Disney+: Geklaute Nutzerdaten kursieren im Internet

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Disney+: Geklaute Nutzerdaten kursieren im Internet (1)
Quelle: Walt Disney

Nach dem holprigen Start des Streaming-Dienstes Disney+ finden sich derzeit Meldungen von Nutzern im Internet, die berichten, dass ihre Zugangsdaten nicht mehr funktionieren. Offenbar wurden die Daten geklaut und werden nun in Untergrundforen zum Verkauf von wenigen US-Dollar angeboten. Die Hintergründe dazu sind noch unklar.

Der Streaming-Dienst Disney+ ist bereits seit der ersten Ankündigung mit großer Vorfreude erwartet worden. Mittlerweile ist der Service in den USA am 12. November 2019 gestartet, doch der Release hatte mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. So beklagten Nutzer viele technische Probleme und kritisierten den Kundensupport, der langsam, gar nicht oder unzureichend reagieren würde. Scheinbar hat Disney+ nun aber mit einem noch schwerwiegenderem Problem zu kämpfen.

Disney+: Geklaute Nutzerdaten werden weiterverkauft

So bemerkten in den letzten Tagen immer wieder Käufer des Dienstes, dass ihre Nutzerdaten nicht mehr gültig waren oder sich plötzlich fremde Inhalte in der Watchliste befanden. Nun hat man mittlerweile herausgefunden, dass die Nutzerdaten in Untergrundforen verkauft werden. Schon ab drei US-Dollar können die Disney+ Abonnements erworben werden. Allerdings ist momentan noch nicht klar, wie es zu dem Diebstahl der Zugangsdaten gekommen ist.

Ein großflächiger Hack ist wohl aktuell noch auszuschließen, da nur ein verhältnismäßig geringer Anteil der Nutzerbasis von dem Diebstahl betroffen ist. Ein plausiblerer Grund könnte die Sorglosigkeit der Nutzer sein, die dafür sorgte, dass manche User im Internet ihre Daten für Account-Sharing bereitstellten. Die Änderungen sowie den Weiterverkauf der Daten erklärt diese Möglichkeit aber nicht. Aktuelle Spekulationen gehen eher davon aus, dass die Konten per Brute-Force-Angriff von früheren Datenleaks übernommen wurden. Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.

Quelle: ZDNet

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von denrusl Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Olstyle
        Auch bzw. gerade gegen brute force Attacken kann man aber auch eine Menge Anbieterseitig unternehmen.
        das würde aber Geld kosten....
      • Von denrusl Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Olstyle
        Auch bzw. gerade gegen brute force Attacken kann man aber auch eine Menge Anbieterseitig unternehmen.
        das würde aber Geld kosten....
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Auch bzw. gerade gegen brute force Attacken kann man aber auch eine Menge Anbieterseitig unternehmen.
      • Von R_Apid_Pr0 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Lotto
        Tja was soll man dazu sagen.
        Die Konsequenzen für Unternehmen die fahrlässig mit den Daten ihrer Kunden umgehen sind halt lächerlich.
        Blödsinn. Das werden einfache Brute-Force Attacken mit Passwort und E-Mail Listen gewesen sein.
      • Von Lotto Software-Overclocker(in)
        Tja was soll man dazu sagen.
        Die Konsequenzen für Unternehmen die fahrlässig mit den Daten ihrer Kunden umgehen sind halt lächerlich.
      • Von Inras Software-Overclocker(in)
        Sowas nennt man auch: "Bilderbuchstart" ^^
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