Meilenstein: 16.000 Spiele laufen auf dem Steam Deck
Valve drückt mit SteamOS und der auf Wine basierenden Proton-API weiter aufs Gas, sodass mittlerweile mehr als 16.000 Spiele auf dem Steam Deck und Steam Deck OLED spielbar oder sogar "Steam Deck Verified" sind.
Valve hat mit seinem Handheld-PC Steam Deck und seiner Linux-Distribution SteamOS einen weiteren Meilenstein erreicht und verzeichnet mittlerweile mehr als 16.000 verifizierte oder spielbare Spiele aus dem riesigen Spielekatalog der eigenen Spiele-Vertriebsplattform Steam. Dabei konnten sich 80 Prozent aller von Valve evaluierten Spiele bereits das Siegel "Verified" oder "Playable" verdienen.
Proton als Schlüssel zum Spielen unter Linux
Eine Übersicht aller 5.328 verifizierten sowie 10.706 spielbaren Titel liefern die beiden Spiele-Datenbanken von SteamDB und ProtonDB sowie die Übersichtsseite des Kompatibilitätsprogramms für das Steam Deck und Steam Deck OLED. Insgesamt laufen damit nun mehr als 16.000 Spiele aus der Steam-Library weitestgehend problemlos unter Linux, SteamOS sowie auf den Handheld-PCs von Valve.
- Steam Deck Playable: 10.706 Spiele
- Steam Deck Verified: 5.328 Spiele
- Steam Deck Total: 16.034 Spiele
Der Schlüssel zum Spielen unter Linux ist nach wie vor die von Valve in Kooperation mit CodeWeavers entwickelt Proton-API, welche ihrerseits auf der zu Windows kompatiblen Laufzeitumgebung Wine basiert. Die nach wie vor größten Einschränkungen für die Proton-API sind die Anti-Cheat-Tools.
Proton ist zwar mittlerweile ganz offiziell mit Easy Anti-Cheat von Epic Games sowie BattleEye kompatible, den entsprechenden Support unter Linux müssen die Spieleentwickler aber in ihre Spiele implementiere. Auf AreWeAntiCheatYet.com sammeln Spieler den aktuellen Stand der Anti-Cheat-Kompatibilität von Spielen.
Highlights und Neuheiten sind Steam Deck Verified
Viele der kommenden Highlights und Neuheiten sind bereits zum oder sogar vor dem Release Steam Deck Verified, wie zuletzt beispielsweise Dragon Age: The Veilguard, welches am 31. Oktober erscheint und bereits jetzt Valves Gütesiegel trägt.
ProtonDB liefert beeindruckende Zahlen
Darüber hinaus werden mittlerweile 78 Prozent der Top 1.000 auf Steam mit der Kompatibilitätswertung "Platinum" oder "Gold" bewertet. Nimmt man die Bewertung "Silber" hinzu, bei welcher noch kleinere Anpassungen notwendig sind, sind es dann schon 88 Prozent aller Spiele aus der Top 1.000, die problemlos auf den beiden Handheld-PCs mit SteamOS und unter Linux allgemein laufen.
Quelle: ProtonDB
Auch AAA-Spiele wie Diablo 4, The Witcher 3: Wild Hunt, GTA 4 und Elden Ring haben sich bereits das Prädikat "Steam Deck Verified" verdient und laufen - die richtige Distribution vorausgesetzt - mitunter sogar schneller als unter Windows.
Um die beste Performance unter Linux zu erzielen, sollten Spieler auch einen Blick auf alternative und speziell auf Gaming optimierte Betriebssystem-Kernel werfen, wie PCGH in einem entsprechenden Vergleichstest herausgefunden hat.
Eine optimale Ausgangslage für ein performantes Gaming-System auf Basis von Linux stellt die Gaming-Distribution Nobara Linux 39 dar, welche die aktuelle Referenz darstellt und auch für die Benchmarks der Redaktion zum Einsatz kommt.
Weiterführende Informationen zum Thema "Steam Deck Verified" hat Valve auf der offiziellen Website und in einem kurzen Video zusammengefasst.
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Quelle: SteamDB, ProtonDB via GamingOnLinux

Auch ist der Prozess von Steam nicht optimal. Am Anfang wird einmal geschaut, ob das Spiel läuft und das war’s. Man hat als Entwickler nicht die Möglichkeit explizit die Verifizierung für Steam Deck anzufragen. (so wie man das mit Game Controller machen kann)
Ich hab relativ viel Zeit in mein Spiel investiert, damit es Butter weich und rund auf dem Steam Deck läuft. Warte jetzt aber schon seit Monaten das ist geprüft wird.
Nur damit ich nicht falsch verstanden werde, ich befürworte ausdrücklich den Trend hin zu "Gaming unter Linux", weil Windows immer schwerfälliger und mit immer mehr Microsoft-"Bloatware" aufgebläht wird, die dem Einsatz des OS als Gamimg-Plattform bestenfalls nix bringen, i.d.R. aber sogar schaden weil resourcenfordernd.
