Neben Netflix und Co.: AMC+ kommt als neuer Streaming-Dienst nach Deutschland

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Neben Netflix und Co.: AMC+ kommt als neuer Streaming-Dienst nach Deutschland
Quelle: AMC

Neben den Streaming-Größen Netflix, Amazon Prime Video und Disney+ will sich mit AMC in Deutschland ab 2023 ein weiterer Anbieter etablieren, aber anders auftreten.

Der unter anderem in den USA, Kanada und Australien vertretene Streaming-Dienst AMC+ will im ersten Quartal 2023 auch in Mittel- und Osteuropa Fuß fassen, wie der zuständige Executive Vice President von AMC Networks International, Levente Málnay, im Rahmen der Fachtagung NEM Dubrovnik 2022 laut broadbandtvnews.com kürzlich angekündigt hat.

Das erklärte Ziel bestehe demnach darin, mit den Distributoren des Unternehmens wie Kabel- und Satellitenbetreibern zusammenzuarbeiten, mit denen man eine symbiotische Beziehung pflege. Dabei wolle und könne AMC+ nicht direkt mit großen Anbietern wie Netflix konkurrieren und will stattdessen etwas anderes anbieten, wobei noch nicht mehr verraten wurde.

AMC mit Hochkarätern

In den USA zeigt AMC+ nach eigenen Angaben "nur die guten Sachen", und der Streaming-Dienst wird dem Bericht nach auch auf dieser Tradition in Mittel- und Osteuropa aufbauen, gleichzeitig aber auch lokale Inhalte zeigen. Zum Katalog von AMC+ gehören in den USA die Inhalte der TV-Sender AMC, BBC America, IFC sowie Sundance TV und auch viele beliebte Serien wie Mad Men, Breaking Bad, The Walking Dead oder Better Call Saul stammen von dort.

Einige der Serien beispielsweise laufen hierzulande bei Netflix, Amazon Prime Video oder Sky im Abo, weswegen auch denkbar wäre, dass AMC seine eigenen Inhalte in Deutschland nur noch exklusiv anzubieten versucht. AMC+ ist in den USA für 6,99 US-Dollar als eigenes Abo oder im Rahmen von Channels anderer Plattformen verfügbar. Abhängig von der Buchungsplattform können dort auch höhere Gebühren anfallen. Ob es hierzulande ebenfalls als eigene App und beziehungsweise oder als Channel kommt, bleibt abzuwarten.

Quelle: via golem.de

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von VeriteGolem BIOS-Overclocker(in)
        Cool. Und mittlerweile hab ich quasi einzelnde Fernsehsender, nur das sie mir ihre Serien jetzt direkt verkaufen. Und dann schalten sie trotzdem Werbung. Du hast halt nicht mehr RTL und Pro Sieben die das über Kanäle für DE lizensieren, sondern der Sender vermarktet direkt. Schaltet also einen Kostenfaktor aus.

        Ne danke. Kinox Betreiber freut sich sicher.

        Allerdings führt das wieder zu weniger "Smartphone nebenbei Bingewatching" und eher zu aktivem Schauen.
      • Von VeriteGolem BIOS-Overclocker(in)
        Cool. Und mittlerweile hab ich quasi einzelnde Fernsehsender, nur das sie mir ihre Serien jetzt direkt verkaufen. Und dann schalten sie trotzdem Werbung. Du hast halt nicht mehr RTL und Pro Sieben die das über Kanäle für DE lizensieren, sondern der Sender vermarktet direkt. Schaltet also einen Kostenfaktor aus.

        Ne danke. Kinox Betreiber freut sich sicher.

        Allerdings führt das wieder zu weniger "Smartphone nebenbei Bingewatching" und eher zu aktivem Schauen.
      • Von 4thVariety BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von RyzA
        Weniger Anbieter hätten den Vorteil, dass man wenig abonnieren, muß um Exklusivinhalte zu sehen.
        In der Konsolidierungsphase hat das leider den Nachteil, dass sehr viel Einnahmen in Zukäufe fließen und nicht in neue Produkte. Man spart sich ein Abo, ja, aber in der Summe bekommt man danach auch weniger.

