Steam: Neues Shopdesign triggert negative Reaktionen bei den Usern
Steam hat die angekündigte Überarbeitung des hauseigenen Shops vollzogen - und stößt damit auf viel Kritik. Nutzer sehen das Versprechen des intuitiveren Stores nicht erfüllt.
Im vergangenen Juli kündigte Valve eine Überarbeitung des Steam-Shops an. Das Ziel: Ein "leichterer Zugriff auf die meistbesuchten Bereiche im Shop", sodass unter anderem einige Menüpunkte zusammengelegt und andere erweitert wurden. Die Änderungen im Steam-Shop sind nach dieser Vorabphase für alle freigegeben, finden innerhalb der Gaming-Community aber nur wenig Anklang.
"Alles Nützliche gelöscht"
In der Zusammenfassung zum neuen Shop nennt Valve die wichtigsten Änderungen. Unter anderem wurde die linke Seitenleiste mit der oberen blauen Menüleiste zu einem "kohärenten Menü" kombiniert, sodass alle zugehörigen Optionen an einem einzigen Ort zu finden sind. Außerdem sei die Suchfunktion verbessert worden - demzufolge sind weitere Einstellungen wie die Suche nach beliebten Begriffen sowie erweiterte Suchoptionen enthalten.
Gerade diese Änderungen werden innerhalb der Community aber stark kritisiert. Die Aussage, Valve habe "ein intuitiveres und nahtloses Interface" geschaffen, wird etwa im PCGaming-Subreddit als Fehleinschätzung abgetan. Stattdessen benötigen Nutzer mehr Klicks als vorher, was das Versprechen der Intuition gewissermaßen ad absurdum führe.
Besonders viel Zustimmung erhält die Einschätzung des Nutzers "_BMS", demzufolge Valve den Shop schlicht nervtötender gestaltet habe, während die von "slowpotamus" gestellte Frage nach einer Rückkehr zum alten Design nur noch mit einem "Geht nicht" beantwortet wird.
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Anders sieht das bei normalen Websites mit vollflächigem Layout aus. Bei denen müsste man den gesamten Content anpassen, was wirklich viel Arbeit/Aufwand/Kosten mit sich bringt. Da kann eine zweite Designvariante sogar mehr als doppelt so teuer werden, wenn zum Beispiel Texte von deutlich unterschiedlicher Länger aber gleichem Inhalt benötigt werden. Von so etwas wie umlaufenden/rahmenden Elementen ganz zu schweigen. Da kann so viel schieflaufen, dass man sie in der Praxis als inkompatibel zu dynamischen Layouts bezeichnen muss.