Netflix: Account-Sharing soll bald mehr kosten - Abozahlen gesunken

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Netflix hat den kostenlosen Probemonat in Deutschland gestrichen. Der Streamingdienst kann hierzulande nun nicht mehr gratis ausprobiert werden.
Quelle: Pixabay/Montage: Golem.de/CC0

Der Streamingdienst Netflix möchte gegen das Teilen von Konten außerhalb des eigenen Haushalts vorgehen, indem die Kosten für diejenigen, die dies tun, erhöht werden sollen. Zudem startete das Medienunternehmen wenig erfreulich ins Jahr 2022, da sowohl die Abozahlen als auch der Aktienkurs gefallen sind.

Im Hause Netflix könnte es derzeit besser laufen. Etliche Nutzer des Streamingdiensts sollen Account-Sharing ihres Netflix-Kontos betreiben und Menschen außerhalb des eigenen Haushalts am kostenpflichtigen Abonnement teilhaben lassen. Dies sei auch einer der Gründe, warum die Abonnentenzahlen 2022 schlechter ausgefallen sind als noch in den Vorjahren (mehr dazu auf der zweiten Seite).

Während des Quartalsberichts zu den Einnahmen des Medienunternehmens gab man bekannt, dass die Verantwortlichen bei Netflix den Test einer Funktion ausweiten möchten, die Abonnenten einen höheren Preis berechnet, sobald diese ihre Konten mit Personen außerhalb des eigenen Haushalts teilen.

Netflix plant höhere Kosten fürs Account-Sharing

Seit März läuft der Test dieser Funktion in Chile, Costa Rica und Peru an und soll später in den globalen Märkten implementiert werden. In den wenigen Testmärkten wird Standard- und Premium-Abonnenten von Netflix derweil angeboten, Unterkonten für Personen hinzuzufügen, mit denen sie nicht zusammenwohnen. Ein solches Unterkonto soll diese Personen dann darauf vorbereiten, künftig selbst ein etabliertes Mitglied mit eigenem Netflix-Konto zu werden. Über die IP-Adresse, Geräte-IDs sowie anderen Geräteinformationen, die in einem Haushalt beim Netflix-Konto angemeldet sind, kann der Streamingdienst ermitteln, ob außerhalb eines Haushalts Inhalte geteilt werden.

Schätzungen von Netflix zufolge sollen weltweit rund 100 Millionen Haushalte ihre Benutzerkonten teilen, davon allein über 30 Millionen in den USA und Kanada. In den Testmärkten müssen Mitglieder, die ihre Konten teilen, derzeit 2.380 CLP (Chile), 2,99 US-Dollar (Costa Rica) und 7,9 PEN (Peru) extra zahlen.

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  2. Seite 2 Gesunkene Abozahlen bei Netflix: Das sind die Gründe
    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cirdan77 Schraubenverwechsler(in)
        Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie den Spaß mal testen, für mich heißt das direkt die Kündigung und nur noch ab und zu reinschauen. In letzter Zeit gibt mir Netflix auch zuviel Geld für schlechte Filme und vollkommen unnötige Projekte wie Games aus.
      • Von Cirdan77 Schraubenverwechsler(in)
        Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie den Spaß mal testen, für mich heißt das direkt die Kündigung und nur noch ab und zu reinschauen. In letzter Zeit gibt mir Netflix auch zuviel Geld für schlechte Filme und vollkommen unnötige Projekte wie Games aus.
      • Von HenneHuhn Lötkolbengott/-göttin
        Naja, dann schauen wir mal... wenn die ein entsprechendes Modell umsetzen, verlieren sie mein UHD-Abo halt wieder.
      • Von Accolade
        Habs gekündigt im November schon. Zuviel Geld für zuwenig Leistung. Wir haben uns zu viert einen Account geteilt. Nichtmal das wars mir zum Schluss noch wert. Hab geacht shice was machst dann ? Genau! Was anderes. Ich vermisse es nicht. Vielleicht hol ich mir im Dez. wieder einen Monat. Wozu brauch ich das Immer um dann durchzuzappen was ich dann eh nicht schau ? Sei nicht dumm - Meld dich ab
      • Von huenni87 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Hatuja
        Ja, das ist die Definition von im selben Haushalt. Und nur dafür bezahlst du im Moment, alles andere schließt Netflix ja aus.
        Hierbei stimme ich dir nicht zu. Ich zahle für einen Streaminganbieter, der damit wirbt, dass man ihn von überall und auf jedem Gerät jederzeit schauen kann. Wenn das aber in Zukunft ausschließen sollte, dass ich unterwegs auf dem Tablet oder Laptop schaue während die Famile zuhause am TV schaut ohne das ich mehr bezahlen muss, währe das eben entgegen der Werbung.

        Aber gut. Lassen wir uns überraschen. Eines kann man sicherlich sagen. Es wird teurer werden.
      • Von Hatuja Software-Overclocker(in)
        Zitat von huenni87
        Also als Beispiel, ich sitze im Hotel und schaue da, die Kinder zuhause wollen aber gleichzeitig schauen.
        Ich denke, dass es genau für so etwas eine Regelung geben wird. Man wird dann das Mobilgerät im Netflix-Account als dem Haushalt angehörig hinterlegen müssen. Ggf. gibt es dann hin und wieder beim einloggen einen Bestätigungscode per Mail/SMS oder so etwas.

        Irgend etwas wird Netflix da anbieten. Ansonsten würden sie zu viele verprellen...

        Zitat von huenni87
        Nu zahlt man das teure Abo um mehrere Streams gleichzeitig zu schauen, dass geht dann aber nur noch wenn ich gerade im gleichen Haus sitze, sprich den gleichen Internetanschluss nutze.
        Ja, das ist die Definition von im selben Haushalt. Und nur dafür bezahlst du im Moment, alles andere schließt Netflix ja aus.
        Zitat von huenni87
        Oder was ist mit getrennten Wohnungen im gleichen Haus? Gibts durchaus auch. Obwohl das zählt dann wohl nicht mehr als gleicher Haushalt...
        Richtig, getrennte Wohnungen = Getrennte Internetanschlüsse = getrennte Haushalte.
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