Star-Citizen-Alternative Starlight Inception: Die Early-Access-Version im Hands-on-Test

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Starlight Inception ist ein erfolgreich finanziertes Kickstarter-Projekt von Escape Hatch, einem kleinen Entwickler-Studio rund um Ex-Lucas-Arts-Designer Garry Gaber. Das Spiel ist ein Vertreter des im kommerziellen Sinne praktisch ausgestorbenen Genre der Weltraum-Simulationen - sieht man einmal vom kommenden Star Citizen ab. Wir steigen ins Cockpit und machen uns einen Eindruck von der ersten spielbaren Mission.

Starlight Inception Aufmacher Quelle: Kickstarter.com Starlight Inception Aufmacher Starlight Inception wird von einem kleinen Team rund um Ex-Lucas-Arts-Mitarbeiter Garry Gaber entwickelt. Die Finanzierung über Kickstarter ist bereits erfolgreich, die gewünschten 150.000 US-Dollar wurden knapp überschritten. Garry Gaber ist kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um den Weltraum geht, neun Jahre arbeitete er bei Lucas Arts unter anderem als Designer, Projektleiter und Künstler an einigen Star-Wars-Titeln, darunter Shadows of the Empire, Rebel Assault 2 und Dark Forces 2. Sein größtes Projekt dort war aber Galactic Battlegrounds, bei dem er als Projektleiter die Verantwortung trug.

Starlight Inception - In Konkurrenz mit Star Citizen?

Kickstarter, Weltraum-Simulation, ein namhafter Designer - Im Prinzip kann man gar nicht anders, als einen Bezug zu Chris Roberts Star Citizen zu ziehen. Doch auch wenn es viele Gemeinsamkeiten gibt - oder besser: geben soll, ist der Vergleich nicht ganz fair. Denn das Kickstarter-Budget von Starlight Inception ist von den bisher gesammelten 19 Millionen US-Dollar eines Star Citizens Lichtjahre entfernt. Das merkt man dem Titel auch deutlich an. Die Grafik etwa ist weit weniger aufwendig, auch wenn es sich hierbei natürlich nicht um die finale Version handelt. Und doch es gibt neben dem Szenario einige weitere Gemeinsamkeiten: So soll es etwa später möglich sein, Schiffe in der Ego-Perspektive zu erkunden.

Einen kleinen, offensichtlich gegen Chris Roberts gerichteten Kommentar kann sich Garry Gaber dann auch nicht verkneifen: Auf der Kickstarter-Seite wird die Frage gestellt, warum Gaber nicht 30 Millionen von seinen Kickstarter-Unterstützern fordert. Seine Antwort: "Weil es keine 30 Millionen Dollar kostet, ein solches Spiel zu entwickeln." Escape Hatch sei darauf spezialisiert, Spiele mit geringen finanziellen Mitteln zu entwickeln, die Kosten klein und die Produktivität hoch zu halten. So sollen professionelle Sprecher, gute Grafik und tiefgründiges Gameplay nach Gabers Meinung trotz des kleinen Budgets durchaus im Rahmen des Machbaren liegen.

Starlight Inception - Viele Versprechen für das Gameplay

Das Gameplay soll dem Spieler umfangreiche Möglichkeiten bieten. Darunter sind zwei verschiedene Singleplayer-Modi: Da ist einmal die normale Kampagne, die eine Vielzahl von verschiedenen Missionen enthalten wird. Vom einfachen Sichten-und-Vernichten- über Eskort- und Verteidigungsmissionen bis zu Angriffen auf Trägerschiffe oder vom Spieler geflogene Bomber-Angriffe, deren Ziele auf den Oberflächen von Planeten und anderen Himmelskörpern liegen, soll ein breites Spektrum in der Kampagne integriert werden. Daneben wird es eine Interpretation der beliebten Tower-Defense-Spielmechanik geben. Hier muss der Spieler sein Mutterschiff vor feindlichen Angriffswellen schützen und kann dafür verschiedene Geschütztürme taktisch platzieren, um ihre Effizienz zu optimieren. Neben den Singleplayer-Modi sollen außerdem verschiedene Multiplayer-Optionen ihren Weg ins Spiel schaffen, darunter ein Coop-Modus und Team-Deathmatch-Varianten. Eine gute Umsetzung der Gameplay-Elemente vorausgesetzt, sollte also so schnell keine Langeweile aufkommen.

