Hat Steam ein Monopol? Laut Branchenumfrage sagen 72 Prozent ja - Gegenwind aus der Community
In einer Umfrage unter "hochrangigen Führungskräften der Spielebranche" sehen 72 Prozent der Befragten Steam als ein Monopol an. Innerhalb der PC-Community wird dies allerdings in Zweifel gezogen.
Steam ist seit über einem Jahrzehnt die führende Plattform für PC-Spiele, mit einer enormen Nutzerbasis und einer benutzerfreundlichen Erfahrung, die es sowohl Spielern als auch Publishern schwer macht, auf Konkurrenzplattformen auszuweichen. Das Unternehmen Rokky hat in diesem Kontext eine Umfrage in Auftrag gegeben; die Befragung richtete sich an Publisher und deren Meinung, ob Steam ein Monopol auf PC-Spiele besitzt.
Drei Viertel des Umsatzes laufen über Steam
Die Untersuchung, die Rokky auf der hauseigenen Webseite publiziert, befragte 306 in den USA und Großbritannien ansässige Führungskräfte aus der Spielebranche. Diese haben eine eindeutige Meinung: 72 Prozent der Entwickler sind der Meinung, dass Steam ein Monopol auf dem PC-Spielemarkt besitzt. Da verwundert auch die zweite Zahl nicht, die aus der Umfrage hervorgeht: Laut den Befragten werden 75 Prozent des Umsatzes über die Valve-Plattform generiert.
Obwohl Steam dominiert, nutzen Entwickler zunehmend andere Stores wie den Epic Games Store oder den Microsoft Xbox PC Store - etwa 48 Prozent vertreiben dort mindestens ein Spiel. Andere Plattformen wie GOG oder Itch.io sind wesentlich weniger verbreitet, mit nur 10 bzw. 8 Prozent Nutzung.
Ist die Studie vertrauenswürdig?
Inwieweit man diesen Zahlen und der Einschätzung tatsächlich Glauben schenken darf, ist allerdings Gegenstand einer Diskussion im PCGaming-Subreddit.
- Ein Hauptargument: Rokky hat als "digitale Vertriebsplattform für Spiele, die Publisher und Entwickler mit zahlreichen alternativen Online-Shops weltweit verbindet" ein verbrieftes Interesse daran, Alternativen zu Steam zu positionieren, um damit mehr Umsatz zu generieren.
- Zeitgleich wird auch die Vorgehensweise infrage gestellt: Neben der Tatsache, dass es sich hierbei lediglich um eine viertägige Umfrage handelt, wird auch die Wahl der Befragten in Zweifel gezogen. Den befragten Führungskräften bei Publishern lässt sich zumindest unterstellen, dass diese nicht nur bei Steam verkaufen wollen, um die Umsatzbeteiligung des Stores zu vermeiden.
Selbst wenn sich der Monopolvorwurf gegen Steam bewahrheiten sollte, hätten die meisten Kommentierenden im obigen Reddit-Beitrag vergleichsweise geringe Probleme damit. Der Grund für diese Einstellung liegt simpel in der eingangs erwähnten Benutzerfreundlichkeit - oder deren Fehlen bei alternativen Launchern wie der EA App oder Ubisoft Connect.
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Selbst wenn ein Shop besser sein sollte als Steam, hat er schlicht und ergreifend keine Chance.
Das liegt an Dingen wie der Anbindung von Friendslist, der Bibliothek, dem Communityhub usw.
Für einen fairen Markt, samt Konkurrenz und damit für uns besseren Preisen, müssten diese Tools vom Steam-Shop losgelöst werden, und Shop-unabhängig nutzbar sein. Erst dann haben die Nutzer wirklich eine freie Wahl.
aber viele Spiele sind keine 24 stunden später "gratis" zu haben.
Man könnte sich doch auch mal das Geld für DRM sparen und dieses mehr an Budget in die Spielqualität investieren.
Steam nimmt 30% Gebühr vom Verkaufspreis und das war und ist schon immer ein Aufreger. Warum waren dann die Spiele in Hauseigenen Shops nicht günstiger ? Gier ? Ist so ein Shop im Unterhalt doch teurer als erwartet ?
Dann den Community hub, vor allem Screenshots und Fanart
Schnell und unkompliziert da mal was als Frage reinballern
Der VR Bumms klappt da auch recht gut
Reviews will ich sehen und lesen
Ich will auch sehen wie viele Spieler grad ein Spiel spielen, einfach weils mich interessiert
Es hat, zu den eigentlichen Spielen, alle möglichen Dinge die mir gefallen oder ich als nützlich erachte.
Warum sollte ich dann einen neuen Shop dauerhaft wählen der das alles nicht oder weniger bietet? Macht für mich wenig Sinn.
Gog nutze ich noch. Aber das eher nebenbei.
Direkt zu Beginn sagen das man negativ über Produkte dort nicht schreiben kann, macht doch absolut keinen Sinn.
Mist jetzt hab ich echt überlegt 500€ von der Bank abzubuchen, schnell bissl zusammengeschusterten Mist auf AWS zu werfen und nächste Woche im Geld zu schwimmen.