Amazon Twitch: Kanal-Sperren sollen transparenter werden
Immer wieder sperrt Twitch Kanäle von Streamern, wobei unklar ist, warum ein Bann erfolgt ist. Nun gelobt das Unternehmen künftig mehr Transparenz.
Im Bereich der Live-Streaming-Dienste ist Amazon Twitch mit einem Marktanteil von 65 Prozent unangefochtener Marktführer. Auf Platz zwei kommt Youtube Gaming mit 22 Prozent Marktanteil. Der Schwede Felix Kjellberg alias PewDiePie hat jüngst verkündet, wieder bei Youtube zu sein und exklusiv für die Google-Tochter zu streamen. Den dritten Platz belegt Facebook Gaming mit einem Marktanteil von 11 Prozent.
Immer wieder kommt es vor, dass Kanäle von Streamern bei Twitch gesperrt werden und es für Streamer unklar ist, warum der Bann erfolgt. Künftig will Twitch mehr Transparenz liefern, wenn es um die Sperre eines Kanals geht. So werden ab sofort der Titel der gesperrten Übertragung, das Datum und die Länge der Sperre aufgelistet.
Gründe für Kanal-Sperren bleiben unklar
Beim Kurznachrichtendienst Twitter hat das Unternehmen nun dazu ein Beispiel veröffentlicht. Allerdings verrät Twitch auch weiterhin nicht den genauen Grund für eine Kanal-Sperre. Immerhin können Streamer so eingrenzen, wann und bei welchem Video die Sperre erfolgt ist. Ein berühmter Bann war das Ende von Dr. Disrespect, bei dem man nach wie vor nur mutmaßen kann, warum der jahrelange Twitch-Partner plötzlich im März 2020 gebannt wurde. Aktuell ist er beim Konkurrenten Youtube von Google aktiv und plant die Gründung eines eigenen Entwicklerstudios für Videospiele.
Alle Zuschauer ohne kostenpflichtiges Abo müssen mit Werbeeinblendungen in verschiedenen Formen leben. Bei jeglicher Art von Werbung verdienen die Streamer Geld, zumindest für ausgestrahlte Werbung vor und während eines Streams. Als Neuheit wird derzeit Werbung getestet, welche mitten in einem laufenden Stream eingeblendet wird. Den Inhalt der Promotion bestimmt Twitch und nicht der Streamer. Allerdings erhält der Streamer Geld für jede gezeigte Werbung.
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Sammlung zu transparenteren Kanal-Sperren bei Twitch:
- Twitch will künftig transparenter werden, wenn es um Kanal-Sperren geht, wie das Unternehmen auf Twitter bekannt gegeben hat.
- Ab sofort werden der Titel der gesperrten Übertragung, das Datum und die Länge der Sperre aufgelistet.
- Unklar bleibt aber weiterhin der genaue Grund für eine Kanal-Sperre.
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