Twitch: Könnte Streamern bei Bann künftig Video zum Vergehen schicken
Twitch will daran arbeiten, Sperren für Streamer in Zukunft besser zu erklären. Derzeit erhalten gesperrte Nutzer eine Email, die über das Fehlverhalten informieren soll. Dies sorgt derzeit trotzdem so manches Mal für Verwirrung. Deshalb könnten bald mehr Informationen an die Sperrung gebunden werden, wie etwa ein Video des Vergehens.
Benehmen sich Streamer nicht so, wie es die Nutzungsbedingungen von Twitch gebieten, werden sie mit Verwarnungen oder einem Bann abgestraft. Im März wurden binnen weniger Tage gleich mehr als 200 Partner-Streamer der Plattform in eine Auszeit geschickt. Warum der Bann erfolgte, sorgt jedoch manchmal eher für Verwirrung. Denn die Content Creators erhalten bei einer Suspendierung nur eine Email mit dem Grund des Verstoßes. Die Informationen will Twitch in Zukunft verbessern.
Weitere Details zu Sperrungen bei Twitch
Laut Angela Hession, Vizepräsidentin für Vertrauen und Sicherheit bei Twitch, könnten die Emails bei einer Sperrung bald vielleicht Clips von den jeweiligen Verstößen enthalten. "Sicherheit ist eine Reise und dies ist eine der wichtigsten Forderungen unserer Community. Wir prüfen also, wie wir mehr Details anbringen können, damit die Leute sie verstehen - wie das Video selbst. Das ist etwas, woran wir definitiv arbeiten", sagte Hession und fügte hinzu, dass mehr "Details und Klarheit" kommen werden, nachdem sich Twitch festgelegt hat, wie man die Funktion einführen kann.
Hession wies zudem auf das kürzlich von Twitch eingerichtete Einspruchsportal hin. Dies soll den Prozess des Einspruchs gegen Sperrungen und Verbote in Fällen, in denen die Nutzer der Meinung sind, dass Twitch über das Ziel hinausgeschossen ist, vereinfacht haben. Laut Rob Lewington, Global VP of Safety Ops, habe das neue Portal den Ansatz von Twitch bei der Moderation bestätigt. Bereits vor der Einführung soll Twitch regelmäßig Entscheidungen überprüft haben, um sicherzustellen, dass sie mit den Richtlinien der Plattform übereinstimmen. Dabei soll eine Erfolgsquote von über 99 Prozent erzielt worden sein. Jetzt läge diese Erfolgsquote sogar noch höher.
Quelle: Washington Post, Golem

Dann erklärt mal…