Twitch-Malheur: CoD-Spieler feuert echte Waffe ab und wird gebannt
Live-Unterhaltung der etwas anderen Sorte: Zuschauer, die Carl Riemer auf Twitch bei seinem Call of Duty-Gameplay beiwohnen wollten, wurden unfreiwillig Zeuge, wie der Herr in betrunkenem Zustand eine echte Handfeuerwaffe abfeuerte. Dafür wurde er von Twitch gebannt und aus der eSports-Organisation SoaR geworfen.
Eine Prise Klatsch und Tratsch für den heutigen Samstag:
Die Streaming-Plattform Twitch ist um eine kuriose Begebenheit reicher geworden. Diesmal geht es um den (nunmehr Ex-)Streamer Carl Riemer, der vor allem für seine Trickshots in Call of Duty bekannt ist. In seinem kürzlich erfolgten Stream war dem jungen Mann entweder langweilig, oder er benötigte eine Extraportion Testosteron und Bestätigung - auf jeden Fall begann er unvermittelt, vor laufender Kamera mit einer echten Handfeuerwaffe herumzuspielen. Natürlich schickte er noch ein gebrülltes "Say I 'ain't got money" hinterher, um dem Gehabe die passende Note zu verleihen. Dann ging der Schuss nach hinten los (Gott sei Dank nur im übertragenen Sinne!).
Für immer Schluss nach einem Schuss
Denn Riemer drückte tatsächlich ab und verpasste seiner Zimmerwand damit eine bleibende Erinnerung an diesen Abend. Ihn selbst schien die Bewegung seines Fingers ebenfalls gehörig erschreckt zu haben, schließlich konnte er es im Anschluss selbst nicht glauben. Der glorreiche Moment ist natürlich für die Nachwelt festgehalten worden:
Riemer wird nun seinen kurz zuvor gebrüllten Ausruf unfreiwillig wahrmachen und in der Tat weniger Geld einnehmen. Denn Twitch hat seinen Account im Anschluss gebannt und auch die eSport-Organisation SoaR war not amused über Carls ausschweifende Abendaktivitäten, sodass man ihn kurzerhand aus dem Verband schmiss.
Das Opfer - oder der Täter, je nach Standpunkt - zeigte sich auf jeden Fall reumütig und bekundete auf Twitter, wie sehr es ihm leid tue. Er wisse nun nicht, was er machen soll. Er habe in den vergangenen Jahren alles in seine Twitch-Karriere gesteckt und nun diesen einen Fehler gemacht, der alles ruinieren könnte. In einem Youtube-Video räumt er ein, an dem Abend alkoholisiert gewesen zu sein, und betont zugleich, dass Waffen keine Spielzeuge seien. Diesem Mann kann man glauben, immerhin hat er es, ganz dem empiristischen Weltbild entsprechend, selbst ausprobiert.
Und die Moral von der Geschicht': Mit echten Waffen spielt man nicht!
Quelle: Eurogamer

Diese Gasdrucklader erzeugen ja so wenig Rückstoß, dass sich auch nen MG wie eine Softair anfühlt.
Was du meinst ist eine Repetierbüchse. Kann man mal verwehchseln, ein M95 sieht ja fast genauso aus bloß dass sich da nach dem Schuss der Verschluss nicht bewegt
€: Und ja, das sind ziemliche Idioten so wie die in dem Video mit den Waffen umgehen.
Mir scheint es irgendwie sinnvoller, genauer und häufiger hinzusehen ob jemand, der sich als Sportschütze betätigt, geistig und sittlich gefestigt und in der Sache qualifiziert ist. Das gilt analog auch für Inhaber eines Führerscheins für Kraftfahrzeuge etc..
Du argumentierst ja wie immer differenziert, was ich ja sehr schätze, wenn ich auch nicht immer deiner Meinung bin. Aber bei diesen Dingen ist für mich die Grenze schlichtweg überschritten, da gibt es für mich nichts mehr abzuwägen. Der oben von mir geschilderte Fall mit den beiden Rennfahrern im Feierabendverkehr hat mich einmal mehr ernsthaft geschockt. Jede tote Person durch überhöhte Geschwindigkeit, Drogeneinfluss oder Spielereien am Smartphone ist für mich schlichtweg nicht mehr erträglich. Ich bin einfach nicht mehr in der Lage, darüber Achselzuckend hinweg zu gehen.
Wir haben in Hannover jetzt einen grünen Bürgermeister, der damit Wahlkampf gemacht hat, dass er die Innenstadt autofrei machen will. Ich glaube zwar nicht daran, dass er das durchsetzen wird, aber meine Unterstützung hat er dabei.
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Ganz meine Meinung. "Hihi, schau mal, sie ist mit dem Scharfschützengewehr umgefallen, haha!"
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