Disney Plus: Nach Milliardenverlust neue Strategie im Lizenzgeschäft
Disney Plus hat einen Milliardenverlust gemacht und Konzern-CEO Bob Iger soll nun die Strategie ändern: Das von ihm installierte Lizenzmodell soll aufgeweicht werden, um Geld über Dritte in die Kassen zu spülen.
Nachdem der Streaming-Dienst Disney Plus nicht ganz die finanziellen Erwartungen erfüllen konnte, soll es im Konzern einen Strategiewechsel geben: Laut Bloomberg werde man nun wieder früher als geplant Inhalte an Dritte lizenzieren. Wie die meisten Streaming-Dienste hatte auch Disney seinen Katalog weitestgehend exklusiv zu Disney Plus oder mit dem Konzern verbundene Services wie Hulu geholt. Nachdem aber nun ein Quartalsverlust von 1,5 Milliarden US-Dollar aufgelaufen ist, scheint der Druck größer zu werden.
Der aktuelle CEO Bob Iger, der vor Bob Chapek schon einmal CEO bei Disney war, soll daher das Geschäft mit Lizenzen lockern. Als Disney Plus einst an den Start ging, war einmal die Rede davon, dass die Inhalte 10 Jahre exklusiv sein sollen, bevor sie an Dritte gehen können. Iger war damals CEO. Was davon übrig ist, lässt sich schwer sagen. Bloomberg will erfahren haben, dass die künftige Strategie auch wieder verstärkt Kinos umfasst.
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Dem Kino soll ein exklusiver Zeitraum eingeräumt werden, in dem es den Film als Erstes in der Verwertungskette zeigen kann. Das wäre das Ende für den zeitgleichen oder minimal versetzten Release auf Disney Plus. Das hatte sogar die Anwälte bei Black Widows beschäftigt. Disney ist bei Kinos wegen der hohen Gebühren zwar nicht der beliebteste Kunde, aber auch kaum zu ignorieren - insbesondere, seit man auch 20th Century Fox übernommen hat. Iger war auch der, der die Star-Wars-Strategie für gescheitert erklärte, als die Trilogie binnen fünf Jahren abgefeuert wurde und man dazwischen Spin-offs platzierte. Zu viel in zu wenig Zeit attestierte er am Ende des Zyklus.

MfG
Ich hoffe, dass alle Streaming Dienste Pleiete gehn bzw hohe Verluste machen. Es ist eine ekelhafte Frechheit, dass sich jedes gammel Studio ihren eignen Güll aufgebaut hat, ich zahl doch nicht 10 Streaming Dienste im Monat.