SteamOS: Gaming-Distribution erreicht unglaublichen Meilenstein

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SteamOS: Gaming-Distribution erreicht unglaublichen Meilenstein
Quelle: Sven Bauduin

Das Steam Deck und SteamOS haben das Segment der Handheld-PCs im Alleingang wiederbelebt und eilen seit ihrem Release im Dezember 2022 von Meilenstein zu Meilenstein. Jetzt sind mehr als 20.000 Spiele verifiziert oder spielbar.

Valve hat mit dem Steam Deck und SteamOS das Segment der Handheld-PCs im Alleingang wiederbelebt und eilt seit der Veröffentlichung seines Gaming-Handhelds am 17. Dezember 2022 von Meilenstein zu Meilenstein. Jetzt sind laut SteamDB und ProtonDB mehr als 20.000 Spiele für das Steam Deck verifiziert oder aber problemlos unter Linux mittels Proton auf Steam spielbar. Auch im vergangenen Jahr stieg die Zahl der kompatiblen Spiele weiter an, ein Trend der sich fortsetzt und auch die Entwickler und Publisher dazu veranlasste, ihre Spiele Steam Deck Verified veröffentlichen zu wollen. Selbst AAA-Spiele bieten mittlerweile oftmals maßgeschneiderte Grafikeinstellungen für Valves Handheld-PC an.

  • Januar 2024: 13.000 Spiele+
  • März 2024: 14.000 Spiele+
  • Mai 2024: 15.000 Spiele+

Nachdem die Marken von 16.000, 17.000, 18.000 und 19.000 Spielen im August und November 2024 sowie im März und Mai 2025 erreicht wurden, sind jetzt erstmals mehr als 20.000 Spiele problemlos auf dem Steam Deck und dem quelloffenen Betriebssystem spielbar. Ohne die verschärften Anti-Cheat-Lösungen wären unbestritten noch deutlich mehr Titel auf dem Steam Deck spielbar. Dass Betriebssysteme auf Linux-Basis zum Spielen taugen ist unbestritten.

Wie die Datenbanken von SteamDB und ProtonDB belegen, wurde der Meilenstein von mehr als 20.000 Spielen erst vor wenigen Tagen erreicht. Der aktuelle Stand an verifizierten und spielbaren Spielen sieht aktuell wie folgt aus.

  • Steam Deck Playable: 13.704 Spiele
  • Steam Deck Verified: 6.368 Spiele
  • Steam Deck Total: 20.072 Spiele

Der Schlüssel zum Spielen unter Linux ist nach wie vor die von Valve in Kooperation mit CodeWeavers entwickelte offene Proton-Schnittstelle, welche ihrerseits auf der zu Windows kompatiblen Laufzeitumgebung Wine basiert. Mittlerweile setzen das neue Proton 10 und dessen leistungsoptimierten Ableger wie Proton-CachyOS auf das aktuellste Wine 10 und bringen (Windows-)Spiele damit verlässlich unter dem quelloffenen Linux-Betriebssystem zum Laufen. Der Trend ist unverkennbar.

Insgesamt 86 Prozent aller Spiele aus den Top 100 der beliebtesten Spiele auf Steam erhalten von ProtonDB mittlerweile das Gütesiegel Platin, Gold und Silber, während in der Zwischenzeit bereits mehr als 6.300 Spiele offiziell Steam Deck Verified sind. In den vergangenen Monaten waren viele bekannte Spiele bereits vor dem Release offiziell für das Steam Deck verifiziert. Das ist mittler die Regel geworden, da Entwicklerstudios den Stellenwert des Steam Deck jetzt erkannt haben.

Mit dem neuen Kompatibilitätsprogramm und der damit verbundenen Verifizierung stellt Valve erstmals überhaupt sicher, dass Spiele nicht nur auf dem Steam Deck und Steam Deck OLED ohne Einschränkungen funktionieren, sondern auch auf allen anderen Handheld-PCs und Computersystemen mit SteamOS.

SteamOS (1) Quelle: Valve Neben den Handheld-PCs anderer Hersteller, welche zukünftig auf Wunsch mit SteamOS ausgeliefert werden können und über das Programm "Powered by SteamOS" entsprechenden Support und Anpassungen von Valve erhalten sollen, wird es nach aktuellem Stand der Dinge auch eine frei verfügbare Version von SteamOS für jedermann zum Herunterladen und Installieren geben. Eine entsprechende Installationsroutine hatte Valve bereits vor drei Jahren versprochen.

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Quelle: ProtonDB / SteamDB via GamingOnLinux

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von empy
        Für mich ist bei Kernel-Level-Access eine Schmerzgrenze überschritten.

        Naja, das schwierige ist ja, sie erstmal zu finden. Dann kann man das mit denen machen, wobei das vermutlich auch nur die Zeit, bis sie sich einen neuen Account machen, leicht verlängert. Vielleicht könnte man sie auch gegen Bots spielen lassen, vielleicht dauert es dann etwas länger, bis sie was merken.
        Die identifizierung, wer cheatet und wer nicht und wer technische Möglichkeiten zu seinem Vorteil nutzt, ist das größte Problem. Und die Linie zu definieren, was als "cheat" gilt und was noch akzeptabel ist.

        Mausmakros, Programmierbare Tastatur? Niedrigere Latenz deines Internetproviders für einen Aufpreis? Monitor mit GUI-Features? Ein mit Tesafilm aufgeklebtes Fadenkreuz? Ein besserer Computer, besserer Monitor, schnellere Hardware, minimalistische Grafik, Aim-hilfen bei Konsolenversionen, Multiboxing, etc.
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von empy
        Für mich ist bei Kernel-Level-Access eine Schmerzgrenze überschritten.

        Naja, das schwierige ist ja, sie erstmal zu finden. Dann kann man das mit denen machen, wobei das vermutlich auch nur die Zeit, bis sie sich einen neuen Account machen, leicht verlängert. Vielleicht könnte man sie auch gegen Bots spielen lassen, vielleicht dauert es dann etwas länger, bis sie was merken.
        Die identifizierung, wer cheatet und wer nicht und wer technische Möglichkeiten zu seinem Vorteil nutzt, ist das größte Problem. Und die Linie zu definieren, was als "cheat" gilt und was noch akzeptabel ist.

        Mausmakros, Programmierbare Tastatur? Niedrigere Latenz deines Internetproviders für einen Aufpreis? Monitor mit GUI-Features? Ein mit Tesafilm aufgeklebtes Fadenkreuz? Ein besserer Computer, besserer Monitor, schnellere Hardware, minimalistische Grafik, Aim-hilfen bei Konsolenversionen, Multiboxing, etc.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Pu244
        Man sollte versuchen, es den Cheatern so schwer, wie nur irgend möglich zu machen.
        Für mich ist bei Kernel-Level-Access eine Schmerzgrenze überschritten.
        Zitat von Pu244
        Wobei ich den Ansatz, die ganzen Cheater einfach auf einen Server mit anderen Cheatern zu sperren, am sinnvollsten finde.
        Naja, das schwierige ist ja, sie erstmal zu finden. Dann kann man das mit denen machen, wobei das vermutlich auch nur die Zeit, bis sie sich einen neuen Account machen, leicht verlängert. Vielleicht könnte man sie auch gegen Bots spielen lassen, vielleicht dauert es dann etwas länger, bis sie was merken.
      • Von eggfish Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Auf den Meilenstein habe ich gewartet
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von G4mest3r
        PS: "Anti-Cheat ist keine Lösung" (von wegen Anti-Cheat-Lösungen)
        Man sollte versuchen, es den Cheatern so schwer, wie nur irgend möglich zu machen. Wobei ich den Ansatz, die ganzen Cheater einfach auf einen Server mit anderen Cheatern zu sperren, am sinnvollsten finde.
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Wenn die bekanntesten Anti-Cheat-Blockade-Spiele auch noch alle gehen würden, wären es dann mit gutem Willen etwa ~20.030 Spiele ...

        Naja Absolut verschmerzbar, ich glaub ich komm da gerade noch so drüber hinweg

        PS: Anti-Cheat ist keine Lösung (von wegen Anti-Cheat-Lösungen)
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