Speicher-Upgrade: Steam Deck mit einer 61,44 TByte Enterprise-SSD aufgerüstet
Spieler, welche mehr Platz für Ihre Spiele-Bibliothek auf dem Steam Deck benötigen, können jetzt über ein gewaltiges Speicher-Upgrade nachdenken. Denn wie die Webseite StorageReview demonstriert hat, kann der Handheld-PC auch mit einer 61,44 TByte fassenden Enterprise-SSD umgehen. Im formatierten Zustand stehen so 55,7 TByte Speicherplatz bereit.
Spieler, die mehr Platz für Ihre Spiele-Bibliothek auf dem Steam Deck benötigen, können jetzt über ein gewaltiges Speicher-Upgrade nachdenken. Denn wie ein Projekt der Webseite StorageReview demonstriert hat, kann Valves Handheld-PC auch mit der riesigen 61,44 TByte fassenden Enterprise-SSD Solidigm P5336 umgehen. Mittels eines Adapters von U.2 auf M.2 stehen so im formatierten Zustand 55,7 TByte Speicherplatz für eine umfangreiche Steam-Bibliothek zur Verfügung.
Quelle: StorageReview
Steam Deck mit der 61,44 TiByte großen Enterprise-SSD Solidigm P5336
Selbstverständlich handelt es sich bei dem "Speicher-Upgrade" für den Handheld-PC lediglich um eine sehr interessante Machbarkeitsstudie, denn die laut dem Hersteller Solidigm derzeit weltgrößte PCIe-SSD schlägt schon in der Version mit 30,72 TByte mit einem Preis von mehr als 2.000 Euro zu Buche. Die hier eingesetzte Version wiederum wird nur an Enterprise-Kunden verkauft. Der Handheld-PC ist im "Normalfall" über eine PCIe-SSD mit M.2-2230 auf 2 TByte begrenzt.
Quelle: StorageReview
Steam Deck mit 61,44 TiByte Enterprise-SSD
Um ein Speicher-Upgrade wie das von StorageReview mit einer U.2-SSD auf dem Enterprise-Segment zu realisieren, sind zudem folgende "Zutaten" nötig:
- Adapter von U.2 auf M.2 für die SSD
- Icy Dock flexiDOCK als externes Gehäuse
- Steam Deck Recovery Image für das SteamOS 3.5
Anschließend kann der Umzug von der bis zu 512 GByte großen internen SSD auf die externe Speicherlösung erfolgen. Auch auf diesem Weg bleibt das Steam Deck auf PCIe 3.0 x4 limitiert, erreicht aber dennoch vergleichsweise hohe Transferraten.
- 3.600 MiByte/s+ beim sequenziellen Lesen
- 2.800 MiByte/s+ beim sequenziellen Schreiben
Im Auslieferungszustand mit einer 512 GiByte fassenden PCIe-SSD erreicht das Steam Deck durchschnittlich 2.200 bis 2.300 MiByte pro Sekunde beim sequenziellen Lesen, während die kleine Version mit 64 GiByte eMMC-Speicher sich noch einmal deutlich dahinter positioniert. Sinn oder Unsinn, das riesige Speicher-Upgrade funktioniert und zeigt eindrucksvoll, was möglich ist.
Quelle: StorageReview
Steam Deck mit 61,44 TiByte Enterprise-SSD
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Quelle: StorageReview

Ein kleines Notebook sollte praktischer sein, als ein Steamdeck mit offenem Deckel und noch das extra Gehäuse daneben.
Aber lass mich ein anderes Beispiel aufzeigen. Das mobile Telefon hat auch mit mit einer Aktenkoffer-großen Batterie "angefangen" zu existieren. Und schau im Vergleich, wie sich heute das Thema mobiles Telefonieren entwickelt hat. Damals war das Ding genauso absurd gewesen - und man hat genauso argumentiert wie du.
Auch das Geräte war am Ende nicht mehr oder weniger als ne Machbarkeitsstudie - die kaum ein Mensch besaß:
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Ich finde Machbarkeitsstudien immer spannend und herrlich übertrieben - aber sie zeigen auch irgendwie auf, was begehrt wird. Und somit auch, wohin entwickelt werden können - und nicht selten auch sollte.
Ein kleines Notebook sollte praktischer sein, als ein Steamdeck mit offenem Deckel und noch das extra Gehäuse daneben.