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Steam Machine: Benchmarks, FSR und UHD-Grenzen
Steam Machine im Test: FHD und WQHD passen besser zum Valve-System, UHD benötigt Upscaling und reduzierte Presets.
Inhaltsverzeichnis
Doch auch wenn die Steam Machine sehr PC-nah ausgestattet ist, will Valve offenbar keinen klassischen Gaming-PC ersetzen. Darauf deutet zumindest die Hardwareauslegung hin. Die Kombination aus 6-Kern-CPU, 16 GiByte Arbeitsspeicher und Radeon-Grafik mit 8 GiByte VRAM kann bestenfalls als kompaktes Mittelklasse-System durchgehen, wobei es auch hier Einschränkungen gibt. Dazu allerdings später mehr. Im Gespräch mit PCGH hat Valve auch darauf verwiesen, dass die Steam Machine eher auf 1.920 × 1.080 oder 2.560 × 1.440 Pixel als Renderauflösung ausgelegt sei, die anschließend per Upscaling auf höhere Ausgaben gebracht werden könne, wobei dann 60 Fps bei realistischen Presets erreicht werden sollen.
Benchmarks: FHD und WQHD passen besser als UHD
Gesagt, getan: Wir haben uns das Upsampling angesehen und mehrere Spiele mit unterschiedlichen Auflösungen und FSR-Stufen getestet. Die Ergebnisse bestätigen zunächst Valves eigene Einordnung: Die Steam Machine ist kein System, das aktuelle Spiele pauschal in nativer UHD-Auflösung stemmen kann. Wenig überraschend liegt der sinnvollere Arbeitsbereich bei FHD und WQHD, ergänzt durch Upscaling.
In Cyberpunk 2077 zeigt sich das recht deutlich. Mit FSR 3.0 erreicht die Steam Machine im Performance-Modus 76 Fps in FHD und 68 Fps in WQHD. In UHD bleiben davon aber nur noch 40 Fps übrig. Auch mit aggressivem Upscaling wird das von Valve genannte 60-Fps-Ziel in 4K damit nicht erreicht. Im Quality-Modus sinkt die Bildrate sogar auf 30 Fps in UHD. Wirklich überraschen dürfte das allerdings kaum, denn 8 GiByte VRAM sind in aktuellen Spielen keine üppige Reserve mehr. Gerade bei höheren Auflösungen, großen Texturpaketen und modernen Renderpfaden wird der Speicherrahmen schnell zu einem begrenzenden Faktor.
Anno 117 verhält sich weniger freundlich und zeigt noch klarer, wo Valves Zielprofil endet. Im Ultra-Preset mit Performance FSR 3.0 bleibt das Spiel weit von 60 Fps in UHD entfernt. FHD ist je nach Anspruch noch eher nachvollziehbar, WQHD wird bereits knapper, UHD fällt aus dem Bereich heraus, den Valve selbst als realistisch beschrieben hat. Es braucht also angepasste Presets, reduzierte Renderauflösung und Upscaling. Genau dafür ist die Steam Machine offenbar ausgelegt und nicht für hohe native UHD-Lasten.
Eindrücke zur Steam Machine
Counter-Strike 2 zeigt die andere Seite. Im Preset "Sehr hoch" mit Performance FSR 3.0 läuft der Shooter deutlich flotter und erreicht auch in UHD noch hohe Bildraten im dreistelligen Bereich. Das ist für die Zielgruppe nicht unwichtig, denn viele Steam-Bibliotheken bestehen nicht ausschließlich aus aktuellen AAA-Spielen mit hohen Texturpaketen, Raytracing und schwerer GPU-Last. E-Sports-Titel, ältere Spiele und technisch weniger fordernde Produktionen dürften der Steam Machine deutlich besser liegen. Gleichzeitig darf Counter-Strike 2 nicht als Maßstab für aktuelle Grafikschwergewichte dienen.
