Investitionen in Eigenproduktionen: Amazon landet trotz neuer Herr-der-Ringe-Serie hinter Netflix, Disney auf Platz 1

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Investitionen in Eigenproduktionen: Amazon landet trotz neuer Herr-der-Ringe-Serie hinter Netflix, Disney auf Platz 1
Quelle: Amazon

In einem veröffentlichten Bericht von The Hollywood Reporter werden die Investitionen in Eigenproduktionen aller großer Video-Streaming-Anbieter gegenüber gestellt. Dabei landet Disney auf Platz 1, während Netflix Platz 4 beansprucht. Amazon bekommt Platz 5 - trotz großer Ausgaben für die neue Herr-der-Ringe-Serie.

Video-Streaming-Anbieter wie Netflix und Amazon haben in den letzten Jahren gelernt, dass exklusive Eigenproduktionen für gute Zuschauerzahlen sorgen. Kein Wunder also, dass die Konkurrenz - neue wie alte - etwas vom Kuchen haben will. Die neue Streaming-Plattformen wie Disney+, HBO Max und Apple TV+ nehmen deshalb für ihre Eigenproduktion gehörige Summen in die Hände und ziehen in Sachen Investitionen in gewaltigen Schritten an den Pionieren wie Netflix und Amazon vorbei.

Dabei hat auch Amazon mit der neuen Herr-der-Ringe-Serie eine sehr große Investition getätigt. Angeblich eine Milliarde US-Dollar soll das Unternehmen in die Produktion der Fantasy-Serie gesteckt haben. Dennoch landet Amazon mit diesem Serien-Budget, welches sogar die Produktionskosten von 300 Millionen US-Dollar für die Herr-der-Ringe-Filme übertrifft, nur auf Platz 5 der von The Hollywood Reporter veröffentlichten Rangliste über Eigenproduktions-Budgets. Insgesamt 8,6 Milliarden US-Dollar habe Amazon in exklusive Inhalte investiert.

Passend zum Thema: Herr der Ringe - Amazon-Serie: Ungewöhnlich lange erste Staffel mit 20 Folgen

An erster Stelle der Rangliste landete Disney mit 24 Milliarden US-Dollar Ausgaben für Eigenproduktionen, die auf dem neuen Streaming-Dienst Disney+ zu sehen sein werden. Dahinter folgen NBCUniversal mit 12 Milliarden US-Dollar und WarnerMedia (HBO Max) mit 11 Milliarden US-Dollar. Beide Unternehmen wollen ab 2020 eigene Dienste starten. Erst an vierter Stelle taucht dann der Streaming-Dienst-Pionier Netflix mit 10,5 Milliarden auf.

Im Zusammenhang zu dieser Neuigkeit trudelte die Tage zudem eine weitere passende News ein. So werden die Game-of-Thrones-Macher David Benioff und Dan Weiss von HBO zu Netflix wechseln. Sie haben sich für Drehbücher, Produktion und Regie von Serien und Filmen verpflichten lassen. Laut The Hollywood Reporter sollen 200 Millionen US-Dollar geflossen sein. Damit habe Netflix die Konkurrenten Disney und Amazon überbieten können. Zunächst werden die beiden Macher aber die für Lucasfilm begonnene neue Star-Wars-Trilogie fertig schreiben und produzieren.

Quelle: The Hollywood Reporter

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von fire2002de Software-Overclocker(in)
        "jede Woche ein neuer teil einer Serie" haben mir das Angebot von Amazon versaut... ich gucke lieber eine staffel möglichst durchgehend.
      • Von fire2002de Software-Overclocker(in)
        "jede Woche ein neuer teil einer Serie" haben mir das Angebot von Amazon versaut... ich gucke lieber eine staffel möglichst durchgehend.
      • Von Der_Strumpf PC-Selbstbauer(in)
        Disney und Apple produzieren meines wissens nur in den USA, während Netflix und Amazon mittlerweile weltweit neue Serien produzieren. Da sind teils deutlich niedrigere Gagen im Spiel. Oder glaubt jemand bei Serien wie "Haus des Geldes" (Spanien) oder "How to sell drugs online (fast)" (Deutschland) wurden US übliche Gagen gezahlt? Nur das investierte Geld gegenüberzustellen kann gerade in diesem Bereich schnell irreführend sein.
      • Von Laudian BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Zero-11
        Tja hätte Amazon mal lieber mit "Die Gärten des Mondes" angefangen anstatt mit Herr der Ringe, jetzt kommt die Quittung.
        Moment, was? The Malazan Book of the Fallen sollte verfilmt werden?

        Ok, gerade gelesen, es war wohl nur fast so weit...

        Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Reihe Material für eine Verfilmung bietet. Bei mehreren hundert Charakteren, deren Namen ich selbst nach zweimaligem Lesen der Serie teilweise kaum auseinander halten kann, wird das ganze nur sehr sehr stark zusammengekürzt verfilmbar sein (denke ich).
      • Von Nosferatu
        Disney kann gar nix mehr.
      • Von -RedMoon-
        bei solchen Summen muss ich an das biblische Sodom und Gomorra denken. Diese Leute haben doch den Bezug zum "normalen Mann" verloren. Es wird Feuer regnen auf diese Studios. Trotzdem gebe ich denen mein Geld
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