Neue Regeln: Steam schließt Erwachsenenspiele aus Early Access aus
Valve zieht eine klare Grenze: Spiele mit "nicht jugendfreien Themen" dürfen nicht mehr in den Early-Access-Bereich von Steam. Betroffene Entwickler sollen ihre Titel erst bei vollständigem Releaser erneut einreichen.
Steam ist die wohl wichtigste Plattform für PC-Spiele und zwar nicht nur für große Publisher, sondern gerade auch für Indie-Studios, die ihre Projekte häufig im Early-Access-Modell finanzieren. Doch genau dieser Weg bleibt möglicherweise ab sofort für eine bestimmte Art von Spielen versperrt: Valve soll keine Titel mehr in den Early Access aufnehmen, die "nicht jugendfreie Themen" enthalten.
Quelle: @GalewindG auf X
Bekannt geworden sei das Ganze durch den Entwickler Dammitbird, dessen Projekt Heavy Hearts im August für Early Access eingereicht wurde. Die Prüfung endete mit einer Absage. In der Mitteilung soll gestanden haben, dass der Early-Access-Ansatz für Spiele mit solchen Inhalten nicht unterstützt werde. Das Studio könne das Spiel erneut einreichen, sobald es eine vollständige Veröffentlichung anstrebt.
Unklar bleibt bislang, wie Valve die Grenze genau zieht. Von offizieller Seite gibt es keine präzise Definition, was konkret unter "mature themes" fällt. Denkbar wäre, dass explizite Darstellungen, erotisch aufgeladene Inhalte oder sexualisierte Spielelemente betroffen sind. Sollte eine Stellungnahme von Valve erfolgen, könnte dies mehr Klarheit schaffen.
Die Entscheidung passt allerdings zu einer Linie, die sich bereits im Sommer andeutete. Damals verschärfte Valve die Vorgaben für den Store, was vor allem mit den Bedingungen der eingesetzten Zahlungsdienstleister in Verbindung gebracht wurde. Damit ist Steam nicht allein: Auch Itch.io musste jüngst zahlreiche Titel mit Erwachseneninhalten entfernen, nachdem ähnliche Bedenken von Zahlungsanbietern aufgekommen waren.
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Wie absurd es damals gewesen wäre, wenn im Laden die Kasse nicht aufgesprungen wäre, weil die KSK Hintertupfingen nicht damit einverstanden gewesen wäre, dass der Laden irgendein Spiel im Regal stehen hat, welches denen nicht passt.
Heute hat man ja fast schon das Gefühl, dass es ja logisch ist, warum da da jetzt er was einschränkt.
Gaben ist nicht mehr der jüngste.
Wird auch eine spannende Zeit wenn der mal nicht mehr ist.
Stück für Stück werden die Rechte weniger, bis selbst erwachsene Menschen nichts mehr selbst entscheiden dürfen.
Angefangen wird immer bei den kleinen, weil so schaltet man Konkurrenz aus.
Was jetzt passiert ist nur der Anfang und wird sich auch auf Gewalt in Spielen ausweiten.
Steam macht das nicht, weil sie möchten, sondern weil sie von Banken unter Druck gesetzt werden, was meiner Meinung nach falsch ist:
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Nein!
Es geht nur um "Sex"; Gewalt ist irrelevant!
Was jetzt passiert ist nur der Anfang und wird sich auch auf Gewalt in Spielen ausweiten.
Steam macht das nicht, weil sie möchten, sondern weil sie von Banken unter Druck gesetzt werden, was meiner Meinung nach falsch ist:
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Als Außenstehender hat man den Eindruck, dass es eher einem Zufall oder Willkür folgt, was angenommen wird oder nicht.
Wenn man wirklich so bedacht auf alles ist, sollte dann aber jedes andere Spiel, vor allem Horror- und Ballerspiele ab 18 Jahren, genauso behandelt werden. Diese sollten ebenfalls so streng gehandhabt werden.