Steam Machine: "Microsofts schlimmster Albtraum"

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Steam Machine: "Microsofts schlimmster Albtraum"
Quelle: Valve

Die neue Steam Machine mit AMDs Custom-Hardware auf Basis von Zen 4 und RDNA 3 soll Anfang 2026 erscheinen und könnte laut einem renommierten Analysten "Microsofts schlimmster Albtraum" werden.

Die neue Steam Machine mit AMDs Custom-Hardware ("Custom Silicon") auf Basis von Zen 4 und RDNA 3 soll Anfang 2026 zu einem noch unbekannten Preis erscheinen und könnte so laut einem renommierten Analysten "Microsofts schlimmster Albtraum" werden. Davon geht zumindest Joost van Dreunen, Professor und Lehrer an der NYU Stern School of Business und Beobachter der Spieleindustrie aus, wie die Website GamesRadar+ jetzt berichtet hat. Die Luft werde dünn für das Technologieunternehmen aus Redmond, zumindest bei den Konsolen.

"Die Steam Machine verwandelt Microsofts schlimmsten Albtraum praktisch in ein marktreifes Produkt", erklärte Joost van Dreunen und führte weiterhin aus, dass Microsoft immer stärker aus dem Segment der klassischen Spielkonsolen herausgedrängt werden würde. Der Fokus liegt auf dem Game Pass.

Sie drängt Microsoft weiter auf den Weg, den es bereits einschlagen musste, wo Game Pass und Cloud-Zugriff wichtiger sind als Plastikboxen.

- Joost van Dreunen, Analyst -

Auch Microsoft scheint sich dessen bewusst zu sein. Phil Spencer, CEO von Microsoft Gaming, deutete kürzlich die Bedeutung von Spielen über Hardware an, während er die Steam Machine lobte und sagte: "Der Zugang über PCs, Konsolen und Handheld-PCs zu erweitern, spiegelt eine Zukunft wider, welche auf der Wahlmöglichkeit basiert - grundlegende Werte, die die Vision von Xbox von Anfang an geleitet haben."

"Als einer der größten Publisher auf Steam", fuhr Spencer fort, "begrüßen wir neue Optionen für Spieler, um überall auf Spiele zuzugreifen".

Ist noch Platz für eine Xbox-Spielkonsole?

"Die Verkaufszahlen der Xbox-Konsolen haben wirklich zu kämpfen", sagt David Cole, Gründer von DFC Intelligence, gegenüber GamesRadar+. "Die Steam Machine ist nur ein weiteres Zeichen dafür, dass es möglicherweise keinen Platz auf dem Markt für ein dediziertes Xbox-Konsolensystem gibt", so der Branchenanalyst. Ähnlich sieht Joost van Dreunen die aktuelle Situation für Microsoft und dessen Xbox.

Das strategische Risiko ist, dass die Steam Machine der bevorzugte PC-Konsole-Hybrid wird, was bedeutet, dass die Xbox-Spiele das Ökosystem von Valve mehr stärken als Microsofts eigenes.

- Joost van Dreunen, Analyst -

Wie die neue Steam Machine angenommen wird und ob sie tatsächlich eine echte Bedrohung für Microsofts Spielkonsolen sein wird, werden wir voraussichtlich Anfang 2026 sehen. Wie unsere Leser die Situation einschätzen und ab welchem Preis sie den Kauf einer Steam Machine in Betracht ziehen, zeigen aktuelle Umfragen.

Weitere Informationen zur neuen Steam Machine liefert die offizielle Website.

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Quelle: GamesRadar+

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    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von MechUnit
        Natürlich lassen sich die Kunden nicht ewig melken. Die massenhaften Kündigungen des GP nach der starken Preiserhöhhung des GP sind schon richtig so.

        Ehrlich gesagt: ich hoffe ja sogar, dass du recht hast. Denn die Preiserhöhung des GP mit Features, die niemand wollte, stößt mir auch sauer auf und auch, wo die Reise mit Windows hingeht, gefällt mir nicht.

        Genau deswegen braucht auch MS mal nen Dämpfer, um mal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt zu werden und wieder auf das zu hören, was die Kunden wollen.