Hohe Presets: 8 GiByte VRAM werden schnell zur Grenze
Hogwarts Legacy fällt dagegen deutlich kritischer aus. Im Ultra-Preset rettet auch FSR die Steam Machine nicht. In UHD bleibt die Bildrate selbst mit Ultra Performance nur bei 16,9 Fps, nativ sind es 2,0 Fps. Auch FHD erreicht im Ultra-Preset keine saubere 60-Fps-Klasse. Damit ergibt sich ein ähnliches Bild wie bei Cyberpunk 2077: Die 8 GiByte VRAM sind keine Randnotiz, sondern eine echte Grenze. Wer sehr hohe Presets wählt, bewegt sich schnell außerhalb dessen, was die Steam Machine sinnvoll leisten kann.
Wer die Steam Machine mit besonders neuen Titeln nutzen möchte, kann auch einen Blick auf das Gothic Remake werfen, das wir bereits getestet haben. Im mittleren Preset mit AMD FSR 3.1.4 hilft Upscaling spürbar, die 60-Fps-Marke in UHD wird aber nicht erreicht. Erst im niedrigen Preset und mit sehr aggressivem Upscaling kommt die Steam Machine in UHD auf 65 Fps. Tests mit höheren Presets haben wir uns dementsprechend gespart. Das Ergebnis zeigt recht gut, wo die Grenze verläuft: UHD ist nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber nur mit klaren Einschränkungen.
Baldur's Gate 3 fällt freundlicher aus, bestätigt aber im Kern dasselbe Muster. Im Ultra-Preset bewegt sich FHD nah an dem Bereich, den Valve für das Gerät beschreibt, WQHD bleibt mit angepassten Erwartungen plausibel, UHD ist möglich, aber kein 60-Fps-Ziel. Das Spiel ist damit kein Problemfall wie Hogwarts Legacy im Ultra-Preset, zeigt aber ebenfalls, dass die Steam Machine nicht über große Reserven verfügt.
Etwas positiver sieht die Situation bei Forza Horizon 6 aus. Im Medium-Preset ohne FSR macht das Spiel auf der Steam Machine eine durchaus gute Figur, sofern man nicht sehr hohe Einstellungen erzwingt. Die Steam Machine erreicht 76 Fps in FHD und 63 Fps in WQHD. Damit passt Forza in dieser Konfiguration ziemlich genau in das von Valve beschriebene Profil. In UHD fällt die Bildrate allerdings auf 42 Fps. Auch hier gilt also: 4K-Ausgabe ist möglich, aber nicht automatisch ein 60-Fps-Szenario.
Sobald die Regler weiter nach oben geschoben werden, kippt das Bild deutlich. Im Extreme-Preset bleiben ohne FSR in UHD nur 8 Fps übrig. Mit FSR im Ultra-Preset verbessert sich die Lage zwar, aber auch Ultra Performance kommt in UHD nur auf 23 Fps. Spielbar ist das nicht mehr. Nicht einmal dann, wenn einem 30 Fps reichen, weil man es so von Konsolen gewohnt ist. Was bedeutet das für Interessierte? Die Steam Machine verlangt nach realistischen Einstellungen.
Die zusätzlichen GPU-Vergleiche aus unserem jüngsten Linux-Benchmark-Test helfen bei der Einordnung. Valves System tritt dort gegen bekannte Desktop-Grafikkarten wie Radeon RX 5700 XT, Radeon RX 6700 XT, Geforce RTX 2080 Ti und Arc B580 an. Dabei ordnet sich die Steam Machine eher als kompakte, klar begrenzte Mittelklasse-Lösung ein. In einzelnen Szenarien rückt sie näher an ältere Desktop-GPUs heran. Sobald Auflösung, Speicherbedarf und Renderlast steigen, fällt sie aber deutlich zurück.
Noch klarer wird die Grenze bei Raytracing. Cyberpunk 2077 mit RT bringt die Steam Machine sichtbar an ihr Limit. Raytracing ist damit keine wirklich realistische Zielsetzung für das Valve-Gerät, sondern höchstens eine Option für stark reduzierte Einstellungen und niedrige Renderauflösungen. Es taucht also erneut eine Grenze auf.