Starlight Inception - Early Access: Der erste Eindruck

Die Steuerung ist in der vorliegenden Version recht arcade-lastig, doch auch sie soll noch größere Änderungen inklusive einem newton'schen Flugmodell erhalten. Neben Gamepad und Joystick funktioniert auch die Steuerung mit Maus und Tastatur, hier gibt es deutliche Parallelen zu dem Klassiker Freelancer, Fans von Microsofts Weltraum-Epos finden sich sofort zurecht. Genau wie dort gibt das Schiff des Spielers auf Eingaben optisches Feedback, Steuerklappen öffnen sich, die Nachbrenner zünden, die Triebwerke schalten beim Bremsen in den Umkehrschub. Auch wenn die Eingabemöglichkeiten noch recht simpel gestrickt sind, Freelancer als Basis für die Maus-und-Tastatur-Steuerung zu wählen ist eine gute Idee: Unserer Meinung stellt dies das bisherige Optimum dar, wenn es darum geht einen Raumjäger mit der Maus zu dirigieren. Eine Cockpitansicht wird es ebenfalls geben, sie ist auch in der Beta schon implementiert, doch zurzeit ist es nur ein sehr einfaches, starres 3D-Modell mit einigen animierten Bitmaps. Hoffentlich können Escape Hatch noch genügend Mittel für eine etwas ansehnlichere und dynamischere 3D-Ansicht zusammenkratzen.

Die Technik hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Zwar ist die Optik für einen Indie-Titel durchaus ansehnlich, aber viele Elemente wirken unfertig: Am wenigsten überzeugend sind die Explosionen, platte ausgewaschene Bitmaps mit einem halben Dutzend umherfliegenden Trümmerteile sind wenig beeindruckend, das konnte Conflict: Freespace schon Anno 1998 wesentlich besser. Auch die abgefeuerten Schüsse wirken optisch wenig durchschlagskräftig. Dabei verlangt das Spiel nach einer Quadcore-CPU, Windows 7 64 Bit und einer Radeon HD 6950 bzw. Geforce GTX 560. Nett dagegen ist die in separatem Fenster dargestellte Verfolgeransicht für abgefeuerte Raketen, die sich hübsch anzusehen einen Weg durch umherfliegende Hindernisse wie andere Schiffe oder deren Bruchstücke suchen. Auch die Schiffsmodelle und ihre Texturen könnten noch eine Überarbeitung vertragen, im jetztigen Status lassen sie Details und Tiefe vermissen. Der Sound könnte ebenfalls noch einiges an Bombast vertragen.

Für die Musik konnte zumindest schon ein namhafter Komponist gefunden werden: David Arkenstone lieferte etwa für World of Warcraft: Cataclysm überzeugende Arbeit und wurde für immerhin drei Grammys nominiert. Der Soundtrack, soweit denn bereits hörbar, bietet dann auch wenig Ansatz für Kritik: Tiefgründige, dennoch ausdrucksstarke Klänge, sowohl langsam als auch in schnellerem Tempo, unterlegen die Weltraum-Action schon sehr atmosphärisch. Die (englischen) Sprecher hingegen könnten etwas engagierter auftreten, doch eventuell sind die Samples noch Platzhalter für eine professionelle Synchronisation.

Starlight Inception - Es gibt noch viel zu tun

Summa summarum ist Starlight Inception ein Spiel mit Potenzial. Doch einen aussagekräftigen Schluss aus der vorliegenden Vorabversion zu ziehen, fällt schwer. Auf zu wenige Elemente des Spiels kann man bisher zugreifen, vieles wirkt unfertig, wie etwa die Steuerung, die Cockpit-Ansicht oder die Effekte. An allen Ecken und Kanten ist noch einiges an Feinschliff nötig, selbst wenn man den Titel außerhalb der Konkurrenz zu Star Citizen sieht, was ob des Szenarios und einigen anderen Parallelen schon schwer genug fällt. Trotzdem, wir freuen uns auf mehr, denn unserer Meinung gibt es viel zu wenige Spiele dieser Art. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich zeigen, wie sich der Titel noch entwickeln kann. Eines ist aber sicher: Es gibt für Gaber und sein Team noch viel zu tun, wollen sie ein überzeugendes Spiel abliefern.

Starlight Inception hat noch kein festes Release-Datum, auf der offiziellen Webseite steht das dritte Quartal 2013 - das ist aber unrealistisch, zumindest für eine finale Version. Neben einer PC-Version, die unter anderem schon jetzt als Early Access über Steam für 18,99 Euro erhältlich ist, wird es auch eine DRM-freie Version über die Herstellerseite zu kaufen geben. Zudem kommt das Spiel für Sonys PS-Vita (erhältlich über den Playstation Store). Welchen Eindruck haben Sie von Starlight Inception? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion und teilen Sie Ihre Meinung mit uns.

