Netflix auf Fire TV endlich mit Framerate-Switching

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Netflix Streaming Dienst
Quelle: PC Games Hardware

Die Netflix-App auf dem Fire TV kann nun endlich Framerate-Switching - Enthusiasten werden sich freuen und auch alle anderen dürfen nicht weniger erfreut sein, denn es verspricht weniger unschönes Ruckeln.

Was lange währt, wird endlich gut. So abgedroschen es klingen mag, so wahr ist es manchmal. Die Netflix-App für das Fire TV unterstützt mit dem neuesten Update (8.3.4) nun endlich Framerate-Switching. Wer einen Fire TV verwendet, kennt das bereist von der Prime-App, die diese Funktion unterstützt. In den Einstellungen vom Fire TV muss allerdings erst Framerate-Switching aktiviert werden; das Feature ist systemweit verfügbar, wenn es die Apps denn unterstützen.

Ist die Funktion aktiviert, gibt das Fire TV die Bildwiederholrate genauso an den Fernseher ab, wie es im Inhalt vorgesehen ist. Das vermeidet im Idealfall unschöne Ruckel-Effekte. Es liegt jedenfalls dann am Fernseher, wie er mit dem nun sauber eingehenden Signal umgeht. Auch da gibt es dann noch Unterschiede; je nach Anbieter kommen die Geräte mal mehr mal weniger gut mit verschiedenen Bildwiederholraten zurecht, aber die grundlegende Funktion ist jetzt immerhin nach langer Zeit gegeben.

Um die Funktion zu nutzen, ist es wichtig, dass in den Einstellungen des Fire TVs alles passend konfiguriert ist. Die Videoauflösung sollte auf Auto stehen, die Farbtiefe auf bis zu 10 Bit und das Format auf Auto sowie die Anpassung der Bildwiederholrate auf Ein. So wird der ausgelieferte Content am besten abgedeckt. Wenn alles richtig ist, meldet sich das Fire TV mit einem Hinweis beim Start des Films oder der Serie, wenn die Framerate angepasst wird; und je nach Fernsehgerät kann es zu einem kurzen Schwarzbild kommen, wenn es die Wiederholrate umstellt. Da ist natürlich auch immer das maßgebend, was letztlich am Server des Streaming-Dienstleisters liegt.

Man muss also noch ein paar Feuerreifen durchspringen, um das Ergebnis zu sehen. In den meisten Fällen sollte es recht reibungslos klappen. Wer keinen Erfolg hat, sollte prüfen, ob am Fire TV und am Fernseher alles passend konfiguriert ist und ob die Netflix-App aktuell genug ist. Wer Geräte wie einen AV-Receiver zwischengeschaltet hat, muss auch diese berücksichtigen. Testen lässt sich die Kette immer mit der Prime-App und einem passenden Film.

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Dennis123456789 Schraubenverwechsler(in)
        Gibt es hierzu neue Erkenntnisse? Ich habe eine 4K Stick erste Generation und es wird leider keine 24p ausgegeben. Hat es sich jetzt bewahrheitet das nur der Cube und der 4K Max (und 4K Zweite Generation vielleicht) 24p bei Netflix beherrschen ?
      • Von Dennis123456789 Schraubenverwechsler(in)
        Gibt es hierzu neue Erkenntnisse? Ich habe eine 4K Stick erste Generation und es wird leider keine 24p ausgegeben. Hat es sich jetzt bewahrheitet das nur der Cube und der 4K Max (und 4K Zweite Generation vielleicht) 24p bei Netflix beherrschen ?
      • Von bynemesis Software-Overclocker(in)
        hatte die letzten 3 Jahre keine Ruckler am Cube. Der tv entruckelt hier auch nichts.

        Android rechnete intern wohl das Zeug hoch?
        Am alten Stick waren die Ruckler noch da.
      • Von Corn696 Software-Overclocker(in)
        Erstaunlich, dass das nun tatsächlich möglich sein soll.

        Hätte ich nicht mehr mit gerechnet.
      • Von iago Software-Overclocker(in)
        Zitat von SilentHunter
        Sollte es von Vorteil sein wenn der TV Variable Refresh Rate VRR beherrscht?
        Nö, das kann eh technisch keiner der FireTVs. Die Framerate wird ja nur einmal beim Start des Films / Serie angepasst und ändert sich nicht ständig dazwischen.
      • Von SilentHunter Software-Overclocker(in)
        Sollte es von Vorteil sein wenn der TV Variable Refresh Rate VRR beherrscht?
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