Steam Deck: Valve macht die CAD-Dateien öffentlich - für Modder und Zubehör-Hersteller
Valve hat die CAD-Dateien zur kommenden Handheld-Konsole Steam Deck veröffentlicht. Das soll beispielsweise Moddern dabei helfen, Zubehör für das Gerät zu entwickeln.
Mit dem Steam Deck will Valve ab dem 25. Februar eine Handheld-Konsole anbieten, mit der man die meisten Steam-Spiele unterwegs spielen können soll. Wie schon bei vergangenen Valve-Produkten stehen dabei erneut auch Modder im Fokus: Am Freitag, pünktlich zwei Wochen vor dem Release der Konsole, hat Valve deshalb die CAD-Dateien des Geräts veröffentlicht. Dadurch kann sich jeder das 3D-Modell sowie die technischen Zeichnungen des Steam Deck ansehen und damit beispielsweise eigenes Zubehör entwerfen.
Zeichnungen und 3D-Dateien
Mit diesem Schritt bleibt Valve den eigenen Prinzipien treu: Schon von vergangenen Produkten, wie beispielsweise zuletzt dem VR-Headset Index sowie dessen Zubehör, hat Valve die CAD-Dateien veröffentlicht. Damals wurde an der Außenseite des Headsets sogar extra eine Aussparung eingeplant, durch die Modder ihre Kreationen direkt am Headset unterbringen können. Beim Steam Deck ist von einer ähnlichen Funktion hingegen nichts bekannt.
Außerdem hat sich auch der Speicherort der CAD-Daten geändert. Die Dateien zum Steam Deck stehen nicht wie bisher über Github, sondern über die Website Gitlab bereit. Für Bastler dürfte sich dabei aber kaum etwas ändern, denn wie bisher kann man die technischen Zeichnungen und 3D-Modelle einfach und ohne Anmeldung herunterladen. Valve stellt sie dabei als PDF- sowie als STP- oder STL-Datei zur Verfügung.
Auch interessant: Steam Deck: Valve integriert FSR-Upscaling direkt ins Steam OS
Welche Kreationen Modder für das Steam Deck entwerfen werden, bleibt abzuwarten. Für die Valve Index gibt es im Netz beispielsweise mehrere Entwürfe für Controller-Halterungen oder Headset-Kühler. Zumindest ersteres ist wohl auch für das Steam Deck zu erwarten. Außerdem sind beispielsweise auch Modifikationen am Gehäuse des Steam Decks denkbar.
Quelle: Gitlab / Steam via Videocardz

EPIC hat mir bald 100 kostenlose tolle Spiele gegeben,
Wegen solchen Kleinigkeiten.
EPIC hat mir bald 100 kostenlose tolle Spiele gegeben, Steam aber nicht. ;-P
Valve muss zwingend etwas unternehmen, will man nicht wieder wie mit der Steambox auf die eigene Kinnlade fallen.
Man braucht für eine Konsole eine passende Basis mit Hardware und Software direkt von Start an.
Ansonsten hat man gegen Nintendo und Co. keine Chance.
Am Ende des Tages will jeder nur Geld verdienen und seine Fühler weiter ausstrecken.
Man hat schließlich Angst vor neuen Größen wie EPIC, die Valve Marktanteile abstrotzen.
Daher muss diese Konsole zwingend einschlagen und ein Erfolg werden, damit die Kunden gebunden bleiben.
Microsoft hat die gleichen Sorgen.
Nicht umsonst versucht man mit der Spielbarkeit auf der Konsole und dem PC zu locken und somit Käufer den besonderen Mehrwert zu bieten.
Gäbe es kein Steam wäre der Kampf zwischen Origin/Uplay usw und den Microsoft Store schon längst ausgegangen - für den Microsoft Store.
Und das würde auch nach und nach heißen: immer weniger Kontrolle über die eigenen Inhalte/Spiele etc (oder hat schon mal jemand versucht Mods in Store-Apps zu installieren?).
Auch GOG bzw. CD Project Red sehe ich noch als welche von den Guten an, auch wenn man bei Cyberpunk 2077 versagt hat.
Und wenn man dann vor der Entscheidung steht, ob man die CAD-Entwürfe seines neusten Produktes veröffentlicht oder stattdessen einfach mal wieder ein paar Leute verklagt, fällt die Entscheidung nicht allzu schwer.
Wegen solchen Kleinigkeiten.