Stellar Blade: Mods "für Erwachsene" sollen nicht reguliert werden
Die Entwickler von Stellar Blade haben keine Pläne, in Zukunft den Zugriff auf Mods mit "erwachsenen" Inhalten (Nacktheit) einzuschränken. Das erklärte Game Director Kim Hyung-tae in einem Interview.
Stellar Blade erfreut sich bei der PC-Community auf Steam großer Beliebtheit und gehört zu den erfolgreichsten Portierungen eines Playstation-Titels auf den Rechenknecht überhaupt. Dabei stützt sich der Erfolg unter anderem auch auf eine sehr aktive Modding-Community, von der Game Director Kim Hyung-tae aktuell aber noch etwas mehr "Feuerkraft" erwartet. Im Kontext dieser kontrovers diskutierten Aussage gab der Chefentwickler aber auch zu Protokoll, dass man Erwachsenen-Mods nicht regulieren wolle.
Game Director: "Ich vertraue darauf, dass jeder sich erwachsen verhält"
Auf die Frage, ob Mods beziehungsweise Patches, die dem Spiel wie auch immer geartete Formen von Nacktheit hinzufügen, von dem Entwicklerteam als problematisch angesehen würden, antwortete Kim:
"Stellar Blade ist ein Spiel, das für Erwachsene eingestuft ist, also denke ich nicht, dass es eine klare Rechtfertigung für die Regulierung solcher Mods gibt. [...] Realistischerweise gibt es sowieso keine effiziente Möglichkeit, sie einzuschränken. Bekanntermaßen standen Mods noch nie unter der vollen Kontrolle der Entwickler. Worüber ich mir aber Sorgen mache, ist weniger die Existenz solcher Patches als viel mehr die Vorstellung, dass Leute davon profitieren könnten, indem sie sie zu hohen Preisen verkaufen. Ich fände es besser, wenn die Leute eine Schaffenskultur gemeinsam erleben - wie eine große Party, zu der jeder etwas beiträgt. [...]
Letzten Endes ist es aber eine Sache von Nutzerfreiheit. Sobald jemand ein Spiel besitzt, liegt es an ihm selbst, wie er Spaß damit hat. Also planen wir nicht, solche Arten von Inhalten zu regulieren. Ich vertraue einfach darauf, dass jeder sich als ein erwachsenes Mitglied der Gesellschaft und im Rahmen des gesunden Menschenverstands verhält [...]."
Fans von Stellar Blade und Nutzer entsprechender Mods werden sich in naher Zukunft also keine Gedanken darüber machen müssen, dass die Entwickler den Zugang zu bestimmten benutzergenerierten Inhalten einschränken werden. Ob der Glaube an einen erwachsenen und angemessenen Umgang mit den Mods gerechtfertigt ist, bleibt allerdings abzuwarten.
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Quelle: via Boundingintocomics

Da fällt mir sofort eine der beliebtesten Mods für Sims 4 ein. Ein Spiel was ja sogar, meine ich, von mehr Frauen als Männern gespielt wird und wo man Stunden damit zubringe könnte Stellungen im Netz herunterzuladen.
Lasst die Leute einfach machen.
Bei Spielen ist es genauso. Du hast die DVD oder die BluRay gekauft, die Dir die Nutzung des Spiels einräumt. Hast Du das Medium nicht mehr, hast Du i.d.R. *) auch keine Rechte mehr. Du besitzt das Medium, nicht das darauf enthaltene Spiel.
Heutzutage werden Spiele meist nur noch als digitaler Code verkauft. Der Code räumt Dir das Nutzungsrecht ein. Unabhängig von einem physischen Medium.
Und wenn Du z.B. die Nutzungsbedingungen verletzt, kann Dir auch dieses Nutzungsrecht entzogen werden. Passiert ja ständig bei Cheatern.
*) I.d.R. deswegen, weil heutzutage oft ja ein Code in der Schachtel ist, und dann ist das Nutzungsrecht nicht mehr ans Medium gebunden, sondern wie bei einem Digitalkauf eben an den Code und den Account der mit dem Code verbunden wurde.
Nur diese Rechte kauft man.