Valves Steam Machine unter Druck: Erster SteamOS-PC mit RX 7600 für 1.300 US-Dollar
MetaPCs bietet mit dem Steamroller einen vorgefertigten Gaming-PC mit SteamOS an. Das System kostet 1.300 US-Dollar und setzt auf Desktop-Hardware von AMD.
SteamOS kommt auf den Desktop, diesmal aber nicht direkt von Valve. Der US-Anbieter MetaPCs listet mit dem Steamroller einen vorgefertigten Gaming-PC, der laut Produktseite mit SteamOS ausgeliefert werden soll. Der Preis liegt bei 1.299 US-Dollar, die Vorbestellung nennt derzeit den 3. Juli 2026 als Termin.
Im PCGH-Test zeigte sich Valves kompakter Wohnzimmer-PC deutlich schneller als das Steam Deck, beim Preis bleibt das System allerdings angreifbar. Die günstigste Variante der Steam Machine startet bei 1.039 Euro ohne Controller, das 2-TB-Modell kostet 1.360 Euro ohne Controller.
MetaPCs geht technisch einen anderen Weg. Statt eines besonders kompakten Sonderdesigns steckt im Steamroller weitgehend normale Desktop-Hardware. Genannt werden ein AMD Ryzen 5 9600X, eine Radeon RX 7600, 16 GiByte DDR5-5600, eine 1-TB-NVMe-SSD, ein B650M- oder B850M-WiFi-Mainboard, eine 240-mm-AiO-Kühlung und ein 650-Watt-Netzteil mit 80-Plus-Gold-Zertifizierung. Das Gehäuse basiert demnach auf einem schwarzen Jonsbo D32.
Der Größenunterschied fällt entsprechend deutlich aus. Valves Steam Machine misst rund 16,5 × 15,5 × 15,3 cm und kommt damit rechnerisch auf knapp 3,9 Liter Volumen. Das Jonsbo-D32-Gehäuse des Steamroller liegt mit Standfüßen und äußeren Überständen bei 39,5 × 20,7 × 31,4 cm, also bei rund 25,7 Litern. Damit ist der Steamroller beim Volumen etwa 6,6-mal so groß wie die Steam Machine. Anders ausgedrückt: Das Gehäuse bietet rund 556 Prozent mehr Volumen.
Interessanterweise beschreibt MetaPCs das System als Rechner für 1080p-Gaming, während Valve bei der Steam Machine zunächst noch offensiver kommuniziert hatte. Auf der Steam-Machine-Webseite war zuvor von 4K-Gaming bei 60 Fps mit FSR die Rede. Diese Formulierung hat Valve inzwischen entfernt, aktuell bleibt nur noch der Hinweis auf 4K-Gaming mit FSR-4.1-Unterstützung, ohne konkrete Bildrate.
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Quelle: MetaPCs

Ich sage das als jemand der die Steam Machine für eine Gurke hält mit dem RX 7060M und das Ding niemals kaufen würde.
Es ist wirklich nicht schwer zum Beispiel eine Steam Machine Alternative mit ITX Cases von Herstellern wie Jonsbo oder Fractal Design für unter 1039€ zu bauen mit der gleichen SSD/Memory Konfiguration und einer 9060XT oder 5060 Ti. Das ist interessant, aber irgendwelche 0815 micro-atx builds? Das ist doch lahm.
Grüße
phila
* Ich bin ja nicht zu Linux gewechselt um mir den nächsten Account-Zwang anzutun.
** Nicht gleich unken - im Video werden an verschidenen Stellen auch die Nachteile besprochen.
Valve muss sich weder warm anziehen noch ist irgendwas gefährlich. Bisher gibt es kein vergleichbares Angebot in diesem kompakten Design. Einen PC nachbauen kann jeder. Aber in einem derart kleinen Case ist eine ganz andere Kunst und das bekommt sonst keiner gebacken. Für das, was die Steam Machine sein will, ist sie gut wie sie ist. Die Leistung entspricht dem Preis und anders geht es nun mal nicht, wenn man nicht subventioniert. Letzteres hätte ich aber eigentlich von Valve erwartet, bei dem riesigen Geldhaufen in dem die schwimmen. Das ist aber auch das Einzige, was man Ihnen vorwerfen kann.
Am Ende ist das auch alles Wurscht. Die Steam Machine ist ausverkauft und SteamOS ist doch eigentlich das Wichtigste an der ganzen Sache. Je mehr es versuchen nachzumachen und SteamOS anbieten, ist doch alles gut. Hauptsache kein Windows. Über die Zeit kann das nur gut sein und wird Microsoft dazu bewegen mehr zu machen als KI-Schrott.
Lieber etwas am Prozessor gespart und dafür eine 9060 XT 16GB verbauen.
Aber schön das SteamOS installiert ist! Der Stein kommt ins Rollen!
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