Steam: Zahl der Spiele mit KI-Inhalten soll rapide gestiegen sein
Auf Steam sollen fast 8.000 Spiele generative KI verwenden. Innerhalb weniger Monate habe sich die Zahl verachtfacht - mit weitreichenden Folgen für Entwickler, Spieler und die Plattform selbst.
Laut einem aktuellen Bericht von Totally Human Media sind auf Steam inzwischen offenbar knapp 8.000 Spiele mit Inhalten gelistet, bei denen generative KI zum Einsatz gekommen sein soll. Der Betreiber der Analyseplattform, Ichiro Lambe, will die Daten direkt über die Steam-API ausgelesen haben. Demnach seien am 13. Juli insgesamt 7.818 Titel erfasst worden, die entsprechende Angaben zur KI-Nutzung gemacht hätten.
Noch im April soll die Zahl bei rund 1.000 Spielen gelegen haben. Sollte die Erhebung zutreffen, wäre das ein Anstieg von über 700 Prozent in weniger als drei Monaten. Gemessen an der gesamten Steam-Bibliothek entspräche das einem Anteil von etwa sieben Prozent. Bei Neuerscheinungen im Jahr 2025 soll der Anteil sogar bei etwa 20 Prozent liegen.
Wozu wird KI in Spielen eingesetzt?
Das Einsatzgebiet generativer KI ist breit gefächert. Laut dem Bericht reicht es von der Erstellung von Texten, Bildern und Musik über das Design von Spielemechaniken bis zu dynamisch generierten Spielinhalten. Auch Marketingmaterialien und Ingame-Logiken seien betroffen. Ein prominentes Beispiel ist das Spiel Inzoi, das von Krafton Ende März veröffentlicht wurde. Innerhalb einer Woche nach Release wurden laut Publisher eine Million Verkäufe verzeichnet. Trotz offener Hinweise auf KI-generierte Texturen, Animationen und sogar Charakter-Interaktionen erfreut sich der Titel weiterhin großer Beliebtheit.
Obwohl einige Entwickler die KI-Nutzung offen kommunizieren, ist dies längst nicht überall der Fall. Erst am 30. Juni sah sich das Studio 11 Bit zu einer öffentlichen Entschuldigung gezwungen: Man habe beim Titel The Alters versäumt, den Einsatz generativer KI zu deklarieren.
Auch bei großen Publishern bleibt das Thema nicht ohne Folgen. Unity kündigte Anfang Juli verschärfte Regeln zum KI-Einsatz an, nachdem ein Mitarbeiter versehentlich urheberrechtlich geschütztes Material via KI generiert hatte. Und beim Candy-Crush-Entwickler King steht laut Berichten der Verdacht im Raum, entlassene Entwickler könnten durch interne KI-Tools ersetzt werden.
Trotz aller Debatten scheint die Technik zunehmend akzeptiert. Es bleibt allerdings offen, inwiefern sich diese Dynamik langfristig auf Qualität, Urheberrecht und Arbeitsplätze in der Branche auswirkt.
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Quelle: Totally Human via Game Developer, Bluesky

Das liegt aber eher daran, weil das meiste davon bei Steam nie zu mir durchdringt.
Man sollte es unterscheiden.
Es gibt Real-Bilder, z.b. Fotos.
Modifizierte Fotos, aka Photoshopped.
Real-Art also selber per Hand mit z.b. Pinsel gemalt
Digital-Art, also per Hand am PC z.b. mit Tablet erstellt.
Dann gibt es CG-Bilder, aka am PC mit z.b. Blender erstellt, meist in 3D.
Das ist alles ok.
Dann kommen automatische Filter, also solche die oft in Fotos in Socialmedia genutzt werden. Das ist für mich Teil von KI, auch wenn es die Filter schon gab, bevor es "KI" gab. Es geht um maschinell gelernte Anwendung.
Und dann gibt es die neuste Methode, die mit KI erstellten Bildern, welche Anhand von Texteingaben Bilder erstellen.
Das ist z.b. das was [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] mit dem Video gepostet hat.
Das ist besonders schlimm, weil es jeder machen kann, weil es keine "Skill-Hürde" gibt und weil es vom Gesetzgeber noch keine klaren Regelungen gibt. Es ist der wilde Westen und viele ungebildete (in Sachen Medienkompetenz) Menschen fallen drauf rein.
Das Problem ist aber eher, das unerlaubt eingespeiste Daten 1:1 wiedergegeben werden. Ansonsten könnte man nicht einen bestimmten Schauspieler in ein Bild einfügen. Ich glaube kaum, das Leonardo DiCaprio sein OK dazu gegeben hat. Es gibt auch schon genug Fälle von CP bei denen KI genutzt worden ist.
Am schlimmsten ist es allerdings, das es bereits für Betrug genutzt wird. Dazu zählt nicht nur Bildmaterial, sondern auch Stimmen.
Hier müssten mal endlich die Gesetzgeber mal einen Strich ziehen. Aber entweder sind sie nicht dazu in der Lage oder werden geschmiert oder erpresst. Und erpressen heißt hier: "Entweder ihr stoppt die Gesetze oder wird ziehen Milliarden an Dollar aus dem Land und gehen woanders hin."
Aber genau wie in der Schule: Wer nicht versteht was da gerechnet wird, kann die Tools nur oberflächlich nutzen. Genauso braucht es bei KI generierten Spielen trotzdem kreative, menschliche Kontrolle.
Bei der KI kann man auch mit konkrete Eingaben zu einem Ergebnis kommen... nur ist das Ergebnis jedes mal anders wenn man es laufen lässt. Lässt man es 100 mal laufen, kommen 100 verschiedene Ergebnisse raus.
Die Formeln sind die eingespeisten Daten und wie sie kategorisiert werden. Diese Formeln sind aber eine Blackbox, zu der nur der Ersteller der KI Zugriff hat oder vielleicht hat selbst der nicht mehr Zugriff drauf.
Mit den "Formeln" haben die Leute ihre Probleme.
Hier hat sich jemand die Mühe gemacht, gut zu beschreiben, was das bewirken wird:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
wie auch? ohne Gefühle, Leid, Freude und Erinnerungen und Emotionen echter Höhen und Tiefen im Background?
Leider leidet darunter die Qualität echter Inspiration - denn genau DAS kann keine KI...
wie auch? ohne Gefühle, Leid, Freude und Erinnerungen und Emotionen echter Höhen und Tiefen im Background?
Freud euch auch den immer gleichen audiovisuellen Salat in Hülle und Fülle - aus immer wieder ähnlichem, bekanntem Zeugs, was der Mensch schon erfunden hat, neu gemischt durch die KI
Aber genau wie in der Schule: Wer nicht versteht was da gerechnet wird, kann die Tools nur oberflächlich nutzen. Genauso braucht es bei KI generierten Spielen trotzdem kreative, menschliche Kontrolle.