Amazon bringt bald kostenloses Videostreaming-Portal Freevee nach Deutschland

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Amazon bringt bald kostenloses Videostreaming-Portal Freevee nach Deutschland (1)
Quelle: PC Games Hardware

Amazon möchte noch in diesem Jahr einen kostenlosen Videostreaming-Dienst in Deutschland an den Start bringen. Es handelt sich dabei um das umbenannte IMDb TV, welches auf den Namen Freevee hören wird.

Seit 1998 gehört die Filme- und Seriendatenbank Internet Movie Database zu Amazon, bei der sich Nutzer kostenlos informieren können, wie viele Staffeln ihre Lieblingsserie hat, wer im Cast spielt u.v.m. Seit 2019 gibt es zudem in den USA den kostenlosen, mit Werbung finanzierten Streamingdienst IMDb Freedive, der inzwischen IMDb TV heißt. Nun wird dieser Service am 27. April in Amazon Freevee umbenannt. Zudem soll der kostenlose Videodienst in diesem Jahr auch in Deutschland an den Start gehen. Hierbei ergänzt Freevee lediglich das kostenpflichtige Prime Video und möchte - analog zum Vorgehen in den USA - eine Konkurrenz sein für Nutzer, die sich Serien und Spielfilme kostenlos auf Youtube ansehen.

Was gibt es bei Amazon Freevee bzw. IMDb TV zu sehen?

Laut Amazon sollen etliche Originals auch bei Freevee zu sehen sein. So wird es etwa ein Spin-off zur Amazon Originals Serie Bosch kostenlos bei Freevee geben. Wer dagegen die Amazon-Serie Bosch sehen will, muss aber weiterhin ein Abonnement bei Prime Video haben. Bei Freevee laufen Klassiker wie Columbo, Alf, Detektiv Rockford, Dallas, Boston Legal, 24, Mord ist ihr Hobby und Desperate Housewives. Neben den Originals offeriert Amazon Freevee in den USA derzeit 8.200 Filme und 1.512 Serien. Beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst Prime Video können Nutzer in den USA auf 14.567 Filme und 2.760 Serien zugreifen.

Um sich zu finanzieren, werden bei Amazon Freevee bzw. IMDb TV vor und während einer laufenden Sendung Werbeeinblendungen geschaltet, die nicht übersprungen werden können. Falls man eine Serie oder einen Film pausiert, sind die Werbeblöcke in der Zeitachse markiert. Bei einem Film gibt es zwischen fünf und zwölf Werbeblöcke, so Amazon. Mit dem Deutschlandstart macht Amazon unter anderem den Video-Streamingdiensten Pluto TV und Joyn Konkurrenz, die seit Anbeginn auf werbefinanziertes, kostenloses Streaming setzen, um sich von Prime Video & Co. abzuheben. Prime Video ist wahlweise als einzelnes Abo oder in der Prime-Mitgliedschaft für jährlich 69 Euro erhältlich.

Ebenfalls lesenswert: Streaming-Box Sky Q im Alltagstest: Konkurrenz für Amazon Fire TV?

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Sammlung zum kommenden Amazon Freevee:

  • Amazon hat angekündigt, dass aus IMDb TV bald Freevee wird. Hierbei handelt es sich um einen kostenlosen, werbefinanzierten Video-Streamingdienst.
  • Noch in diesem Jahr soll Amazon Freevee auch in Deutschland verfügbar sein. In den USA können Nutzer auf eine Bibliothek mit wechselnden Inhalten zugreifen. Unter den derzeit 1.512 Serien sind Klassiker wie Alf, Columbo, Detektiv Rockford und 24 zu finden. Zudem gibt es 8.200 Filme, wie etwa Final Destination oder Knives Out.
  • Bei Freevee sollen auch einige Amazon Originals laufen. So wird es beispielsweise ein Spin-off zur Amazon-Serie Bosch geben, während die Serie Bosch weiterhin im kostenpflichtigen Abo Prime Video läuft.
  • Um sich zu finanzieren, werden bei Amazon Freevee bzw. IMDb TV vor und während einer laufenden Sendung Werbeeinblendungen geschaltet, die nicht übersprungen werden können.

Quellen: Golem, Justwatch

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Schori Volt-Modder(in)
        Da bezahle ich lieber ein paar € im Monat bevor ich mir Werbung antue.
      • Von Schori Volt-Modder(in)
        Da bezahle ich lieber ein paar € im Monat bevor ich mir Werbung antue.
      • Von sinchilla Volt-Modder(in)
        Mögen sie dran ersticken! 5-12 Werbeblöcke pro Film, die bekommen offensichtlich den Hals nicht voll- ebenso wie die Privaten.

        Aber ich schaue eh kein Fernsehen/streaming pure Verdummung und frisst zu hauf mein unbezahlbares Gut-meine Zeit.

        Zitat

        Ich persönlich bin mir aber nicht sicher, ob das mit den Nutzungsbedingungen so erlaubt ist.
        Interessante Ansicht. Ich glaube, der Sinn werbefinanzierter Medien besteht darin diese zu hintergehen. In der Folge werden neue Finanzierungskonzepte erprobt, dessen Erfolg maßgeblich mit dem der Qualität der Angebote korreliert.

        Ganz einfache Formel. Wem seine Zeit nichts wert ist, der lässt sich mit Werbung penetrieren, im Glauben etwas zu sparen...
      • Von Gast1754557804
        Zitat von Mario2002
        Werbeblocker bei Youtube rein, dann nix mit Werbung.
        Kann man natürlich machen. Ich persönlich bin mir aber nicht sicher, ob das mit den Nutzungsbedingungen so erlaubt ist. Um da sauber zu bleiben habe ich gleich die komplette Domäne per Pi Hole geblockt.
      • Von Mario2002 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von hrIntelNvidia
        Werbefinanziert <> kostenlos. Für mich bedeutet kostenlos, dass es mich nichts kostet. Also auch keine Aufmerksamkeit für Werbung die mich nur in meinem Konsumverhalten manipulieren möchte. YouTube ist ja heute schon kaum noch erträglich.
        Werbeblocker bei Youtube rein, dann nix mit Werbung.
      • Von Gast1754557804
        Werbefinanziert <> kostenlos. Für mich bedeutet kostenlos, dass es mich nichts kostet. Also auch keine Aufmerksamkeit für Werbung die mich nur in meinem Konsumverhalten manipulieren möchte. YouTube ist ja heute schon kaum noch erträglich.
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