Steam Machine: "...gleiche oder bessere Leistung als 70 Prozent der Gaming-PCs"
Nachdem die neue Steam Machine mit Zen 4, RDNA 3 und SteamOS in der vergangenen Woche vorgestellt worden ist, hat sich Valve jetzt zur Leistung seines kompakten Gaming-PCs mit Linux-Betriebssystem geäußert.
Nachdem die neue Steam Machine mit Zen 4, RDNA 3 und SteamOS in der vergangenen Woche vorgestellt worden ist, hat sich Valve jetzt in Person von Hardware-Ingenieur Yazan Aldehayyat gegenüber Adam Savage zur Leistung seines kompakten Gaming-PCs mit Linux-Betriebssystem geäußert. Dabei betonte Yazan Aldehayyat, der sowohl für das Steam Deck und das Steam Deck OLED als auch für die neue Steam Machine mitverantwortlich war, dass die Leistung mit ungefähr 70 Prozent der Gaming-PCs auf Steam vergleichbar ist, oder diese Konfigurationen sogar übertreffen würde. Orientiert habe sich das Team dementsprechend an der aktuellen Steam-Hard- & Softwareumfrage.
Diese sei für Valve der Maßstab dafür, welche Hardware in den Systemen von Heimanwendern und Spielern zum Einsatz käme und daran habe man sich ausgerichtet. Valve hätte mit der neuen Steam Machine außerdem eine einsteigerfreundliche Lösung anvisiert, so der Hardware-Spezialist.
Wir wollen, dass es eine ziemlich einfache Erfahrung ist. Du musst dir dabei keine Sorgen machen: Oh, ich spiele diese Spiele. Ich weiß nicht, ob es [die Steam Machine] genug Leistung hat, um diese Spiele zu spielen.
Wir mussten sicherstellen, dass die Steam Machine genügend Leistung hat, sodass du dir darüber keine Gedanken machen musst. Genau das haben wir getan. - Yazan Aldehayyat, Valve -
"Der Preis spielt definitiv eine große Rolle bei dem Leistungsniveau, das wir anstreben", führte Yazan Aldehayyat im Interview mit Adam Savage weiter aus und verwies noch einmal auf den wettbewerbsfähigen Preis, den Valve für seine neue Steam Machine angedacht hat.
Der Preis spielt definitiv eine große Rolle bei dem Leistungsniveau, das wir anstreben. Im Grunde haben wir diese beiden Richtungen genutzt, um zu evaluieren, was für uns sinnvoll erscheint. - Yazan Aldehayyat, Valve -
Valve setzt für die neue Steam Machine 2.0 auf einen optimierten Zen-4-Prozessor, welcher von AMD Semi-Custom Solutions speziell für Valve angepasst wurde und mit 6 Zen-4-Prozessorkernen und SMT ("Simultaneous Multithreading") parallel bis zu 12 Threads abarbeiten kann. Die Taktfrequenz beträgt bis zu 4,8 GHz und soll mit einer vergleichsweise niedrigen TDP von lediglich 30 Watt erreicht werden.
Aber wir wollten auch ein eher einsteigerfreundliches Gerät anvisieren. Wir verstehen, dass Bezahlbarkeit sehr wichtig ist. - Yazan Aldehayyat, Valve -
Die dedizierte Grafikkarte der neuen Steam Machine setzt auf die im Jahre 2022 eingeführte RDNA-3-Architektur ("GFX11") sowie einen Navi-33-Grafikprozessor, der im Vergleich zur Radeon RX 7600 noch einmal leicht beschnitten wurde. Während die Retail-Grafikkarte mit Navi 33 XL einen Vollausbau mit 32 Compute Units sowie 2.048 FP32-Shadereinheiten bietet, sind auf der Steam Machine nur 28 CUs und dementsprechend 1.792 ALUs aktiv. Die TDP sinkt von 165 auf 110 Watt.
Ein Punkt, den wir betrachtet haben, ist die Steam-Hardware-Umfrage. Im Grunde gibt uns das einen guten Benchmark, wo die Heimgeräte der Leute in Bezug auf Leistung stehen, und die Steam Machine ist gleichwertig oder besser als 70 Prozent dessen, was die Leute zu Hause haben. Das ist auch eine weitere Möglichkeit für uns, darüber nachzudenken, wie wir jetzt zu diesem Leistungsniveau gelangen. - Yazan Aldehayyat, Valve -
Wenngleich die neue Steam Machine nicht subventioniert sein soll, gibt sich Valve betont selbstbewusst, dass der kompakte Gaming-PC mit Linux-Betriebssystem sowohl technisch als auch vom Preis absolut konkurrenzfähig sein werde.
Preise und einen möglichen Release-Termin für die neue Steam Machine, das Steam Frame und den neuen Steam Controller, welcher auch einzeln erhältlich sein wird, möchte Valve erst Anfang 2026 offiziell bekannt geben.
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Quelle: Adam Savage

Siehe Signatur.
).
Na es geht ja um die Steam Machine.
Etwas, was direkt über Steam vertrieben wird. Die kriegst du nicht im Blödmarkt um die Ecke.
Dies ist ein Produkt, welches sich an ein spezielles Publikum richtet, und die meisten sind wissend genug, um zu erkennen - es gibt auch Schrott-PCs. Meist aus früheren Erfahrungen aka Eltern haben eine Schrottkiste gekauft, die krumm zusammengestellt war und eventuell noch überhitzt ist (und das gibt es mehr als genug, selbst Corsair und ASUS Prebuilts sind so gebaut, dass die schon ab Werk im Thermal Throttle laufen. Dann noch bissl Staub - fertig ist die Kiste).
