Steam Hardware Survey: Windows 11 gewinnt, Intel verliert
Für den vergangenen Monat lassen sich in der "Steam Hardware Survey" einige Änderungen ablesen. Windows 11 konnte den Marktanteil beispielsweise weiter ausbauen, wohingegen der Anteil an Intel-Prozessoren deutlich zurückging.
Valve hat kürzlich die Steam-Hard- und Softwarewareumfrage für Mai veröffentlicht, die einen recht guten Einblick in die Technik des Durchschnittsspielers geben dürfte. Im Vergleich zum Vormonat April gibt es dabei einige Änderungen. Unter den Windows-Systemen konnte Windows 11 den Marktanteil beispielsweise um 0,6 Prozent ausbauen. Gleichzeitig wuchs aber auch der Anteil von Windows 10 um 0,06 Prozent - während alle älteren Windows-Versionen Nutzer verloren. Am stärksten war der Rückgang bei Windows 7 (64 Bit), das laut Steam 0,54 Prozentpunkte einbüßte und somit nur noch bei 2,50 Prozent der Spieler zum Einsatz kommt.
Viel Bewegung im CPU-Markt
Auch bei der eingesetzten Hardware gibt es einige spannende Entwicklungen. Besonders drastisch ist dabei die Änderung der Prozessor-Marktanteile: Hier verlor Intel im Mai 1,23 bis 1,24 Prozent an AMD. Falls man alleine die "Steam Hardware Survey" als Maßstab nehmen würde, so wäre damit derzeit knapp jeder Dritte Prozessor von AMD. Dabei ist aber zu beachten, dass es in der Hardwareumfrage um vorhandene Hardware und nicht um Neuverkäufe geht, sodass hier nur sehr bedingt Rückschlüsse möglich sind.
Nur deutlich kleinere Änderungen gab es bei den von Spielern eingesetzten Grafikkarten. Hier konnten Nvidia und Intel auf Kosten von AMD um 0,1 je Prozentpunkte zulegen. Im Mai spielten damit 9,0 Prozent aller Steam-Spieler mit einer Intel-IGP, 14,9 Prozent mit einer Radeon-GPU und 75,9 Prozent mit einer Grafikkarte von Nvidia.
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Starke Änderungen gab es laut Hardwareumfrage auch bei anderen Gebieten, beispielsweise beim Speicherausbau. Hier konnten Systeme mit über 1 TB Festspeicher um 2,2 und Grafikkarten mit 8 GB um 1,3 Prozent zulegen. Beim Arbeitsspeicher gab es hingegen vor allem einen Zuwachs bei 32-GB-Systemen - hier wuchs der Anteil im vergangenen Monat um 1,29 Prozent. Auch weiterhin verfügt aber über die Hälfte der Steam-PCs nur über 16 GB Arbeitsspeicher.
Auch wenn viele der Entwicklungen realistisch erscheinen, sollten die Zahlen aus Steams Hardware- und Software-Umfrage nicht überbewertet werden. Da jeden Monat unterschiedliche Computer befragt werden, können sich allein dadurch schon Schwankungen ergeben. Das zeigt sich beispielsweise an der Umfrage zu eingesetzten Sprache: Hier verloren Systeme mit vereinfachtem Chinesisch um 3,57 Prozent, womit Nutzer aus China im Vergleich zum Vormonat wohl unterrepräsentiert sind.
Quelle: Steam (Windows) via Windows Latest
