Stellar Blade: Üppige Heldin, fluffige Performance - Die PC-Version des Action-Fests im Test
Das ehemals PS5-exklusive Action-Spektakel Stellar Blade ist nun auch für den PC erschienen. Es gibt frische Inhalte, Dutzende neue Outfits für die dralle Protagonistin, Support für Breitbildformate, hohe Bildraten und Frame Generation. Wir laden zum Technik-Test.
In diesem Artikel
Das Third-Person-Action-Adventure Stellar Blade ist nach dem Release im April 2024 für Sonys Playstation 5 nun, etwa ein Jahr später, auch auf dem PC erschienen. Der Titel wurde vom koreanischen Entwickler Shift Up Corporation entwickelt. Bei Stellar Blade handelt es sich um das erste Projekt des Studios. Das Action-Spektakel befindet sich bereits seit 2019 als "Project Eve" in Entwicklung und sollte ursprünglich schon 2023 erscheinen. Nach einer Verschiebung und der PS5-Vorabexklusivität erscheint Stellar Blade nun auch für den PC. Das Spiel nutzt die Unreal Engine 4. Wenn Sie schnuppern möchten: Auf Steam steht eine Demo zum Download zur Verfügung. Vorbildlich!
In Stellar Blade schlüpfen Sie in die hautengen Kampfanzüge der Protagonistin Eve, der Sie beim Spiel über die Schulter schauen. Zumindest, falls sich Ihre Augen von den simulierten hüpfenden, wogenden und wallenden Rundungen der Heldin lösen können. Das Action-Spektakel sorgte insbesondere zum PS5-Launch für einige Kontroversen, die sich hauptsächlich um die Darstellung der Heldin Eve sowie generell die Damen im Spiel drehten.
Tatsächlich kann man einen gewissen "Puppenlook" unterstellen, der nicht zuletzt an bestimmte, koreanische Latex-Produkte für einsame erwachsene Männer erinnert (Googeln auf eigene Gefahr!). Da die Charaktere abseits weiblicher Rundungen in der Story, in Zwischensequenzen und Gesprächen ziemlich flach bleiben und es abgesehen von einigen wenigen, faden und stets von langweilig blaugrauer Uniform verhüllten männlichen Figuren kaum etwas für weibliche und/oder an Männlichkeit interessierte Spieler "zu sehen" gibt, kann man den Entwicklern wohl eine gewisse Absicht unterstellen. Auf der anderen Seite ist der Look von Stellar Blade gewissermaßen "typisch" koreanisch.
Oder vielleicht besser: Stellar Blade hat einen starken K-Pop-Einschlag, der nicht zuletzt an Projekte wie MAVE erinnert, eine virtuelle, per Unreal Engine 5 umgesetzte K-Pop-Band. Andere kaum von der Hand zu weisende Design-Anleihen bezieht Stellar Blade von - dem ebenfalls teils kontrovers diskutierten - Nier: Automata. Und eventuell können Sie bereits erahnen, dass es bei den puppenhaften Protagonistinnen auch andere Überschneidungen gibt.
Stellar Blade: Spiel und PC-Version
Doch wir möchten uns an dieser Stelle nicht über Gebühr an der Darstellung der Protagonistin reiben. Denn auch wenn das fröhlich hüpfende, üppig dimensionierte Gewebe der Heldin zur virtuellen Fleischbeschau einlädt (oder Sie damit abstößt), steckt in Stellar Blade mehr als eine Versammlung virtueller, spärlich bekleideter Gummipuppen.
Quelle: PCGH
Garderobenwechsel: Es gibt bereits im originalen Spiel Dutzende Outfits, die Sie freischalten können. Die PC-Version (die PS5-Version soll die Inhalte via Patch nachgereicht bekommen) bietet weitere 25 Kleidchen. Hier sehen Sie einen der Neuzugänge.
Ein wirklich gutes Spiel etwa: Stellar Blade ist ein mit effektgeladener, brachialer Optik und anspruchsvollen Third-Person-Gefechten vollgepacktes Action-Feuerwerk alter Schule, dass sich am ehesten mit einem Devil May Cry, Nier: Automata oder Bayonetta vergleichen lässt - allerdings mit Nahkampffokus sowie einigen Souls-Like-Anleihen und einer Betonung auf präzise Blocks, gute zeitlich abgestimmte Ausweichmanöver und gegenüber insbesondere Nier mit weniger Finesse. Dabei können Sie mit gezielten Paraden Ihre Gegner "staggern" und mit geschickten Ausweichmanövern die "Beta-Gauge"-Leiste füllen, um Ihre Widersacher mit besonders heftigen Attacken und Finisher zu beharken. Das Gameplay ist zackig und fordernd, die Action schnell, effektgeladen, die poppige, häufig mit Gesang begleitete Musikuntermalung gelungen.
