Steam Deck: Modder rüstet auf 32 GiByte RAM

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Steam Deck: Modder rüstet auf 32 GiByte RAM
Quelle: Valve

Ein Bastler hat den Arbeitsspeicher beim Steam Deck verdoppelt. Statt 16 GiByte stehen so 32 Gigabyte RAM zur Verfügung. Um den Speicher zu erweitern, ist jedoch ein bisschen Arbeit notwendig.

Für nur 419 Euro kann man mit dem Gaming-Handheld Steam Deck PC-Spiele aus der Steam Bibliothek spielen. Hersteller Valve geht davon aus, dass man "Geräte in Millionenstückzahlen" verkaufen kann und sich das Projekt etwa durch digitale Spieleverkäufe auf Steam finanziert. Im Inneren verrichtet ein Zen-2-CPU mit einer Taktrate zwischen 2,4 und 3,5 GHz ihren Dienst. Unterstützt wird der AMD-Prozessor von einem Radeon-Grafikchip, der bis zu 1,6 TFlops erreicht. Als Arbeitsspeicher sind 16 GiByte LPDDR5-RAM verbaut. Einem Modder war dies jedoch zu wenig, sodass er das Gaming-Handheld auf 32 Gigabyte RAM hochgerüstet hat.

Steam Deck: Verlöteter Arbeitsspeicher

Um den Arbeitsspeicher zu tauschen, war jedoch einiges an Arbeit notwendig. Im Gegensatz zu Desktop-PC und vielen Laptops ist kein klassischer RAM-Riegel verbaut. Stattdessen sind die Speicherchips direkt auf die Systemplatine gelötet, genau wie der GDDR-RAM einer Grafikkarte. Mit einer Vielzahl an winzigen Lötkugeln, sogenannten BGAs, sind die RAM-Chips des Steam Decks befestigt. Modder Balázs Triska hat mittels Lötkolben und Heißluft-Lötstation die beiden RAM-Chips zunächst entfernt und dann neue RAM-Speicherchips mit doppelter Speicherkapazität aufgelötet. Alle anderen Spezifikationen der Speicherchips waren identisch zu den direkt von Hersteller Valve verbauten RAM-Chips.

Das Steam Deck darf nur bei Umgebungstemperaturen zwischen 0 Grad Celsius und maximal 35 Grad Celsius genutzt werden. Wenn es draußen mehr als 35 Grad Celsius erreicht, dann wird es im Inneren der Steam Deck zu warm, sodass die AMD-APU nicht mehr ausreichend gekühlt werden kann. Für eine optimierte Kühlung hat PCGH-Redakteur Jan eine Wasserkühlung für das Gaming-Handheld von Valve gefertigt.

Ebenfalls lesenswert: [PLUS] 3D-Druck in der Praxis: Wassergekühltes Steam Deck

Sammlung zur RAM-Mod vom Steam Deck:

  • Das Steam Deck kommt mit 16 Gigabyte LPDDR5-RAM daher. Einem Modder ist es nun gelungen, den Arbeitsspeicher zu verdoppeln.
  • Hersteller Valve hat beim Steam Deck den RAM auf der Systemplatine verlötet, sodass Lötkolben und eine Heißluft-Lötstation notwendig sind, um den Arbeitsspeicher tauschen zu können.
  • Modder Balázs Triska hat die bisherigen RAM-Chips ausgebaut und dann neue Chips mit doppelter Speicherkapazität auf die Platine gelötet.

Quelle: Tom's Hardware

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von plastikhaufen Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von SueLzkoPP
        Was jetzt aus dem Artikel nicht hervorgeht, hat es irgendeinen praktischen Nutzen ? Wird Spiel X oder Software Y dadurch merklich beschleunigt ? Hat der Normaluser bisher einen Nachteil mit "nur" 16GB ?
        ja, weil sich Graka und CPU den Ram teilen..
      • Von plastikhaufen Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von SueLzkoPP
        Was jetzt aus dem Artikel nicht hervorgeht, hat es irgendeinen praktischen Nutzen ? Wird Spiel X oder Software Y dadurch merklich beschleunigt ? Hat der Normaluser bisher einen Nachteil mit "nur" 16GB ?
        ja, weil sich Graka und CPU den Ram teilen..
      • Von Schnitzelnator Software-Overclocker(in)
        Ja, da das Steam Deck ein PC ist und einfach nur die Kapazität der Speicherchips verdoppelt wurde, erkennt der Linux Kernel beim Booten einfach die doppelte Kapaziät und somit kann man das mit an Sicherheit grenzennder Wahrscheinlichkeit auch so nutzen.

        Aber natürlich ist es keine Modifikation, die jeder einfach so mal macht. Einen Lötkolben bedienen zu können, reicht beim Reflow löten absolut nicht aus.
      • Von Gemar PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von SueLzkoPP
        Was jetzt aus dem Artikel nicht hervorgeht, hat es irgendeinen praktischen Nutzen ? Wird Spiel X oder Software Y dadurch merklich beschleunigt ? Hat der Normaluser bisher einen Nachteil mit "nur" 16GB ?
        Ich denke das wird sich genau so verhalten wie bei einem Desktop PC.
        Aber im ersten Fall ist das wohl nur ein Machbarkeitsversuch und weil er es kann.
        Der volle Speicher wird angezeigt, somit ist der Versuch wohl ein Erfolg?
        Aber Tests wurden wohl keine geteilt.
      • Von Tiavor PC-Selbstbauer(in)
        Er wollte wohl Cities: Skylines mit Mods spielen
        nur sind da 64GB RAM angesagt um das beste Spielerlebnis zu haben. Eine Hand voll QOL mods + ein paar hübsche Gebäude assets und schon ist man über 40GB.
      • Von SueLzkoPP PC-Selbstbauer(in)
        Was jetzt aus dem Artikel nicht hervorgeht, hat es irgendeinen praktischen Nutzen ? Wird Spiel X oder Software Y dadurch merklich beschleunigt ? Hat der Normaluser bisher einen Nachteil mit "nur" 16GB ?
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