Netflix: Bei Werbeabos soll keine Krypto-Werbung erlaubt werden
Der Streaming-Dienst Netflix soll schon seit längerer Zeit an einem werbefinanzierten Abo arbeiten. Internen Quellen zufolge soll das Unternehmen bereits Gespräche mit potentiellen Webekunden aufgenommen haben. Werbung für Politik, Glücksspiele und Kryptowährungen sowie Werbung für Kinder soll dabei jedoch angeblich ausgeschlossen werden.
Seit einiger Zeit wird bereits davon berichtet, dass der Streaming-Gigant Netflix an einem werbefinanzierten Abo arbeitet. Zuletzt hieß es, dass dieses Abonnement nicht etwa kostenlos sein wird, sondern nur günstiger als die bisherigen Pläne. Dafür könnte aber auch nur verhältnismäßig wenig Werbung am Anfang eines Films oder einer Serie gezeigt werden. Nun wollen interne Quellen erfahren haben, dass Netflix bereits Gespräche mit möglichen Werbepartnern führt.
Netflix will angeblich keine Krypto-Werbung
Wie Quellen dem Sydney Morning Herald berichteten, sollen Netflix-Kunden, die den vollen Preis für ein Abonnement zahlen, keine Werbung sehen. Zuschauer mit einem werbefinanzierten Abo sollen jedoch Werbung sehen, die nicht unterbrochen oder vorgespult werden kann. In Australien soll Netflix bereits Gespräche mit lokalen Werbepartnern aufgenommen und diesen einige Regeln vorgesetzt haben. So will der Streaming-Dienst Werbung für Politik, Glücksspiele und Kryptowährungen ablehnen sowie keine Produkte an Kinder vermarkten.
Netflix wäre nicht das erste Unternehmen, das sich gegen Werbung für Kryptowährungen ausspricht. Das soziale Netzwerk Facebook hatte Anzeigen für Krypto-Produkte bereits im Februar 2018 unterbunden, diese aber später im selben Jahr mit Einschränkungen wieder erlaubt. Damit wollte Facebook Betrügern keine Plattform bieten.
Zudem ist Netflix nicht der einzige Streaming-Dienst, der Werbung für seine Kunden einführen will. Amazons Prime Video und der recht neue Dienst von Paramount nutzen bereits ein Hybridmodell. Auch Disney will mit Disney+ nachziehen und Werbung zeigen, wobei dieses werbefinanzierte Modell ebenfalls an ein Abo gebunden ist. Der Dienst will angeblich pro einer Stunde Film oder Serie rund vier Minuten Werbung zeigen.
Quelle: The Sydney Morning Herald

Sollte aber Werbung wie früher im TV kommen (ohne Sprungmöglichkeit), wäre ich weg dort. Befürchte, es wird per günstigerem "Testballon" geprüft, wie weit man die Menschen melken kann und später werden einfach die AGB´s geändert und jeder Account bekommt Werbung zu sehen.
Steaming war gut und ist jetzt auf dem absteigenden Ast
Es gibt zu viele Anbieter und dann könnte man die Sachen die man sehen möchte auch anderes besorgen
Schlimm wo die Reise der Streaming Dienste hingeht ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte.
Amazon hat es schon und Disney will nachziehen... dann lieber gar kein Streaming mehr gerade deshalb nutzt man es doch um die nervige Werbung loszuwerden!!!