Zusammenfassend lässt sich bei der Steam Machine sagen, dass FSR nicht einfach nur eine optionale Sache ist; ohne kommt der kleine schwarze Würfel von Valve nicht sonderlich weit. Wenn ein Spiel gutes Upscaling bietet, kann das 60-Fps-Ziel bei realistischen Presets erreichbar sein. Wenn ein Spiel kein brauchbares Upscaling bietet, der Grafikspeicher vollläuft oder das Preset zu hoch gewählt wird, fällt das System schnell auf seine begrenzte Rohleistung zurück. Alternativ muss man sich mit Full HD oder im höchsten Fall mit WQHD begnügen.
Es gibt allerdings einen Lichtblick: Valve hat im Interview mit PCGH bereits bestätigt, dass FSR 4 kommt. Wann genau, ist noch nicht klar, allerdings könnte das der Steam Machine noch einmal einen Ruck geben. Außerdem hat Valve die Steam Machine noch während des Review-Prozesses immer wieder mit Updates versorgt. Es ist denkbar, dass es sich vergleichbar mit dem Steam Deck verhält. Dieser hat gerade in der Zeit nach der Veröffentlichung immer wieder verschiedene Performance-Updates erhalten.
Steam Deck: Mehr Leistung, aber nicht sechsfache Bildrate
Wenn wir allerdings schon bei dem Thema Steam Deck sind: Valve hat für die Steam Machine auch mehr als die sechsfache Leistung im Vergleich zum Handheld in Aussicht gestellt. In diesem Fall hat die PC Games die internen Benchmarks in Cyberpunk und Forza Horizon 6 laufen lassen. Dabei wurde nicht versucht, die Steam Machine maximal auszureizen. Stattdessen liefen die Benchmarks mit den Steam-Deck-Voreinstellungen, um den Abstand zwischen Handheld und Wohnzimmer-PC sauberer einordnen zu können.
In Cyberpunk 2077 fällt der Vorsprung der Steam Machine klar aus, bleibt aber unterhalb des Faktors 6. Bei 1.280 × 720 Pixeln erreicht das Steam Deck rund 50 Fps, die Steam Machine rund 142 Fps. Bei 1.920 × 1.080 Pixeln wächst der Abstand weiter: Das Steam Deck kommt auf rund 31 Fps, die Steam Machine auf knapp 133 Fps. Das ist in der Praxis ein großer Sprung, denn aus einem Bereich knapp oberhalb der 30-Fps-Marke wird ein klar flüssigeres Ergebnis. Die sechsfache Bildrate wird aber auch hier nicht erreicht.
Forza Horizon 6 zeigt ein ähnliches Bild. Mit den Steam-Deck-Einstellungen steigt die Bildrate bei 1.280 × 720 Pixeln von rund 39 Fps auf etwa 100 Fps. Bei 1.920 × 1.080 Pixeln liegen Steam Deck und Steam Machine bei rund 32 beziehungsweise 101 Fps. Auch das ist ein deutlicher Abstand, aber eher eine Verdopplung bis Verdreifachung als eine versechsfachte Spieleleistung.

Umsetzung - für das was Valve plant "ok"
Preis bzw P/L - ein großes NAJA (oder eher für mich - nein Danke)
Kuckst hier?
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Gabe Newell mag zwar aussehen, wie der Weihnachtsmann, aber er ist es nicht. Dass sie das Steamdeck und die Steammachine ohne sonderlich viel Gewinn verkaufen, ist eigentlich schon für sich genommen eine tolle Sache.
Die Beweislast liegt bei dir. Wenn es kein Seriendefekt ist, bei dem massenhaft Geräte kaputt gehen, darfst du ein Gutachten vorlegen, dass der Fehler von Anfang an da war und schuld am Ausfall ist. Das ist quasi unbezahlbar, wenn es nicht um große Summen geht.
Mit der Steam Machine aber haben die sich (wieder mal) in die Nesseln gesetzt.
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Und das schon seit über n halben Jahr.
Muss also damit nach Klasse 2 schutzisoliert sein und darf nur maximal 2,5A ziehen.
Das ergibt bei uns (mit 230V) -> 575W maximal
in Netzen mit 120V (USA) wahrscheinlich dann mit dem NEMA-1 Stecker (der 15A darf) -> 1800W?
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Habt ihr mal gemessen was da rein geht? Steht irgendwo was zu Schutzklasse 2? https://de.wikipedia.org/...