golem mit einem neuen Inhaber weiterbetrieben werde.
Viele Interessenten sollen sich nach der Bekanntgabe, dass Vodspy eingestellt werden soll, beim ehemaligen Betreiber gemeldet haben, der anschließend die Plattform nach ein paar Monaten übergeben hatte. Laut des vorigen Betreibers soll die Webseite neue Funktionen erhalten und möglicherweise auch ihr Portfolio an Streaming-Abos erweitern. Derzeit ist die Übersicht begrenzt auf Filme und Serien von Netflix, Prime Video und Apple TV+. Bekannte Streaming-Dienste wie Disney+ und Sky Ticket werden momentan nicht von Vodspy abgedeckt. Die Streaming-Suchmaschine ist nur über den Browser erreichbar, eine App gibt es aktuell nicht.
Währenddessen soll sich der Angebotskatalog von Netflix und Prime Video ständig verändern. Filme und Serien sollen permanent den Datenbanken hinzugefügt und aus diesen entfernt werden, ohne, dass Kunden hinreichend darüber informiert werden würden. Derweil gibt es in Deutschland mit Screenhits TV eine neue Online-Plattform, die sich der übersichtlichen Aufbereitung von Streaming-Abos verschrieben, aber noch mit vielen Fehlern zu kämpfen hat.
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Whatsonflix und Whatsonprime werden eingestampft
Während es gute Nachrichten für Vodspy zu verkünden gibt, hat die Konkurrenz weniger Glück. Die Netflix- und Prime-Video-Suchmaschinen "Whatsonflix" und "Whatsonprime" werden von den Betreibern Ende des Monats geschlossen. Erstere gibt es seit 2018 und gab einen Überblick über das Angebot von Netflix. Whatsonprime wurde erst im April 2021 ins Leben gerufen und übernahm denselben Job für Inhalte von Prime Video.
An der Schließung der beiden Apps sind im Prinzip die Streaming-Dienste selbst schuld, die laut den Betreibern von Whatsonflix und Whatsonprime ihnen keine Schnittstelle zur Verfügung stellen. Deshalb müssen die Daten via Screen Scraping, also direkt von den jeweiligen Webseiten, extrahiert werden, was Netflix und Amazon zunehmend erschwert haben sollen. Auch soll der letzte Hoster der App-Betreiber von Netflix blockiert worden sein, weshalb diese sich dazu gezwungen gesehen haben, das Projekt ruhen zu lassen. Die Apps von Whatsonflix und Whatsonprime wurden bereits aus den App-Stores entfernt. Am 31. August 2021 werden dann die Server endgültig eingestellt.
Quelle: via Golem, Appgefahren

Die Alternativen wären nun Seiten, die sich unteranderem auf Animes spezialisiert haben oder durch Zufall auch andere Seiten, die im Normalfall nichts damit zu tun haben, aber einmal im Monat eine Übersicht erstellen. Aber diese Seiten muss man wissen. Der größte Vorteil der App ist, man weiß schon rechtzeitig, wann etwas wieder entfernt wird oder findet Sachen, die bei 99 % der Nutzer komplett vorbei gehen.
Nur so am Rande, hin und wieder kam ein Haufen an koreanische Serien und Filme, auch indische Filme und noch so einiges anderes mit in den Katalog von Netflix.
Ich hab ausschließlich Prime und darin gibt's eine Suche. Was genau habe ich von einer externen Suchmaschine?
Ich hab ausschließlich Prime und darin gibt's eine Suche. Was genau habe ich von einer externen Suchmaschine?