Steam Machine Verified: Valve lockert die Anforderungen gegenüber dem Steam Deck
Valve hat neue Details zum geplanten "Steam Machine Verified"-Programm genannt. Im Vergleich zum Steam-Deck-Siegel sollen deutlich weniger technische Vorgaben gelten - mit spürbaren Folgen für Hardware-Hersteller und Nutzer.
Valve arbeitet weiter daran, das Steam-Ökosystem über das Steam Deck hinaus auszubauen. Mit "Steam Machine Verified" soll ein neues Zertifizierungsprogramm entstehen, das sich an vorinstallierte PC-Systeme mit SteamOS richtet. Laut Valve werden die Anforderungen dafür bewusst weniger streng ausfallen als beim bekannten Steam-Deck-Verified-Siegel.
Der zentrale Unterschied liegt im Hardware-Ansatz. Das Steam Deck ist eine klar definierte Plattform mit fester APU, Displayauflösung, Eingabemöglichkeiten und Leistungsbudget. Damit muss ein Spiel bestimmte Kriterien erfüllen, um als "Verified" zu gelten. Dazu zählen unter anderem eine gute Performance mit den fixen Hardware-Vorgaben, eine vollständige Controller-Unterstützung sowie eine problemlose Lesbarkeit der Benutzeroberfläche auf dem integrierten Display.
Mehr ein Wegweiser als eine Zusicherung
Bei Steam Machines sieht Valve die Situation anders. Diese Systeme sollen von verschiedenen Herstellern stammen und sich in Leistung, Formfaktor und Zielgruppe deutlich unterscheiden. Entsprechend verzichtet Valve auf enge technische Vorgaben. Steam Machine Verified soll in erster Linie sicherstellen, dass ein System mit SteamOS korrekt funktioniert, Spiele grundsätzlich lauffähig sind und die Nutzererfahrung nicht durch grundlegende Kompatibilitätsprobleme beeinträchtigt wird.
Valve macht deutlich, dass das neue Siegel nicht als Qualitätsgarantie für einzelne Spiele gedacht ist. Stattdessen steht die Plattform-Stabilität im Fokus. Hersteller sollen leichter SteamOS-basierte PCs anbieten können, ohne dieselben Einschränkungen wie beim Steam Deck erfüllen zu müssen. Das senkt die Einstiegshürden und könnte dazu führen, dass mehr vorgefertigte Steam-Machines auf den Markt kommen.
Allerdings bringt der lockerere Ansatz auch Nachteile. Ohne feste Hardware-Basis ist nicht garantiert, dass jedes Spiel auf jeder Steam Machine gleich gut läuft. Nutzer müssen stärker auf die konkrete Ausstattung achten. Valve verlässt sich hier auf Transparenz durch technische Daten und bestehende Steam-Informationen zu Systemanforderungen.
"Offizielle" Steam Machine als Referenz noch unklar
Gerüchte, wonach Valve parallel an einer eigenen neuen Steam Machine arbeitet, sind bislang nicht bestätigt. Offiziell äußert sich das Unternehmen nur zur Zertifizierung und zur Öffnung des Ökosystems für Partner. Klar ist jedoch, dass Valve mit SteamOS und Proton weiter Druck auf den klassischen Windows-Gaming-PC ausübt. Windows 11 gilt als angeschlagen und so ist es wohl der richtige Zeitpunkt, Microsoft unter Druck zu setzen und das Quasimonopol aufzubrechen. Steams Credo ist dabei ironischerweise Apple entliehen: "Es funktioniert einfach" ist ein strategischer Dreh- und Angelpunkt.
Quelle: Game Developer

=> die Spezifikationen einer Steam Machine übertrifft
unter Windows ist ne RTX 5070 (ti) schneller / gleichschnell wie ne RX 9070 (XT) aber unter Linux kann sich das schon drehen.
Es kann auch sein (ggf. primär bei Intel) das das Spiel trotz bessere HW überhaupt nicht startet / nicht rund läuft.
Ich halte zwar Valve für fähig aber die können auch nicht hexen.
Übrigens läuft Nvidia unter Linux eigentlich besser als es oft behauptet wird. Hatte eine RTX 4070 ti super, es war kein Problem
"Offizielle" Steam Machine als Referenz noch unklar -Gerüchte, wonach Valve parallel an einer eigenen neuen Steam Machine arbeitet, sind bislang nicht bestätigt."