Steam Deck: Valve will langfristig mit dem Handheld planen, PC-Ökosystem eine "Supermacht"

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Gabe Newell erklärt im Interview mit IGN, dass das Steam Deck eine neue Produktkategorie für PC-Spieler eröffne und die Zeit überdauern wird.
Quelle: Valve

In einem Interview mit IGN erklärt Valve-Chef Gabe Newell, dass sie das Steam Deck als eine große neue Produktkategorie für PC-Spieler erachten und langfristig an ihrem Handheld festhalten wollen. Zusätzlich ist es die freie Verwendbarkeit des Steam Decks, welches ein entscheidender Faktor für den Erfolg sein wird.

Valves Verhältnis zu Hardware war immer etwas durchmischt in der Vergangenheit. So versuchten sie es mit VR-Headsets (Valve Index) und Komplett-PCs (Steam Machines). Letztere mussten aufgrund von Erfolglosigkeit aber wieder eingestellt werden. Mit dem Steam Deck steht nun das Valves nächstes Gerät in den Startlöchern. Die Frage ist hier, ob sich das Handheld über die Zeit etablieren wird. Gabe Newell, seines Zeichens Mitbegründer und Präsident bei Valve, fand dazu im Gepräch mit IGN vom 28. Juli klare Worte und schilderte seine Meinung darüber, ob das Steam Deck die Zeit überdauern wird:

"Wenn wir das korrekt machen, werden wir das Steam Deck millionenfach verkaufen, und es wird klar eine Produktkategorie entwickeln, an der wir und andere PC-Hersteller teilhaben werden können. Und das wird auf lange Zeit Vorteile für uns haben. Wir denken, dass das Sinn ergibt und wir denken auch, dass das zu diesem Preis in Zukunft Sinn macht. Wir haben nicht dieses bindende Verhältnis - 'wir müssen acht Spiele für jedes davon verkaufen' - unsere Rechnung ist mehr, ob dies das richtige Produkt ist? Niemand hat jemals gesagt: 'Oh, wir haben einen riesigen Erfolg, wo klar eine riesige Nachfrage dafür da ist, aber unsere Gewinnmargen sind zu dünn.' Viele Leute haben Dinge mit überteuerten Preisen und nahmen sich die Möglichkeit und überzeugten Leute davon, dass es eine uninteressante Kategorie von Beginn an ist. Unsere Sicht ist, dass wir das für eine lange Dauer machen und da gibt es viele Möglichkeiten."

Die Offenheit des PC-Ökosystems als "Supermacht"

Gabe Newell wies außerdem darauf hin, dass ein entscheidender Faktor für das Steam Deck "die Offenheit des PC-Ökosystems als Supermacht" sein könnte. Spieler wollen zum Beispiel hören, dass man auf dem Steam Deck den Epic Games Store installieren oder die Oculus Quest darauf anbinden könne. Diese Dinge seien Features, die laut Gabe Newell alle großartig sind und somit der Spieler damit angesprochen werde. Wenn es Hardware gibt, so Gabe Newell, möchte man sie anbinden, wenn es Software gibt, möchte man diese installieren. Dies könne man einfach so tun und Valve ist sich dabei sicher, dass das großartig ist.

Auch interessant: Steam Deck: Valve hat das Handheld nie mit der Switch verglichen

Quelle: Valve, Gabe Newell

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von czk666 Software-Overclocker(in)
        Zitat von 4thVariety
        Aufpreis 256GB SSD = 130€
        Preis einer 256GB SSD = ab 28€ für eine M.2

        Aufpreis der 512GB Version = 260€ (zur kleinsten)
        Preis einer 512GB SSD = ab 55€ für eine M.2

        Um die Margen von Valve mach ich mir keine Sorgen bei dem Produkt und der Staffelung. Vor allem wenn das der geplante AMD Chip für sub 500€ notebooks ist.
        Ich glaube die zahlen bei allen drauf.
      • Von czk666 Software-Overclocker(in)
        Zitat von 4thVariety
        Aufpreis 256GB SSD = 130€
        Preis einer 256GB SSD = ab 28€ für eine M.2

        Aufpreis der 512GB Version = 260€ (zur kleinsten)
        Preis einer 512GB SSD = ab 55€ für eine M.2

        Um die Margen von Valve mach ich mir keine Sorgen bei dem Produkt und der Staffelung. Vor allem wenn das der geplante AMD Chip für sub 500€ notebooks ist.
        Ich glaube die zahlen bei allen drauf.
      • Von 1xok Software-Overclocker(in)
        Zitat

        Niemand hat jemals gesagt: 'Oh, wir haben einen riesigen Erfolg, wo klar eine riesige Nachfrage dafür da ist, aber unsere Gewinnmargen sind zu dünn.' Viele Leute haben Dinge mit überteuerten Preisen und nahmen sich die Möglichkeit und überzeugten Leute davon, dass es eine uninteressante Kategorie von Beginn an ist.
        Gibt es eine Übersetzung für die Übersetzung?
      • Von Rolk Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von 4thVariety
        Aufpreis 256GB SSD = 130€
        Preis einer 256GB SSD = ab 28€ für eine M.2

        Aufpreis der 512GB Version = 260€ (zur kleinsten)
        Preis einer 512GB SSD = ab 55€ für eine M.2

        Um die Margen von Valve mach ich mir keine Sorgen bei dem Produkt und der Staffelung. Vor allem wenn das der geplante AMD Chip für sub 500€ notebooks ist.
        Ins Steam Deck passen nur die kurzen M.2 und die kosten bei entsprechender Leistung.

        Meine ganz persönliche Spekulation: Das Einstiegsmodell wird fast zum Herstellungspreis verkauft und bei den beiden teureren Modellen gönnt sich Valve eine gewisse Marge.
      • Von 4thVariety BIOS-Overclocker(in)
        Zitat


        Niemand hat jemals gesagt: 'Oh, wir haben einen riesigen Erfolg, wo klar eine riesige Nachfrage dafür da ist, aber unsere Gewinnmargen sind zu dünn.
        Aufpreis 256GB SSD = 130€
        Preis einer 256GB SSD = ab 28€ für eine M.2

        Aufpreis der 512GB Version = 260€ (zur kleinsten)
        Preis einer 512GB SSD = ab 55€ für eine M.2

        Um die Margen von Valve mach ich mir keine Sorgen bei dem Produkt und der Staffelung. Vor allem wenn das der geplante AMD Chip für sub 500€ notebooks ist.
      • Von BrollyLSSJ PC-Selbstbauer(in)
        Auch bei der Switch gibt es jetzt schon Titel, die nicht richtig Rund laufen. Z.B. Zelda Breath of the Wild. Das hat auch an einigen Stellen ein FPS Drop, weswegen sich ja viele eine stärkere Switch (nicht 4K, aber 1080p) gewünscht haben. Hyrule Warriors läuft auch nicht so rund auf der Switch. Also der Aussage, dass das Steam Deck Probleme bekommen wird mit Titeln, die nicht laufen und die Switch nicht, Stimme ich nicht zu. Denn die Spiele laufen besser, wenn man die Switch übertaktet. Und das wäre bei einer überarbeiteten Switch mit mehr CPU & CPU Power für 1080p schon eine Wohltat gewesen. Ich vermute, dass das Plug n Play ähnlich zur Switch sein wird, wenn das entsprechende Spiel bereits einmal installiert wurde. Das muss man halt auch nur einmal machen und dann reicht der Klick aufs Spiel. Aber das muss die Zukunft zeigen, wenn es das Stück Hardware gibt. Ansonsten fand ich die Vergleiche von eurem Redakteur Schmid vom Schwestermagazin nachvollziehbar.
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