Dieses Zielpublikum hat also schon gewisse Erfahrungen mit PC-Gaming und genug Wissen um sich nicht das erst beste Gerät beim Blödmarkt zu kaufen wegen schöner leuchten oder hübschem Glas-Gehäuse (welches die Hardware darin kochen will wegen fehlenden Lufteinlässen
Nicht viele davon schaffen es ins Forum hier - aber viele schaffen es, sich von besser informierten Freunden und Kollegen beraten zu lassen.
Der normale Kunde der eh nur Emails liest und Dokumente drucken will, wird sich weder einen Gaming-PC kaufen noch die Steam Machine - falsche Zielgruppe.
Aber du unterschätzt, wie viele unwissende es da draußen bei uns gibt, die sich nicht auskennen.
Sonst würden ja auch die Leute Phising-Mails nicht mehr anklicken usw. Das lässt sich eigentlich gut vergleichen. Ein Gamer, wie du ihn nennst, ist ja dann etwas jünger und befasst sich etwas mit der Materie.
Ich bezog mich auf alle deutschen Bürger, die einen PC wollen oder haben.
Etwas, was direkt über Steam vertrieben wird. Die kriegst du nicht im Blödmarkt um die Ecke.
Dies ist ein Produkt, welches sich an ein spezielles Publikum richtet, und die meisten sind wissend genug, um zu erkennen - es gibt auch Schrott-PCs. Meist aus früheren Erfahrungen aka Eltern haben eine Schrottkiste gekauft, die krumm zusammengestellt war und eventuell noch überhitzt ist (und das gibt es mehr als genug, selbst Corsair und ASUS Prebuilts sind so gebaut, dass die schon ab Werk im Thermal Throttle laufen. Dann noch bissl Staub - fertig ist die Kiste).
Dieses Zielpublikum hat also schon gewisse Erfahrungen mit PC-Gaming und genug Wissen um sich nicht das erst beste Gerät beim Blödmarkt zu kaufen wegen schöner leuchten oder hübschem Glas-Gehäuse (welches die Hardware darin kochen will wegen fehlenden Lufteinlässen
Nicht viele davon schaffen es ins Forum hier - aber viele schaffen es, sich von besser informierten Freunden und Kollegen beraten zu lassen.
Der normale Kunde der eh nur Emails liest und Dokumente drucken will, wird sich weder einen Gaming-PC kaufen noch die Steam Machine - falsche Zielgruppe.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
So was halt. Genug Leistung, passende Komponenten. Gehäuse welches die Hardware nicht erstickt, Sweetspot RAM (so lange die Latenz nicht im Keller ist) mit Dual Channel, OK Board, gute GPU. Billig? Nein, kriegt man selbst günstiger hin. Aber mit Garantie, nem brauchbaren Service und ohne Schrott-Hardware.
So was kaufen sich PC-Gamer in der Mittelklasse. Und das Teil dürfte die doppelten FPS liefern von dem was die Machine liefern kann.
Es ist nicht dieselbe Gewichtsklasse, aber PC-Gaming war nie für billige Hardware bekannt - sondern für Hardware die deutlich mehr als Konsole kostet, dafür günstige Spiele und eben die Option den PC auch für was anderes nutzen zu können.
Mit solchen Mittelklasse-Kisten darf sich die Steam Machine messen. Weil das ist etwas, was der normale Kunde sich ansieht - mittlerer Preisbereich, ausreichende Leistung für alles auf dem Markt für die nächsten paar Jahre.
Aber du unterschätzt, wie viele unwissende es da draußen bei uns gibt, die sich nicht auskennen.
Sonst würden ja auch die Leute Phising-Mails nicht mehr anklicken usw. Das lässt sich eigentlich gut vergleichen. Ein Gamer, wie du ihn nennst, ist ja dann etwas jünger und befasst sich etwas mit der Materie.
Ich bezog mich auf alle deutschen Bürger, die einen PC wollen oder haben.
Aber: "wie gegen in unseren Breiten übliche PCs" - du meinst also die Enthusiasten-Gamer mit Ryzen 9800 X3D und Geforce 5090?
Gibt es in D ein paar, ja. Dennoch dürfte das auch ein nicht sehr großer Teil sein. Die Masse kauft sich nach wie vor Media Markt-Komplettschrott oder vergleichbare von Onlinehändländern, die günstig für "Gaming" angeboten werden.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
So was halt. Genug Leistung, passende Komponenten. Gehäuse welches die Hardware nicht erstickt, Sweetspot RAM (so lange die Latenz nicht im Keller ist) mit Dual Channel, OK Board, gute GPU. Billig? Nein, kriegt man selbst günstiger hin. Aber mit Garantie, nem brauchbaren Service und ohne Schrott-Hardware.
So was kaufen sich PC-Gamer in der Mittelklasse. Und das Teil dürfte die doppelten FPS liefern von dem was die Machine liefern kann.
Es ist nicht dieselbe Gewichtsklasse, aber PC-Gaming war nie für billige Hardware bekannt - sondern für Hardware die deutlich mehr als Konsole kostet, dafür günstige Spiele und eben die Option den PC auch für was anderes nutzen zu können.
Mit solchen Mittelklasse-Kisten darf sich die Steam Machine messen. Weil das ist etwas, was der normale Kunde sich ansieht - mittlerer Preisbereich, ausreichende Leistung für alles auf dem Markt für die nächsten paar Jahre.