Steam Deck: Valve mit neuen Details zur verbauten Hardware

News Thilo Bayer Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Steam Deck: Valve mit neuen Details zur verbauten Hardware
Quelle: Valve

Valve hat über seine Entwicklerseite neue Details zu den Hardware-Specs des Steam Decks veröffentlicht. PCGH fasst die Informationen zusammen.

Schon Mitte November hat Valve einige interessante Details zur Hardware des Steam Decks veröffentlicht. Damals ging es um die "Aerith SoC" genannte APU von AMD, die auf einen Zen-2-Chip mit vier Kernen und acht Threads setzt, die mit 2,4 bis 3,5 GHz laufen und dabei im besten Fall 448 GFlops erreichen sollen. Die GPU in Aerith besteht aus acht RDNA2-Compute-Units und 512 Shadern. Diese sollen mit 1,0 bis 1,6 GHz laufen und dabei bis zu 1,6 TFlops erreichen. Die TDP reicht von 4 bis 15 Watt.

Steam Deck inside

Im überarbeiteten Entwickler-FAQ zum Steam Deck gibt es nun weitere Details. So bestätigt Valve Probleme mit den "EV2"-Developer-Kits. So blieb die B-Taste mit diesem Kit wohl gerne mal hängen, aber bei der finalen Hardware gibt es diese Probleme nicht mehr. Es gebe keine Pläne, Mobilfunknetze wie LTE oder 5G als Option hinzuzufügen, aber man könne jederzeit eine Tetherverbindung zu seinem Telefon herstellen. Valve empfiehlt den Entwicklern, die Akkulaufzeit über ein Fps-Limit in allen Spielen zu optimieren - entweder im Spiel selbst oder mit dem globalen Frame-Limiter, den Valve selbst bereitstellt.

Beim Thema "Suspend und Resume" ist wichtig, dass das Steam Deck die Wifi-Verbindung während der Spielunterbrechung trennt. Es ist also nötig, dass die Speicherstände vor der Unterbrechung gesichert werden. Steam Deck nutzt bekanntlich 16 Gigabyte vereinheitlichten Speicher. Ein Gigabyte davon ist für die GPU reserviert, aber je nach Auslastung kann die GPU laut Valve auf bis zu 8 GB zugreifen. Bei der Frage "Akkubetrieb versus Steckdose" möchte Valve "die volle Leistung der APU sowohl im Akkubetrieb als auch im Netzbetrieb bieten". Man erwartet, dass die Leistung in beiden Konfigurationen gleich gut ist.

Dynamisches Rendern unter Vulkan soll ebenfalls unterstützt werden - die Hardware kann es bereits, nun sitzt man an den Treibern. Auch an AMDs FSR-Technologie arbeitet man bereits. Spiele, die direkten Support bieten, sollen direkt mit FSR funktionieren. FSR soll aber auch als Teil einer zukünftigen Version des Betriebssystems enthalten sein. Dann können Spiele, die nicht direkt FSR unterstützen, "möglicherweise" davon profitieren.

  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk