Steam Deck: Tablet-Modus für Steam-Store gesichtet
Das Steam Deck soll Desktop-Spiele im mobilen Format ermöglichen. Für eine optimale Nutzererfahrung auf dem kleinen Bildschirm benötigen die Spieler allerdings einige Umbauten an der Darstellung des Steam-Clients und -Stores. Lesen Sie im Folgenden die Unterschiede zu einem regulären PC und wie Valve mit ihnen umgeht.
Valves Steam Deck muss als einer der wichtigsten Releases des Jahres 2021 gesehen werden. Üblicherweise finden tragbare Spielkonsolen, seitdem es leistungsstarke Smartphones gibt, nicht mehr viel Zuspruch. Beim Steam Deck könnte das allerdings anders sein, da man es besser nicht als Spielkonsole, sondern als kleinen tragbaren PC sehen sollte. Die Hardware in der Konsole soll es Spielern ermöglichen, beinahe ihre gesamte Steam-Bibliothek auf der Konsole zu spielen. Dadurch müssen im Vergleich zu Nintendos Switch keine weiteren Spiele gekauft werden, sondern die bereits vorhandenen können auch unterwegs gespielt werden.
Die Anforderungen an die Spiele sind dabei nur eine Bildrate größer 30 FPS zu jeder Zeit und eine volle Controllerunterstützung. Die Kompatibilität wird nach dem Test in vier Kategorien festgehalten. Verifizierte Spiele sind uneingeschränkt spielbar und damit die Titel, die die Spieler wählen sollten. Spielbare Titel können unter Performance-Problemen leiden und die Spieler müssten eventuell selbst Hand anlegen. Nicht unterstützte Titel sind zu dieser Zeit nicht spielbar, während unbekannt lediglich bedeutet, dass Valve dazu noch keine Tests durchgeführt hat.
Ein wichtiger Unterschied zum Computer besteht allerdings dennoch. Anders als die meisten PCs setzt das Steam Deck nicht auf ein Betriebssystem aus dem Hause Microsoft, sondern auf das firmeneigene Steam-OS 3.0. Dieses soll geringen Overhead und große Flexibilität bieten, sieht aber natürlich anders aus und erfordert Anpassungen. Der Twitter-Nutzer @thexpaw hat nun erste Bilder der optimierten Ansichten für das Steam Deck veröffentlicht. Seinen Informationen nach soll die neue Ansicht als "Tablet-Mode" bezeichnet werden und den Nutzern des Steam Deck Zugang zum Steam-Store geben.
Quelle: @thexpaw