Quelle: PCGH
Das Action-geladene und effektvolle Gameplay ist flott, zackig und durchaus anspruchsvoll. Neben Gemetzel stehen außerdem einige kleinere Geschicklichkeitseinlagen sowie Knobeleien an. Dazu ertönt - je nach Szene - poppige bis ochestral "epische" Musik.
Die Vorgeschichte ist schnell zusammengefasst: In dem post-apokalyptischen Sci-Fi-Szenario haben die Naytibas, eine feindliche Alien-Macht, die vom Krieg gezeichnete Erde erobert und verwüstet. Als Eve, Mitglied des 7th Airborne Squads, werden Sie zusammen mit Ihren auffallend weiblich geformten Mitstreiterinnen zurück auf die Planetenoberfläche geschickt, um einen Alpha-Naytiba zur Strecke zu bringen, schlussendlich die Erde von den fiesen Aliens zurückzuerobern. Nach dem Intro und einer fulminanten, in feiner Echtzeitgrafik gerenderten Zwischensequenz, geht allerdings einiges schief und unser brustbewehrter Eroberungstrupp wird bereits beim Erstürmen des Strandes ausgelöscht - (sehr) leichte Infanterie war offenbar die falsche Taktik. Die Protagonistin Eve wird allerdings von dem Schrottsammler Adam (ja, "Adam und Eva", nicht die einzige alttestamentarische "Entleihung") gerettet und bricht darauf auf, um ihre Mitstreiterinnen zu rächen und ihre Mission zu erfüllen.
Quelle: PCGH
Adam ist einer der wenigen männlichen Gestalten. Im Gegensatz zu den Damen gibt es wenig zu sehen. Bei der Garderobe scheinen die Herren außerdem eine für die Gegebenheiten praktikablere Wahl zu treffen. Sorry, Ladies - keine sexy Sixpacks.
Dabei wartet Stellar Blade mit einer Mixtur aus tendenziell offenen, weitläufigen Gebieten sowie streng linearen Abschnitten auf; ein wenig erinnert das Konzept an Spiele wie Darksiders. Zwischendurch wird die Story in schick inszenierten Zwischensequenzen in Echtzeitgrafik erzählt. Stellar Blade bietet im Verlauf der Geschichte einige Wendungen und "Enthüllungen", diese sind allerdings bereits aus meilenweiter Entfernung ersichtlich. Nach dem Durchspielen wird ein New Game+ freigeschaltet, eine ähnliche Tiefe wie ein Nier: Automata bietet Stellar Blade an dieser Stelle allerdings nicht. Wenn Sie mehr zum Gameplay, der Welt und der Story erfahren möchten, legen wir Ihnen den Stellar-Blade-Test der Kollegen der PC Games ans Herz. Kommen wir zur PC-Version, Grafik und Technik.

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Macht sich gut am Strand, aber nicht in Kämpfen.
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Quelle: Mit KI generiert
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(Though this guy seems to not like sit-ups, too much. Not enough six-pack, regarding the rest of it, if you'd ask me. Legs probably also could do with some more work-out. And his none-too-impressive ass.
Gruß,
Phil
Trying to walk a line here. Bevorzugt ohne große Shitstorms, gleich von welcher "Seite".^^
Addendum: Und ich bin angesichts Damen nun mal auch nicht ganz unbefangen.
Gruß,
Phil
Da fühlt man sich als Frau dann manchmal selbst schlecht und denkt sich darf ich mit bisschen Ausschnitt draußen rumlaufen oder könnte das to much sein.
Und unbefangen ist man als Frau auch nicht unbedingt bei so manchem Mann der im Sommer halb Nackt rumläuft.....
Aber es gibt sicher auch genügend Frauen mit anderen Meinungen.
Grüße Josefine
Aber das jetzt schon wieder die Kontroverse um den Charakter angesprochen wird geht mir als Frau tierisch auf die nerven. Wenn ich leichtbekleidete draußen rumlaufe wirft einem auch niemand übertriebene Sexualisierung vor. Es ist ein Spiel mit gewisser Altersbeschränkung.
Ich freue mich sogar darauf einen richtigen sexy Charakter spielen zu können. Definitiv cooler als so ein standart muskelpaket Held.
Trying to walk a line here. Bevorzugt ohne große Shitstorms, gleich von welcher "Seite".^^
Addendum: Und ich bin angesichts Damen nun mal auch nicht ganz unbefangen.
Gruß,
Phil
Oder bezog sich das ausschließlich nur auf Stellar Blade?
Oder bezog sich das ausschließlich nur auf Stellar Blade?