Netflix: Sofortige Preiserhöhung für US-Kunden - bald auch in Deutschland?
Netflix hat bekanntgegeben, dass das Abonnement für Kunden in den USA und Kanada ab sofort teurer wird. Demnach würde das Basis-Abonnement ab sofort 9,99 US-Dollar kosten, während das 4K-Premium-Modell auf 19,99 US-Dollar ansteigt. Ob es auch in Deutschland in den kommenden Monaten zu einer Preiserhöhung kommt, ist noch unklar.
Streaming-Dienste wie Amazon Prime Video und Netflix sind mittlerweile nicht mehr aus unserem alltäglichen wegzudenken. Mit der Zeit kamen immer mehr Services unterschiedlicher Anbieter dazu, was sich am Ende des Tages bei den Usern natürlich auch auf dem Konto bemerkbar macht. So kämpfen neben den bereits genannten Anbietern hierzulande auch Disney+, Sky oder Joyn um die Gunst der Zuschauer. Nun hat Netflix angekündigt, was den Nutzern wohl eher weniger gefallen wird.
Netflix: Deutliche Preiserhöhungen in den USA und Kanada
Kunden in den USA und in Kanada müssen ab sofort mehr für ihr Abonnement bezahlen. Das Basis-Abo kostet nun 9,99 US-Dollar (vorher: 8,99 US-Dollar), das Standard-Abonnement kommt auf 15,49 US-Dollar (vorher: 13,99 US-Dollar) und das 4K-Premium-Modell kostet jetzt 19,99 US-Dollar (vorher: 17,99 US-Dollar). Damit bleibt Netflix in den USA und in Kanada mit dem teuersten Modell noch unter der psychologisch wichtigen 20 US-Dollar Marke. Jedoch ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch diese Grenze überschritten wird.
Netflix hatte zuletzt im Herbst 2020 in den USA und in Kanada die Preise erhöht. Als Grund nennt der Streaming-Dienst, dass man auch in Zukunft hochwertige Inhalte bieten möchte. Unklar ist noch, ob eine Preiserhöhung auch für den europäischen Raum in diesem Jahr kommt. Hier fand die letzte Korrektur nach oben 2019 statt. Denkbar ist auf jeden Fall, dass die US-Dollar-Preise einfach in Euro-Preise übernommen werden. Wir halten Sie stets über Preiserhöhungen auf dem Laufenden.
Quelle: The Verge

Squid Game kostete irgendwas um die 20 Millionen Dollar für eine komplette Staffel und generierte knapp 1.7 Milliarden geschaute Stunden im ersten Monat. Ein Witcher, der mit Nachdrehs sogar 120 Million gekostet haben soll und damit eine der teuersten Netflix-Produktion sein dürfte, kam in S1 gerade mal auf 541 Millionen und in S2 schon auf 15 Prozent weniger geschaute Stunden. The Witcher war dazu nur ein Strohfeuer, welches nach einem Monat auch schon wieder zu Ende war. Der Squid Game Hype lief über Monate.
Dazu sei noch angemerkt, dass die Maßeinheit mit geschauten Stunden eigentlich wertlos ist.
Neben den viel zu teuren Produktionen, welche aus unbegreiflichen Gründen (Sicht eines Shareholders) teilweise in die Hände unerfahrenen und inkompetenten Produzenten, Drehbuchautoren etc. gelegt werden, sind die günstigeren Produktionen unterm Strich erfolgreicher. In meinem letzten Stockholder Meeting war das Thema. Um sich die teuren Steckenpferde der politischen Korrektheit (inclusion, diversity, equality, racial equality uvm. sind Schlagwörter, die ständig bei solchen Veranstaltungen verwendent werden) weiter leisten zu können, müssen die Gebühren saftig angehoben werden. Das ist nun passiert und es bleibt spannend zu beobachten, wie die Kunden darauf reagieren. Irgendwann ist bei einem signifikanten Teil die Grenze erreicht, bei der man viel Geld für einen Haufen Kompromisse und bestenfalls Mittelmäßigkeit ausgeben möchte.
Netflix hingegen ist mittlerweile das KiK Hollywoods. Ein Reboot nachm anderen, son Dreck wie Bel Air oder Fuller House, weil offensichtlich nix anderes mehr einfällt und letztes Jahr gabs einen gut rezensierten Film auf NF. Sonst nur Müll. Serien werden gegatet wie im Fernsehen.
Und dafür ständig die Preise anzuheben. Ist frech.
Natürlich auch noch außen vor gelassen, daß dieser Arbeitnehmer einer von einem halben Dutzend ist die überhaupt verfügbar sind....