Geforce Now: Rechnungsstellung für Gründer bis Juni aufgeschoben

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Geforce Now: Rechnungsstellung für Gründer bis Juni aufgeschoben
Quelle: Nvidia

Nachdem Nvidia gestern einmal mehr schlechte Nachrichten bezüglich des Inhalts von Geforce Now überbringen musste, hat man sich nun dazu entschieden, die Premium-Kunden drei Monate aus den Zahlungsverpflichtungen zu entlassen.

Nvidia hat eine E-Mail an seine Geforce Now Founder verschickt, in denen die Bezahlung des Dienstes bis Juni aufgeschoben wird. Die Maßnahme dürfte nicht nur im Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen, sondern auch mit der Erosion von Anbietern auf der Plattform und dem entsprechend zurückhaltenden Feedback.

Auf dem Streaming-Markt und generell im Abo-Markt von Spielen sind durchaus einige Teilnehmer unterwegs und jeder hat so seine Methoden, um die Nutzer von der eigenen Plattform zu überzeugen. Und in diesem Marktumfeld hat es jeder Wettbewerber nicht leicht. Entsprechend half es wenig, dass seit dem offiziellen Start (nach der langen Beta) viele Anbieter bei Geforce Now Reißaus nahmen. Auf der Liste sind mittlerweile 2K Games, Activision-Blizzard und Bethesda sowie Warner Bros., Xbox Game Studios, Codemasters und Klei. Dazu kommen noch einige Einzelstudios. Zu Geforce Now explizit bekannt haben sich unter anderem Ubisoft, Paradox und EA.

So oder so: Gute Nachrichten für die Gründer, die sich bis Juni ein paar Credits sparen.

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Hintergrund Geforce Now

Voraussetzung ist, dass die Spiele via Steam verfügbar sind und sich dort in der eigenen Bibliothek befinden. Wer via Geforce Now den Steam-Client direkt startet, kann im Anschluss jeden beliebigen Titel abrufen. Problematisch wird es dann allenfalls mit kostenlosen Zugängen, deren Sessions auf eine Stunde begrenzt sind. Grund ist, dass vor jedem Ausführen eine komplette Installation notwendig ist. Sofort verfügbar sind einzig offiziell gefeaturte Geforce Now-Spiele. Bei besonders großen Spielen könnte hier die Zeit trotz hohen Download-Geschwindigkeiten letztlich also nicht ausreichen. Zusätzlich müssen mitunter auch Performance-Einbußen in Kauf genommen werden. Optimierte Settings gibt es ausschließlich für offizielle Geforce Now-Titel.

Anfang Februar dieses Jahres hat Geforce Now offiziell die Beta verlassen. Seitdem sind die Pforten des Streaming-Dienstes für jedermann geöffnet. Neben einer Bezahlvariante bietet Nvidia auch einen kostenlosen Zugang an. Die Spielzeit ist grundsätzlich unbeschränkt, einzelne Sessions sind jedoch auf eine Stunde begrenzt. Im Anschluss muss man sich erneut hinten anstellen und auf einen freien Platz warten.

Umgehen lässt sich der Großteil der Wartezeit mit einer Premium-Mitgliedschaft. Für 5,49 Euro im Monat erhalten Abonnenten Vorzug in der Warteschlange. Zudem wird das Zeitlimit einzelner Sessions auf 6 Stunden erweitert, während zusätzlich auch von RTX-Inhalten profitiert werden kann. Verfügbar ist Geforce Now abseits des PCs unter anderem auch auf Nvidias eigenen Shield-Streaming-Boxen sowie Android-Smartphones.

Quelle: Nvidia, via Resetera

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