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DarkFuneral Kabelverknoter(in)
        Zitat von PCGH_Phil
        Achso, hab ich falsch verstanden... Bin mit der X-Reihe bisher nie weit gekommen, deshalb war ich mir nicht mehr sicher... Ich habe nach dem gefühlten 16 Millardensten Mal im-Handbuch-irgendeine-bestimmte-Tastenkombination-herausfinden immer entnervt die Fahne gestrichen... X-Rebirth habe ich mir auf der GC angesehen, das sah auf jeden Fall vielversprechend aus.

        Mein persönlicher Heiliger Gral ist aber ganz klar Freespace 2, dank SCP und immer noch hochaktiver Community ist das immer noch brillant!
        Ja Freespace 2 das hab eich auch immer gerne gespielt. Wobei das sich ja wieder mehr an Wing Commander orientiert. Was ich nicht schlecht finde und auch gerne gespielt habe. Aber inzwischen gefällt mir bei solchen Spielen mehr die Sandbox Varianten mit mehr Freiheiten. Das ist ja bei Star Citizen noch interessant das man beide Wege gehen möchte. Ich lasse mich überraschen, vorausgesetzt dass ich bis dann eine Maschine besitze wo es darauf läuft.

        Zitat von Computer Floh
        Um es mal so aus zu drücken - du kannst den jetzigen Stand von EVE nicht mit dem Anfang von SC vergleichen da sind wir uns schon einig - Gegenfrage: Erinnerst du dich an die Anfänge von EVE? Auch die haben mal sehr klein angefangen und von diesem Punkt aus lassen sich schon gewisse Vergleiche zu SC ziehen.

        Jedenfalls war der Kernpunkt meiner Aussage, dass der Entwicklungskostenvergleich von Starlight zu SC hinkt - da SC ein riesiges persistentes Multiplayeruniversum mit mehreren Instanzen mitliefer was Starlight eben einfach nicht hat und so ist der Vergleich schon purer Schmarrn aus blankem Neid, mit eventuellem Hintergedanken durch den "Presserummel" noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen .

        Was mich nur nervt jahrelang/jahrzehnte kommt nichts und dann kommen sie auf einmal alle gleichzeitig aus ihren Weltraumlöchern gekrochen, wer soll das denn gleichzeitig spielen:
        X-Rebirth, Star Citizen, Starlight Inception, Elite: Dangerous, Limit Theory, Homeworld: Shipbreakers... . Das auf die letzten Jahre verteilt wäre ein Traum gewesen...

        Ja wenn du es so formulierst dann kann ich dir natürlich nur zustimmen. Ich habe EVE in den Anfangszeiten erlebt und sicher war es damals sicher nicht so komplex wie heute. Ich lasse mich überraschen was Chris Roberts noch für Ideen aus dem Hut zaubert und wie sich das Spiel nach erscheinen weiterentwickelt. Aber ich denke dass das Spiel alleine von seiner Aufmachung her (Cockpit, Ego-Perspektive) sich sicher Actionlastiger spielen wird als ein Eve Online. Es ging mehr in Richtung "Jumpgate Evolution" von dem man bis an-hin nichts mehr gehört hat. Ich denke in einem Spiel wie Star-Citizen haben die Leute weniger Lust, sich stundenlang hinter einem Asteroiden zu klemmen um zu Minen. Ich kann mich täuschen aber in erster Linie wird Chris sich wohl auf den PVP konzentrieren als auf Nebensächlichkeiten die in EVE durchaus wichtig sind. Wenn niemand Minen geht gibt es keine Ressourcen und somit keine Schiffe und Gegenstände. Wenn Chris Roberts aber plant in SC so ein komplexes Wirtschaftssystem aufzubauen wie in Eve Online dann könnte das Spiel durchaus ein interessanter Konkurrent werden. Ein Pflichtkauf ist es auf jedenfalls

        Infinity hast du noch vergessen auch ein Space MMO. Man muss ja nicht gleich alle kaufen. Ich denke aber schon das ich mir auch Elite Dangerous anschauen werde, schliesslich bin ich mit den Elite Spielen von David Braben aufgewachsen. Und X-Rebirth sieht natürlich auch ganz lecker aus, leider konnte ich es mir nicht auf der Gamescom anschauen, was ich aber an Videomaterial gesehen habe war geil. Aber sehe es mal von einer anderen Seite, dieses Genre wurde hauptsächlich durch die Spieler ermöglicht und neu belebt. Kein Publisher hätte dies möglich gemacht. Und können nur ein paar dieser Projekte einen finanziellen Gewinn abwerfen, dann werden die sich grün und blau Ärgern. Vielleicht wird ja dadurch auch dass eine oder andere Nischen-Genre neu belebt. Aber dass wäre wohl zu-viel der guten Hoffnungen.
      • Von DarkFuneral Kabelverknoter(in)
        Zitat von PCGH_Phil
        Achso, hab ich falsch verstanden... Bin mit der X-Reihe bisher nie weit gekommen, deshalb war ich mir nicht mehr sicher... Ich habe nach dem gefühlten 16 Millardensten Mal im-Handbuch-irgendeine-bestimmte-Tastenkombination-herausfinden immer entnervt die Fahne gestrichen... X-Rebirth habe ich mir auf der GC angesehen, das sah auf jeden Fall vielversprechend aus.

