Deezer reißt die Mauer von 10 Euro nieder: Preiserhöhung beim Musikstreaming
Deezer ist der erste Anbieter, der die bislang übliche Grenze von 10 Euro für ein Einzelabo im Musikstreaming niederreißt. Das größere Thema ist aber, was Deezers Vorstoß mit dem Markt macht.
10 Euro monatlich für Musikstreaming - das war lange Zeit der gesetzte Standard in der Branche für die Einzelabonnements bei Spotify und Co. Deezer bricht nun aus und erhöht die Preise. Ein Euro ist moderat, aber könnte Bewegung in die Preisgestaltung des Marktes bringen. Konkret geht es für Deezer von 9,99 auf 10,99 Euro im Einzelabo hoch und im Familienabo (maximal sechs Nutzer aus der Familie) von 14,99 Euro auf 16,99 Euro. Jahresabos belaufen sich künftig auf 98,90 Euro statt 89,91.
Immerhin bekommt der Kunde auch etwas mehr: Deezer entfernt das Upgrade für höhere Musikqualität - das bekommen jetzt alle Nutzer im Zuge der Preiserhöhung. Um Kunden ins Abo zu holen und gegen Spotify zu bestehen, bleibt das werbefinanzierte kostenlose Angebot bestehen. Die Neuigkeit ist aber nicht unbedingt Deezers Erhöhung, sondern die Symbolkraft auf den Gesamtmarkt. Man muss nun davon ausgehen, dass der Wettbewerb das registriert und entweder versucht, die Deezer-Kunden zu sich zu holen oder selbst diese Preisstruktur etabliert.
Der Wettbewerb könnte auch Druck aus der Musikbranche bekommen, denn Deezer argumentiert mitunter, dass durch die Preiserhöhung die Künstler angemessener bezahlt werden können. Die wiederum könnten die besseren Konditionen jetzt auch von Amazon Music, Napster, Spotify, Tidal, Youtube Music und Co. verlangen. Deezer betont, dass das große Geschäft nicht bei den Streaming-Diensten gemacht wird. 70 Prozent der Einnahmen würde man an Rechteinhaber weiterreichen, so der Chef Jeronimo Folgueira und generell ist es so, dass Dienste wie Spotify und Co. Mühe haben, in die Gewinnzone zu fahren.
Preiserhöhungen bei Streaming-Diensten sind generell aktuell ein Thema. In den USA hatten unter anderem Netflix und Amazon die Preise angezogen und diese Erhöhungen dürften auch nicht allzu lange in Europa ein Thema werden. Zusammen mit der Marktfragmentierung könnte sich so auch eine schnellere Konsolidierung einstellen, denn nicht jeder wird die Preiserhöhungen verschiedener Dienste hinnehmen, ohne das Angebot zu prüfen und strenger zu selektieren. 100 Euro Budget für den monatlichen Streaming-Genuss sind heute schnell erreicht.



Zuspieler ist ein iPad Pro über USB. Als DAC ein Cambridge DacMagic 200M. Daran hängt als Kopfhörerverstärker ein Lehmann Linear. Und als Kopfhörer nutze ich je nach Lust und Laune den Beyerdynamic DT1990 Pro oder den T1 3rd Gen.
Wenn man dann mal vergleicht, dann hört man schon Unterschiede zwischen "HiFi" und “Hi-Res“. Die springen einen aber auch nicht an. Es sind eher feine Details die bei Hi-Res besser zur Geltung kommen. Und es hängt natürlich auch davon ab welche Musik man hört. Bei Techno braucht‘s kein Hi-Res
So oder so ist aber auch HiFi schonmal ein ordentlicher Fortschritt bei den Streaming Diensten
Fals es mal ein ernst zunehmen Tip gibt kann man bei YT mal reinhören.
Album wird gekauft, umgewandelt und gut ist.
- Apple Music
- Amazon Music (Unlimited Tarif)
- Tidal
- Qobuz
Mir reicht zum Glück MP3 mit 320 kbit/s aus und da der ct Test Deezer auch ganz guten Klang bescheinigt hat, bin ich da gut aufgehoben https://extreme.pcgamesha...
Mir reicht zum Glück MP3 mit 320 kbit/s aus und da der ct Test Deezer auch ganz guten Klang bescheinigt hat, bin ich da gut aufgehoben