Steam: Neues Shopdesign triggert negative Reaktionen bei den Usern

20
News Jusuf Hatic Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Steam: Neues Shopdesign triggert negative Reaktionen bei den Usern
Quelle: Valve

Steam hat die angekündigte Überarbeitung des hauseigenen Shops vollzogen - und stößt damit auf viel Kritik. Nutzer sehen das Versprechen des intuitiveren Stores nicht erfüllt.

Im vergangenen Juli kündigte Valve eine Überarbeitung des Steam-Shops an. Das Ziel: Ein "leichterer Zugriff auf die meistbesuchten Bereiche im Shop", sodass unter anderem einige Menüpunkte zusammengelegt und andere erweitert wurden. Die Änderungen im Steam-Shop sind nach dieser Vorabphase für alle freigegeben, finden innerhalb der Gaming-Community aber nur wenig Anklang.

"Alles Nützliche gelöscht"

In der Zusammenfassung zum neuen Shop nennt Valve die wichtigsten Änderungen. Unter anderem wurde die linke Seitenleiste mit der oberen blauen Menüleiste zu einem "kohärenten Menü" kombiniert, sodass alle zugehörigen Optionen an einem einzigen Ort zu finden sind. Außerdem sei die Suchfunktion verbessert worden - demzufolge sind weitere Einstellungen wie die Suche nach beliebten Begriffen sowie erweiterte Suchoptionen enthalten.

Gerade diese Änderungen werden innerhalb der Community aber stark kritisiert. Die Aussage, Valve habe "ein intuitiveres und nahtloses Interface" geschaffen, wird etwa im PCGaming-Subreddit als Fehleinschätzung abgetan. Stattdessen benötigen Nutzer mehr Klicks als vorher, was das Versprechen der Intuition gewissermaßen ad absurdum führe.

Besonders viel Zustimmung erhält die Einschätzung des Nutzers "_BMS", demzufolge Valve den Shop schlicht nervtötender gestaltet habe, während die von "slowpotamus" gestellte Frage nach einer Rückkehr zum alten Design nur noch mit einem "Geht nicht" beantwortet wird.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Was halten Sie vom Shop-Redesign? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

20
    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Splatterpope Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Anders sieht das bei normalen Websites mit vollflächigem Layout aus. Bei denen müsste man den gesamten Content anpassen, was wirklich viel Arbeit/Aufwand/Kosten mit sich bringt.
        Genau das habe ich doch gesagt...
      • Von Splatterpope Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Anders sieht das bei normalen Websites mit vollflächigem Layout aus. Bei denen müsste man den gesamten Content anpassen, was wirklich viel Arbeit/Aufwand/Kosten mit sich bringt.
        Genau das habe ich doch gesagt...
      • Von Tornavida Freizeitschrauber(in)
        Wenn man sich aufregen will dann findet man auch immer etwas zum Aufregen. Ich glaub mir ist das gar net mal aufgefallen ,dass sich da was geändert hat.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Bei dem beschriebenen Kachel-Layout, also der Steam-Standardansicht, dürfte der Kostenunterschied minimal sein. Wie tengutorvalds richtig feststellt, ist die Abfrage der Ausgabeauflösung und von Details zum -Systeme sehr einfach möglich. Wenn der Content komplett in Elementen vorliegt, die ohnehin zum Teil nebeneinander angezeigt werden sollen, dann ist die Anzeige einer größeren Zahl nebeneinander wahrlich kein Hexenwerk.

        Anders sieht das bei normalen Websites mit vollflächigem Layout aus. Bei denen müsste man den gesamten Content anpassen, was wirklich viel Arbeit/Aufwand/Kosten mit sich bringt. Da kann eine zweite Designvariante sogar mehr als doppelt so teuer werden, wenn zum Beispiel Texte von deutlich unterschiedlicher Länger aber gleichem Inhalt benötigt werden. Von so etwas wie umlaufenden/rahmenden Elementen ganz zu schweigen. Da kann so viel schieflaufen, dass man sie in der Praxis als inkompatibel zu dynamischen Layouts bezeichnen muss.
      • Von Splatterpope Software-Overclocker(in)
        Weil es billiger ist.
      • Von tengutorvalds Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Dass die beim Steamshop eine so große Rolle spielen, überrascht etwas, aber viele Webseiten werden mittlerweile mehrheitlich für handfläche-schmale Viewports und viel, viel Scrolling optimiert, weil das einen Großteil der Zugriffe ausmacht.
        Ich hab schon sehr lange nichts mehr mit HTML gemacht, aber wenn ich mich richtig erinnere, kann man, je nach Plattform, eine Website mit sehr wenigen Handgriffen für verschiedene Plattformen parallel optimieren. Warum man dann die Smartphone-Optimierung auch auf der Desktopversion anzeigt, ist mir schleierhaft.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk