Disney Plus glänzt bei Serien und hat mit Problemen zu kämpfen
In den USA ist der Streaming-Dienst Disney Plus gestartet. Die ersten Nutzer berichten von technischen Problemen. Das Angebot ist vor allem bei Spielfilmen wie Star Wars, Marvel-Filmen und Disney-Klassikern umfangreich.
In den USA gibt es einen neuen Anbieter von Streaming-Inhalten. Disney Plus ist offiziell gestartet und hinterlässt durchaus einen guten ersten Eindruck. Einige Nutzer berichten jedoch von Problemen bei der Anmeldung am Service. Disney arbeitet aber daran, die Probleme schnellstmöglich zu beheben. Laut dem Anbieter hätte der Kundenansturm zu den Problemen geführt. Die Auswahl für Nutzer ist vielfältig. Disney bietet eine offizielle App für verschiedene Endgeräte an. So können Nutzer von Amazon-Fire-TV-Geräten direkt auf die Inhalte von Disney Plus zugreifen. Zudem gibt es eine offizielle App für Android -Geräte sowie für die Spielekonsolen Playstation 4 und Xbox One. Monatlich kostet Disney Plus zum Start sieben US-Dollar. Ab 31. März 2020 wird man den Dienst auch in Deutschland buchen und nutzen können.
Disney, Star Wars, Marvel bei Disney Plus
Bereits zum Start sind etwa 600 verschiedene Spielfilme abrufbar. Hierzu zählen Disney-Klassiker und Neuverfilmungen wie Dumbo. Zudem stehen etliche Marvel-Filme und alle bisherigen Star-Wars-Filme zum Ansehen bereit. Beim Konkurrenten Netflix kann man in den USA auf 3.700 Filme zugreifen, bei Amazon sind es gar 23.000 Titel. Allerdings sind beide Unternehmen auch schon länger am Markt aktiv. Disney sieht Disney Plus eher als Ergänzung zu einem bestehenden Abo bei Netflix beziehungsweise Amazon.
Die Auswahl an Serien ist bei Disney Plus deutlich geringer als bei Netflix und Amazon. So stehen 146 Serien bereit, während man bei Netflix knapp 1.500 Serien und bei Amazon gut 2.000 Serien ansehen kann. Alle drei Anbieter sind aber deutlich umfangreicher als Apple TV Plus, das gerade einmal vier eigens produzierte TV-Serien aufzuweisen hat. Disney will gar nicht auf Lizenztitel setzen, wie es Amazon und Netflix teilweise tun, sondern nach wie vor ausschließlich eigens produzierte Inhalte offerieren. Hierbei darf eine Serie wie Friends nicht zeitgleich bei mehreren Streaming-Diensten angeboten werden. So ist die fortan zum Disney-Konzern gehörende Sitcom von Netflix verschwunden.
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Fakten zum US-Start von Disney Plus:
- Seit kurzem ist der Streaming-Dienst Disney Plus in den USA erhältlich. Für sieben US-Dollar monatlich erhalten Nutzer Zugriff auf Inhalte von Disney, Star Wars, Marvel und 20th Century Fox.
- Zum Start sind bereits 600 Filme sowie 146 Serien enthalten. Disney möchte hierbei ausschließlich auf Eigenproduktionen setzen und nicht auch Lizenztitel anbieten wie bei der Konkurrenz von Netflix und Amazon.
- Ein Inhalt von Disney, wie beispielsweise die Serie Friends, darf nicht zeitgleich bei zwei Streaming-Diensten angeboten.
- Um Disney Plus abrufen zu können, gibt es Apps für Android- und iOS-Geräte sowie für Amazon-Fire-TV-Geräte. Auch für Playstation 4 und Xbox One gibt es eine App von Disney Plus.
Quellen: Androidauthority, Golem, Justwatch, Microsoft, Wall Street Journal

Ich schätze sogar, dass die meisten Leute bei amazon prime weder netflix noch irgendeinen anderen Dienst jemals genutz haben. Das sind einfach Leute die quasi die "Extras" zu den oben aufgezählten Vorteilen mitnehmen. Ich persönlich hab mir amazon prime auch nur deswegen geholt. Trotzdem guckt man mal das ein oder andere dort. Da ich aber noch andere Streaming-Dienste nutze hab ich halt Auswahl. Für Leute die nur amazon prime haben ist halt das lineare Fernsehen die einzige Alternative, und da muss man jetzt nicht groß überlegen wo es die besseren Inhalte gibt.
Sobald aber Kinder ins Spiel kommen hat Disney sowas von sicher ein Abo über mehrere Jahre.
Für Eltern sind 69 Euro im Jahr ein genialer Preis für alles was Disney hat. Die werden allein deswegen Millionen Abos verkaufen...
Ich beobachte die immer weiter zunehmende Zerstückelung des Streaminganbieter-Marktes sehr kritisch und bin kein Freund davon, künftig 3-4 Anbieter abonnieren zu müssen um einen großen Teil der Inhalte sehen zu können.
Andererseits ist Disneys Angebot aktuell sehr fair. Werden wir uns wohl auch holen wenn es in Deutschland rauskommt.
Ich denke es wird künftig darauf hinauslaufen, dass man die Streaminganbieter monatlich wechselt und dann wieder "seine Liste" abarbeitet.
Beispiel:
Januar-März Netflix, (beispielsweise) 3-5 neue Staffeln seiner Serien dort durchschauen
April-Juni Disney, (beispielsweise) 3 Staffeln und 10 Disney-Filme bzw. Marvel gucken.
Juli-September Sommerpause?
Oktober-November SKY Ticket und dort seine ~ 3 neuen Staffeln angucken
Dezember... ?
Bei mir persönlich gewinnt eigentlich nur Amazon Prime, weil durch den Prime-Lieferservice und Prime Musik und diverse weitere Prime-Vorteile und den Preis von "nur" ~ 69 € im Jahr für ALLES lasse ich Amazon Prime als einzigen Dienst ganzjährig durchlaufen.
Alle anderen Anbieter bekommen von mir künftig wohl maximal 3 Monate pro Jahr GELD/ABO.
Praktisch, dass man all das monatlich kündigen kann. Man muss es nur auch wirklich machen
Ganz nebenbei bemerkt setzt für meinen Geschmack Netflix zu sehr auf Eigenproduktionen. Manche sind wirklich sehr gut, aber andere wieder können einfach das hohe Niveau von den etablierten großen Serien-Profis (z.B. HBO) nicht erreichen...
DISNEY hat dagegen im direkten Vergleich definitiv kein Qualitätsproblem.