        Wenn aber Valve und MS gemeinsame Sache auf der Nextbox machen, wird es dann aber wohl eher zu befürchten sein, dass MS noch was vom Valve-Kuchen abbekommt.
        Naja die Kunden erwarten keinen Dämpfer für MS, die Kunden erwarten das diese ein sauberes Windows mit Opt-In Features bringen, neue Konsolen und diesmal billiger. Dämpfer heißt bei MS: einige Jahre Stillstand, noch mehr geschlossene Studios und abgesagte Projekte.
        Kunden wollen aber bessere Produkte bei gleichzeitig sinkenden Preisen.
        Unterhaltung und Urlaub sind mit die ersten Ausgaben die Kunden streichen wenn es wirtschaftlich enger wird.

        Und die Steam Machine wird da auch nicht viel bewegen. Das Teil ist nur für Couch-Gaming ausreichen und zwar auf dem Level einer Wii - minimale Grafik, einfache Spiele. Dafür wird die Kiste aber nicht günstig genug.
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von MechUnit
        Natürlich lassen sich die Kunden nicht ewig melken. Die massenhaften Kündigungen des GP nach der starken Preiserhöhhung des GP sind schon richtig so.

        Ehrlich gesagt: ich hoffe ja sogar, dass du recht hast. Denn die Preiserhöhung des GP mit Features, die niemand wollte, stößt mir auch sauer auf und auch, wo die Reise mit Windows hingeht, gefällt mir nicht.

        Genau deswegen braucht auch MS mal nen Dämpfer, um mal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt zu werden und wieder auf das zu hören, was die Kunden wollen.

        Wenn aber Valve und MS gemeinsame Sache auf der Nextbox machen, wird es dann aber wohl eher zu befürchten sein, dass MS noch was vom Valve-Kuchen abbekommt.
        Naja die Kunden erwarten keinen Dämpfer für MS, die Kunden erwarten das diese ein sauberes Windows mit Opt-In Features bringen, neue Konsolen und diesmal billiger. Dämpfer heißt bei MS: einige Jahre Stillstand, noch mehr geschlossene Studios und abgesagte Projekte.
        Kunden wollen aber bessere Produkte bei gleichzeitig sinkenden Preisen.
        Unterhaltung und Urlaub sind mit die ersten Ausgaben die Kunden streichen wenn es wirtschaftlich enger wird.

        Und die Steam Machine wird da auch nicht viel bewegen. Das Teil ist nur für Couch-Gaming ausreichen und zwar auf dem Level einer Wii - minimale Grafik, einfache Spiele. Dafür wird die Kiste aber nicht günstig genug.
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        Zitat von cryon1c
        MS will Spiele selbst verkaufen. Steam wird wie immer die 30% wegsaugen. Game Pass ist auch teurer geworden, denkste die Kunden lassen sich ewig melken?
        Wie bei der Xbox, die im Preis gestiegen ist und wie bei allen anderen Abos (Disney+, Netflix schießmichtot) - der Kunde ist keine Milchkuh im Stall. Nutzerzahlen werden sinken, da sie die Preise immer höher treiben.
        Steam hingegen hat absolut keine Abos und dazu oft viel viel bessere Preise als der MS Store und andere Shops.
        Es besteht also direkte Konkurrenz zu MS in diesem Bereich.

        Die Spiele von MS sind nicht alle gut. Viele gute Namen hat MS beerdigt.
        Abwarten was da kommt.

        Und was Windows und Unternehmen angeht.. glaub mir, das tangiert die noch viel härter als Privatanwender.
        Die Firmen haben keine Optionen mit krummen Tools ein beschnittenen Windows zu installieren (wo die gesamte Grütze herausoperiert wurde). Dazu haben die viel striktere Einstellungen was Datenschutz angeht und Netzwerkadministration. Das letzte was eine IT-Abteilung braucht ist ein OS welches nach Hause telefoniert und alles online speichern will + mit KI-Kram ab Werk daherkommt.
        Ich kenne mehr als genug Admins die sich den Quatsch ansehen und sich am Kopf kratzen wie sie das ganze sicher und stabil bekommen werden über die Jahre, ohne das Daten irgendwo ins Netz gelangen oder deren Konfigurationen mit Backups etc. denen um die Ohren fliegen. Diese Menschen wollen einfach ein stabiles OS wo sie über alles selbst bestimmen können und wo kein extra Kram installiert wird ohne explizite Genehmigung.
        Natürlich lassen sich die Kunden nicht ewig melken. Die massenhaften Kündigungen des GP nach der starken Preiserhöhhung des GP sind schon richtig so.

