Steam × Linux: 15.000 Spiele sind auf dem Steam Deck spielbar
Valve drückt mit SteamOS und der auf Wine basierenden Proton-API weiter aufs Gas, sodass mittlerweile 15.000 Spiele auf dem Steam Deck spielbar oder sogar "Steam Deck Verified" sind.
Valve hat mit seinem Handheld-PC Steam Deck und seiner Linux-Distribution SteamOS einen weiteren Meilenstein erreicht und verzeichnet mittlerweile mehr als 15.000 verifizierte oder spielbare Spiele aus dem riesigen Spielekatalog der eigenen Spiele-Vertriebsplattform Steam. Dabei konnten sich 80 Prozent aller von Valve evaluierten Spiele bereits das Siegel "Verified" oder "Playable" verdienen.
Proton als Schlüssel zum Spielen unter Linux
Eine Übersicht aller 4.900 verifizierten sowie 10.106 spielbaren Titel liefern die beiden Spiele-Datenbanken von SteamDB und ProtonDB sowie die Übersichtsseite des Kompatibilitätsprogramms für das Steam Deck und Steam Deck OLED. Insgesamt laufen damit nun mehr als 15.000 Spiele aus der Steam-Library weitestgehend problemlos unter Linux, SteamOS sowie auf den Handheld-PCs von Valve.
- Steam Deck Playable: 10.106 Spiele
- Steam Deck Verified: 4.900 Spiele
- Steam Deck Total: 15.006 Spiele
Der Schlüssel zum Spielen unter Linux ist nach wie vor die von Valve in Kooperation mit CodeWeavers entwickelt Proton-API, welche ihrerseits auf der zu Windows kompatiblen Laufzeitumgebung Wine basiert. Die nach wie vor größten Einschränkungen für die Proton-API sind die Anti-Cheat-Tools.
Proton ist zwar mittlerweile ganz offiziell mit Easy Anti-Cheat von Epic Games sowie BattleEye kompatible, den entsprechenden Support unter Linux müssen die Spieleentwickler aber in ihre Spiele implementiere. Auf AreWeAntiCheatYet.com sammeln Spieler den aktuellen Stand der Anti-Cheat-Kompatibilität von Spielen.
ProtonDB liefert beeindruckende Zahlen
Darüber hinaus werden mittlerweile 77 Prozent der Top 1.000 auf Steam mit der Kompatibilitätswertung "Platinum" oder "Gold" bewertet. Nimmt man die Bewertung "Silber" hinzu, bei welcher noch kleinere Anpassungen notwendig sind, sind es dann schon 87 Prozent aller Spiele aus der Top 1.000, die problemlos unter Linux laufen.
Quelle: ProtonDB
Auch AAA-Spiele wie Diablo 4, The Witcher 3: Wild Hunt, GTA 4 und Elden Ring haben sich bereits das Prädikat "Steam Deck Verified" verdient und laufen - die richtige Distribution vorausgesetzt - mitunter sogar schneller als unter Windows.
Um die beste Performance unter Linux zu erzielen, sollten Spieler auch einen Blick auf alternative und speziell auf Gaming optimierte Betriebssystem-Kernel werfen, wie PCGH in einem entsprechenden Vergleichstest herausgefunden hat.
Eine optimale Ausgangslage für ein performantes Gaming-System auf Basis von Linux stellt die Gaming-Distribution Nobara Linux 39 dar, welche die aktuelle Referenz darstellt und auch für die Benchmarks der Redaktion zum Einsatz kommt.
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Quelle: SteamDB, ProtonDB via GamingOnLinux

Wobei es natürlich auch daran liegen kann das Linux evtl in der VM besser läuft als Windows
15000 Spiele ist losgelöst schwer greifbar. Wie sahen denn die Zahlen im Januar aus oder im Oktober letzten Jahres oder Sommer davor?
Damit würde grafisch eindrücklich klar, wie flott es vorangeht. Die Zahlenreihen habt ihr ja, vergleichbare Meldungen habe ich schon öfter hier gesehen.
Aber im Prinzip ist es ein Gerät im Steam Big-Picture Modus und sagt mittels Grünem Häkchen und Co. ob der Titel gut läuft, bzw. fürs Steam Deck geeignet ist (Controllerunterstützung, etc.)
Ansonsten bin ich speziell ein Fan von "EmuDeck" womit man eben noch einen Haufen ROMs zusätzlich darauf spielen kann. Klarerweise sollte man das für ein Kind ersteinrichten
Ansonsten für "nicht laufende" Spiele: Es gibt auch noch immer das In-Home Streaming falls es nur darum geht auf der Couch statt am PC zu zocken, etc.. Wenn es die Internetleitung hergibt und man seinen PC eh laufen lässt auch für unterwegs geeignet.
Davon ab bin ich immer wieder überrascht das nicht wenige von meinen Games ebenfalls ohne Wine/Proton, nativ auf Linux laufen. Es wird automatisch die Linuxversion installiert wenn vorhanden, so daß es nicht auffällt. Hab mich damals gewundert, das DyingLight auf meiner alten Kiste unter Linux gefühlt flüssiger lief. Hatte es vorher viele Stunden auf Windows gezockt, darum war das schon ziemlich auffällig.
Ein 7 jähriges Kind schert sich nicht um Framerate, Frametimes, Leistungsaufnahme.
Allerdings kommt auch ein 7 jähriges Kind mit wenigen Tastendrücken tiefer ins System, als es z.B. bei Nintendo der Fall ist, und kann somit Einstellungen vornehmen, die die Erfahrung schmälern könnten.
Es ist und bleibt ein vollwertiger Computer.
Wenn ich an die 90er und unseren ersten Familien Computer mit Win95 zurückdenke, hab ich als Dötz davorgesessen und alles angeklickt, was ging, um zu gucken, was passiert.
Wenn man dann niemanden hat, der sich etwas auskennt und Dinge wieder richten kann, kann es zu einer frustrierenden Erfahrung führen. Dieses Frustrationspotential entfällt natürlich bei der Switch -dafür wird man aber auch von Nintendo in ihrem Ökosystem gefangen gehalten.
Ist ein Abwägen, ich finde ein Deck ist nicht der richtige Einstieg für ein Kind, es sei denn, man möchte die ganze Zeit dabeisitzen und ihr/ihm beibringen, wie man Computer bedient.
Einen "Kindermodus" gibt es meines Wissens nach nicht im OS.