        Zitat von RefleX-mrl
        Und am Ende weinen alle und die Traditionsstudios gehen in Insolvenz, weil sich jeder seine Inhalte von non-liquiden Plattformen bezieht und keiner was vom Kuchen bekommt. Ist wie bei den tausenden "Startups", die sich nach Jahrzehnten mit hunderten Mitarbeitenden noch als solche bezeichnen, den Hals nicht voll bekommen, Strukturen nicht schaffen und keinen echten USP haben.
        Wie bei Computerspielen gilt, es gibt den Entwickler der macht das Spiel und es gibt den Publisher der das Spiel vertreibt. Netflix macht eben nicht die Serie Dark, sondern die Firma Wiedemann & Berg in München. Die haben die Serie an Netflix verkauft und Netflix vermarktet die Serie, daher denkt jeder es ist eine Netflix Serie. Aber selbst wenn Netflix pleite geht, gibt es trotzdem noch Wiedemann & Berg. Dann machen die halt für Apple oder Disney eine neue Serie. Die wirklichen Macher werden überleben, denn die Nachfrage ist da. Einem Publisher würde ich keine einzige Träne nachweinen. Tradition, was soll das sein? Ein Anrecht weiter zu existieren, egal wie schlecht die Filme und Serien sind die man herausbringt?
      • Von RefleX-mrl Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Marktwirtschaft: Ist wie bei der Mode und anderen Dingen auch. Irgendwann kommt jeder Trend wieder: Illegal -> legales Streaming, Überangebot Streaming -> Illegal -> legales Streaming -> Überangebot Streaming ... usw.

        So lange die Lizenzinhaber immer wieder versuchen, Ihre Gewinne für ihren eigenen Kram zu maximieren (also immer), werden sie das Spiel auf ewig durchziehen. Entweder Neues mit Eigenproduktionen wagen, um sich dann doch dem Lizenzsumpf zu fügen (Netflix), oder alte Schinken online zu stellen und dann dem Überangebot der Big Player zu weichen (Wie hießen noch die neuen US-Streamingdienste der Spartensender?). Sofern die ganze Lizensierungsgeschichte weltweit nicht überarbeitet wird, gibt's in Bewegtbild/Bild/Audio keine Besserung.

        Und am Ende weinen alle und die Traditionsstudios gehen in Insolvenz, weil sich jeder seine Inhalte von non-liquiden Plattformen bezieht und keiner was vom Kuchen bekommt. Ist wie bei den tausenden "Startups", die sich nach Jahrzehnten mit hunderten Mitarbeitenden noch als solche bezeichnen, den Hals nicht voll bekommen, Strukturen nicht schaffen und keinen echten USP haben.

        Never ending story...
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Dann wird man wieder genötigt, zu abonnieren, damit man sich exklusive Inhalte ansehen kann.
        Sollen sie alle machen... dann verzichte ich lieber.
        Komme eh kaum noch hinterher bei den ganzen Filmen und Serien.

        Zitat von 4thVariety
        In der Spielebranche ist genau das 30 Jahre lang passiert. Es kamen immer neue Teams und wurden von großen Publishern aufgekauft. Gleichzeitig ist das Geschäft für die großen zunehmend unrentabel geworden und man musste sich in DLC und Lootbox Geschäfte flüchten um die Gewinne zu retten. Man darf gespannt sein, wann Streamingdienste mit Bonuskäufen zusätzlich zum Abo anfangen; vgl. SKY.
        Weniger Anbieter hätten den Vorteil, dass man wenig abonnieren, muß um Exklusivinhalte zu sehen.
      • Von Blackfirehawk BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von HoodHood
        Wäre schön wenn's wenigstens für die ganzen Clients/Anbieter eine Art Dach gäbe, also eine Applikation, die alle Services unter einer Haube vereint. Das hin- und hergewechsel zwischen den Anbietern ist zehnmal nerviger als alles andere bei der Geschichte.
        Kein Problem gibt es bereits alles..
        Nur halt nicht "legal"
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