Disney Plus noch zu billig? "Im Verhältnis zu unserem Angebot viel zu günstig"

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Quelle: Disney

Disneys CEO Bob Chapek hält den Streaming-Service Disney Plus angesichts des Angebots für noch zu günstig. Und das trotz der jüngst erst durchgeführten Preiserhöhung.

"Ich denke, dass wir im Verhältnis zu dem Wert, den wir bieten, viel zu günstig", sagt Disnerys CEO Bob Chapek und kommentiert damit die Lage beim hauseigenen Streaming-Service Disney Plus. Dabei hatte Disney Plus erst gerade die Preise in den USA angehoben und das wird für alle Märkte zwangsläufig erwartet. Aktuell wird Disney Plus in den USA, auf diesen Markt beziehen sich die Aussagen, für 10,99 USD angeboten. Es gibt dort auch ein werbefinanziertes Angebot, das 7,99 USD kostet. Das sei alles noch weit unter dem Wettbewerb, so Chapek.

Disney Plus: Ab heute gibt es das Abo für einige Tage vergünstigt
"Wir glauben, dass die Auswirkungen der Preiserhöhung auf die Abwanderung vernachlässigbar sein werden", sagte Chapek auf der Goldman Sachs Communacopia + Technology Conference 2022, wo sich Investoren über die Pläne von Unternehmen informieren. Das werbefinanzierte Angebot sei im schlimmsten Fall kostenneutral, so Chapek. Wahrscheinlich dann, wenn man keine gute Werbeauslastung zusammenbekommt. Aber selbst mit dem werbefreien Abo generiert Disney Plus weniger Marge als die Wettbewerber. Das sehen Investoren nicht gerne. Die Verbesserung der operativen Rentabilität des Streaming-Portfolios sei eine Priorität, so Chapek. In den USA zählen dazu auch ESPN Plus und der Mehrheitsanteil an Hulu, die man in Zukunft auch als "Hard Bundle" zusammenführen will.
Dass Comcast nach wie vor 33 Prozent an Hulu hält, sieht man in der Chefetage bei Disney auch nicht so gerne, aber ein Verkauf der restlichen Anteile ist erst zum Januar 2024 möglich und soll rund 8,5 Milliarden wert sein. Dabei ist aber unklar, ob Comcast tatsächlich verkaufen will. Disney-Plus-Zuschauer müssen sich jedenfalls auf weiter steigende Preise einrichten. Disney befindet sich auch in der vorteilhaften Lage, dass man einerseits auch den Katalog von 20th Century Fox durch die Übernahme im Programm hat und andererseits mit vielen kindgerechten Inhalten Eltern langfristig an den Service bindet. Lokal wildert man sogar in Sport-Live-Übertragungen wie die zur Cricket-Meisterschaft in Indien, wo man sich die Rechte sicherte. "Wir sind immer noch ziemlich optimistisch für Indien", so der CEO.

Quelle: Variety

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Zuriko
        Natürlich hat jeder Dienst seine grossen Hit Serien oder Angebote die richtig gut sind. Ich würde aber schon sagen, querbeet über alle Filme und Serien, bietet Disney+ noch das beste Angebot.
        Und das beste Gesamtpaket hat immer noch Amazon Prime. Zumindest wenn man dort auch öfter bestellt.
        Wir haben Amazon Prime, Disney und noch per Kabel Warner TV/Serie und Syfy.
        Das reicht uns.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Zuriko
        Natürlich hat jeder Dienst seine grossen Hit Serien oder Angebote die richtig gut sind. Ich würde aber schon sagen, querbeet über alle Filme und Serien, bietet Disney+ noch das beste Angebot.
        Und das beste Gesamtpaket hat immer noch Amazon Prime. Zumindest wenn man dort auch öfter bestellt.
        Wir haben Amazon Prime, Disney und noch per Kabel Warner TV/Serie und Syfy.
        Das reicht uns.
      • Von Zuriko Software-Overclocker(in)
        Gut Disney hat durch die Zukäufe einiger Studios und den eigenen Filmen, wirklich ein verdammt gutes Angebot im Backkatalog was die Qualität angeht. Bei neuen Sachen müssen sie aber aufpassen dass man nicht wie Netflix und co. zu sehr in den Quantität über Qualität Modus kommen.

        Natürlich hat jeder Dienst seine grossen Hit Serien oder Angebote die richtig gut sind. Ich würde aber schon sagen, querbeet über alle Filme und Serien, bietet Disney+ noch das beste Angebot. Das Problem ist für mich einfach, die meisten der älteren, vielen guten Sachen die die im Katalog haben, habe ich schon auf Disc oder im Kino gesehen.
      • Von TheN4kr0 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Pumpi
        Wenn man bedenkt das es eigentlich keinen sinn macht solche Dienste dauerhaft zu nutzen, sondern nur so lange wie es dauert die interessanten Sachen durchzuschauen, dann muss man schon sagen das es eigentlich sehr günstig ist. Wenn man die Leute dauerhaft halten möchte dann sollte man unter 10€/$ bleiben. Denn solche Summen gehen noch in die Kategorie Peanuts und man denkt nicht lange über Kündigungsprozesse nach.
        Außer es kommen jeden Monat neue Angebote die einen interessieren. Notfalls könnte man auch einfach ein paar Monate sammeln & dann ein Abo für einen Monat abschließen. Am effektivsten wenn man Krankgeschrieben ist, Urlaub oder einfach ein verlängertes Wochenende hat.

        Selbst wenn es nur ca 10€ im Monat kosten würde, es ist und bleibt bei vielen nicht das einzige Abo. Hier 15, da 10, weitere 10 dort usw..
        Rechnet man sich das mal im Monat zsm tut es schon irgendwo weh. Wenn man dann so gut wie gar nichts gesehen hat ist es einfach Geldverschwendung. Ich hab bis auf Spotify und Prime alles gekündigt. Bei Bedarf kann man ja immer mal für nen Monat buchen oder eine neue Mail für einen kostenlosen Probemonat machen.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Pumpi
        Wenn man die Leute dauerhaft halten möchte dann sollte man unter 10€/$ bleiben. Denn solche Summen gehen noch in die Kategorie Peanuts und man denkt nicht lange über Kündigungsprozesse nach.
        "Peanuts" sind 10 Euro im Monat für mich nicht. Aber noch verschmerzbar.
        Außerdem habe ich keine Lust jeden Monat irgendwo zu kündigen und nach Bedarf einen neuen Vertrag abzuschließen.

        Naja, mal gucken. Bisher ist ja von der zuletzt erwähnten Preiserhöhung noch nichts in Deutschland angekommen.
      • Von Septimus Freizeitschrauber(in)
        Tja und dann wundern sich diese "CEO´s" das Piraterie wieder Einzug hält wenn ich lesen darf das die Preise alle noch viel zu niedrig sind.

        Ist spaßig dann mal Berichte aus den unmöglichen Staaten von Dingsda in den Nachrichten zu sehen wo die Menschen mittlereile zu Tausenden auf den Straßen leben weil sie die horrenden Lebenshaltungskosten nicht mehr stemmen können während rings um sie herum die Infrastruktur zerfällt. Dystopischer geht es doch kaum noch, mittlerweile bieten die unmöglichen Staaten von Dingsda Flächendeckend die Kulisse von Endzeitfilmen.
      Direkt zum Diskussionsende
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