LEider ist für mich(!) die Zeit zum Systemwechsel noch nicht da, das Gefummel unter LINUX mit Emulationen oder LAufzeitumgebungen, um native Windows-Software (Spiele) unter Linux lauffähig zu machen, keine Ideallösung ist. Erst wenn es in der MEhrheit nativ für etablierte LINUX-Distributionen entwickwelte Spiele-Software gibt und die optimale Treiberunterstützung aktueller HArdware gewährleistet ist, dann wechsel ich mit Freuden das Pferd...bis dahin wird der alte aber bewährte Gaul aus Redmond geritten, bis er tot umfällt....
Denn es läuft exakt wie unter Windows ab. Ich habe keine Mehrarbeit. Ich muss nichts einstellen. Ich installiere das Spiel und dann drücke ich "Play" und nichts weiter. Zu 99% wird das Spiel wie unter Windows laufen und zu 90% wird es so gut wie unter Windows performen (mit meiner alten Hardware). p.s.: Es ist kein Emulator, sondern eine Art Interpreter? Jedenfalls wesentlich performanter, teils sogar schneller als unter Windows.
Und ich bin ehrlich, wenn es zum Gefummel kommt bin ich schnell raus. Ich versuche vlt noch ein paar Dinge aber danach ist es mir egal ob das Spiel läuft. Es ist doch so, dass es manchmal nur etwas mehr Zeit benötigt bis die Optionen angepasst werden und es dann läuft.
Unter Linux läuft der Steam Client natürlich nativ. Bei Epic, Blizzard, EA, u.s.w. installiere ich die Clients per Lutris. Das wars. Der Rest ist dann exakt so wie unter Windows. Einfach installieren und Spielen. Probleme Spiele zu starten hatte ich vor zwei Jahren noch. Mittlerweile kommen kaum noch Probleme auf.
Aber ich kann auch verstehen, wenn jemanden 99% nicht genügen. Mir ist es halt egal ob Spiel xy läuft oder nicht. Die wichtigsten Spiele funktionieren ja. Und ich habe hunderte, wenn nicht tausende Spiele. Also sch**ß ich einfach drauf. Ich kann die Spiele sowieso nicht alle spielen.
Mir ist es aber nicht egal was Microsoft mit Windows tut und wie es sich entwickelt. Der Menüdschungel, das steife System/UI, die Anforderungen, das Firmencredo, die Updates, die Drittprogramme (für z.B. Sony Controller), fehlende Drucker- und Scannertreiber (laufen auf Linux immer Plug'n'Play), man muss oft die Windows-Eingabe-Konsole für Änderungen und Einrichtungen nutzen und und und. Ich mag das alles einfach nicht mehr und sehne mich schon bei der Aufzählung an das saubere aufgeräumte Linux Mint, bei dem alles Nötige nur wenige logische Klicks entfernt ist. Von daher fahre ich mit Linux besser.
Jeder eben so wie es ihm beliebt. Das Linux was ich von vor 15 Jahren kenne (mit nur einer handvoll Spiele) ist überhaupt nicht mehr mit dem heutigen Linux zu vergleichen. Ich habe die sehr großen Fortschritte (Design, Installation, Einrichtung, Treiber und Spiele) in den letzten 2-3 Jahren auf Linux sehr bemerkt und genossen. Bei Windows stören mich dagegen die vielen kleinen und großen Rückschritte zu sehr.
Nur damit ich nicht falsch verstanden werde, ich befürworte ausdrücklich den Trend hin zu "Gaming unter Linux", weil Windows immer schwerfälliger und mit immer mehr Microsoft-"Bloatware" aufgebläht wird, die dem Einsatz des OS als Gamimg-Plattform bestenfalls nix bringen, i.d.R. aber sogar schaden weil resourcenfordernd.
LEider ist für mich(!) die Zeit zum Systemwechsel noch nicht da, das Gefummel unter LINUX mit Emulationen oder LAufzeitumgebungen, um native Windows-Software (Spiele) unter Linux lauffähig zu machen, keine Ideallösung ist. Erst wenn es in der MEhrheit nativ für etablierte LINUX-Distributionen entwickwelte Spiele-Software gibt und die optimale Treiberunterstützung aktueller HArdware gewährleistet ist, dann wechsel ich mit Freuden das Pferd...bis dahin wird der alte aber bewährte Gaul aus Redmond geritten, bis er tot umfällt....
Man kann sich wohl kaum über mangelnde Spiele auf den Deck beschweren.
Ich selbst spiele lieber auf dem Desktop, aber dafür auch unter Linux (Mint).
Ich bin doch immer wieder überrascht, dass brandneue Spiele und Demos auf Anhieb laufen.
Ich spiele meistens diese Spiele sogar im 40fps Mode, was sich deutlich flüssiger anfühlt. Bei Cyberpunkt reicht es beim Herumfahren dann nicht ganz um die 40fps zu halten, allerdings bewegt sich da eher die CPU im Limit.
windows 11 und xbox consolen sind 2 verschiedene strategien --> microsoft weiss es besser als wir, warum das so ist mit win11 performance. war nur als gedanken spiel bzw denk anstoss
ansonsten, naja steam bzw valve wird früher oder später auch microsoft gehören.