        Ehrlich gesagt: ich hoffe ja sogar, dass du recht hast. Denn die Preiserhöhung des GP mit Features, die niemand wollte, stößt mir auch sauer auf und auch, wo die Reise mit Windows hingeht, gefällt mir nicht.

        Genau deswegen braucht auch MS mal nen Dämpfer, um mal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt zu werden und wieder auf das zu hören, was die Kunden wollen.

        Wenn aber Valve und MS gemeinsame Sache auf der Nextbox machen, wird es dann aber wohl eher zu befürchten sein, dass MS noch was vom Valve-Kuchen abbekommt.
      • Von 1xok Software-Overclocker(in)
        Zitat von TriadFish
        Linux ist ein Cheater-Eldorado... Viele Kernel-Level basierte Anti-Cheat Lösungen funktionieren damit nicht oder nur, wenn man diese "austrickst". Bei Apex Legends wurde sogar der Linux Support entfernt, weil es dadurch eine immense Cheater-Problematik gab.

        Geht am Thema vorbei. Es geht hier nicht um Linux-Desktop-Systeme sondern um einen echten Konsolenmodus für SteamOS.

        Windows kann man in keinen solchen Modus bringen, weil das System ganz anders aufgebaut ist und man immer den allmächtigen Adminuser hat, der das System auch updaten können muss. Daher muss man sich unter Windows mit der Kernel-Level-Krücke behelfen. Und die funktioniert schlechter als die Leute glauben. Daher gibt es auch trotz des ganzen Aufwands nach wie vor so viele Cheater. Linuxnutzer können das ja keine mehr sein.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von TriadFish
        Linux ist ein Cheater-Eldorado... Viele Kernel-Level basierte Anti-Cheat Lösungen funktionieren damit nicht oder nur, wenn man diese "austrickst". Bei Apex Legends wurde sogar der Linux Support entfernt, weil es dadurch eine immense Cheater-Problematik gab.
        Linux ist nicht gleich Linux. Android basiert auch auf einem Linux Kernel und iOS auf einem (dem nicht so unähnlichen) BSD Kernel. Trotzdem sind/werden moderne Telephone und Tablets damit so zu genagelt dass man nichts Installieren kann ohne dass der Hersteller sein explizites OK dazu gibt.
        Sowas könnte(!) Steam OS auch machen, genau darüber ist die Aufstellung von [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]. Ob es kommt werden wir sehen. DRM ansich ist ja durchaus etwas was Gabe gerne betreibt.
      • Von TriadFish Software-Overclocker(in)
        Zitat von 1xok
        Das kann man so pauschal nicht sagen. "Moderne" Anti-Cheats wie Javelin sind im Kern nichts Neues, sondern dieselbe Klasse von Kernel-Software, die 2024 beim CrowdStrike-Desaster dafür gesorgt hat, dass ein fehlerhaftes Update weltweit Windows-Rechner mit Bluescreens abgeschossen hat. Das ist eher ein Anachronismus als eine zukunftsfähige Lösung.

        Gerade mit SteamOS könnte man das viel eleganter lösen: Valve könnte einen optionalen "Jail"-Modus anbieten, der nur per Secure Boot startet, keinen Desktop und keine Adminrechte hat und in dem nur von Valve signierte Spiele laufen. Bildlich: Man sperrt den Nutzer in eine Zelle, gibt ihm aber den Schlüssel - wenn er rausgeht (Reboot in den offenen Modus), kann er B6 & Co. einfach nicht mehr starten. Cheats wären dann nur noch über echte Jailbreaks möglich, und die sind auf aktueller Hardware und aktuellen Kerneln extrem aufwendig und teuer.

        Das eigentliche Problem ist: Im PC-Sektor kommt kein Publisher an Windows vorbei. Die Offenheit des Systems müsste man gar nicht grundsätzlich aufgeben - SteamOS zeigt, dass beides parallel geht. Aber um so einen echten Konsolen-/Jail-Modus sauber umzusetzen, müsste Microsoft Windows komplett umbauen. Für ein historisch gewachsenes, offenes Desktop-System wie Windows ist das deutlich schwieriger als für ein von Anfang an imagebasiertes SteamOS.
        Linux ist ein Cheater-Eldorado... Viele Kernel-Level basierte Anti-Cheat Lösungen funktionieren damit nicht oder nur, wenn man diese "austrickst". Bei Apex Legends wurde sogar der Linux Support entfernt, weil es dadurch eine immense Cheater-Problematik gab.
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