        Mein persönlicher Heiliger Gral ist aber ganz klar Freespace 2, dank SCP und immer noch hochaktiver Community ist das immer noch brillant!
        Ja Freespace 2 das hab eich auch immer gerne gespielt. Wobei das sich ja wieder mehr an Wing Commander orientiert. Was ich nicht schlecht finde und auch gerne gespielt habe. Aber inzwischen gefällt mir bei solchen Spielen mehr die Sandbox Varianten mit mehr Freiheiten. Das ist ja bei Star Citizen noch interessant das man beide Wege gehen möchte. Ich lasse mich überraschen, vorausgesetzt dass ich bis dann eine Maschine besitze wo es darauf läuft.

        Zitat von Computer Floh
        Um es mal so aus zu drücken - du kannst den jetzigen Stand von EVE nicht mit dem Anfang von SC vergleichen da sind wir uns schon einig - Gegenfrage: Erinnerst du dich an die Anfänge von EVE? Auch die haben mal sehr klein angefangen und von diesem Punkt aus lassen sich schon gewisse Vergleiche zu SC ziehen.

        Jedenfalls war der Kernpunkt meiner Aussage, dass der Entwicklungskostenvergleich von Starlight zu SC hinkt - da SC ein riesiges persistentes Multiplayeruniversum mit mehreren Instanzen mitliefer was Starlight eben einfach nicht hat und so ist der Vergleich schon purer Schmarrn aus blankem Neid, mit eventuellem Hintergedanken durch den "Presserummel" noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen .

        Was mich nur nervt jahrelang/jahrzehnte kommt nichts und dann kommen sie auf einmal alle gleichzeitig aus ihren Weltraumlöchern gekrochen, wer soll das denn gleichzeitig spielen:
        X-Rebirth, Star Citizen, Starlight Inception, Elite: Dangerous, Limit Theory, Homeworld: Shipbreakers... . Das auf die letzten Jahre verteilt wäre ein Traum gewesen...

        Ja wenn du es so formulierst dann kann ich dir natürlich nur zustimmen. Ich habe EVE in den Anfangszeiten erlebt und sicher war es damals sicher nicht so komplex wie heute. Ich lasse mich überraschen was Chris Roberts noch für Ideen aus dem Hut zaubert und wie sich das Spiel nach erscheinen weiterentwickelt. Aber ich denke dass das Spiel alleine von seiner Aufmachung her (Cockpit, Ego-Perspektive) sich sicher Actionlastiger spielen wird als ein Eve Online. Es ging mehr in Richtung "Jumpgate Evolution" von dem man bis an-hin nichts mehr gehört hat. Ich denke in einem Spiel wie Star-Citizen haben die Leute weniger Lust, sich stundenlang hinter einem Asteroiden zu klemmen um zu Minen. Ich kann mich täuschen aber in erster Linie wird Chris sich wohl auf den PVP konzentrieren als auf Nebensächlichkeiten die in EVE durchaus wichtig sind. Wenn niemand Minen geht gibt es keine Ressourcen und somit keine Schiffe und Gegenstände. Wenn Chris Roberts aber plant in SC so ein komplexes Wirtschaftssystem aufzubauen wie in Eve Online dann könnte das Spiel durchaus ein interessanter Konkurrent werden. Ein Pflichtkauf ist es auf jedenfalls

        Infinity hast du noch vergessen auch ein Space MMO. Man muss ja nicht gleich alle kaufen. Ich denke aber schon das ich mir auch Elite Dangerous anschauen werde, schliesslich bin ich mit den Elite Spielen von David Braben aufgewachsen. Und X-Rebirth sieht natürlich auch ganz lecker aus, leider konnte ich es mir nicht auf der Gamescom anschauen, was ich aber an Videomaterial gesehen habe war geil. Aber sehe es mal von einer anderen Seite, dieses Genre wurde hauptsächlich durch die Spieler ermöglicht und neu belebt. Kein Publisher hätte dies möglich gemacht. Und können nur ein paar dieser Projekte einen finanziellen Gewinn abwerfen, dann werden die sich grün und blau Ärgern. Vielleicht wird ja dadurch auch dass eine oder andere Nischen-Genre neu belebt. Aber dass wäre wohl zu-viel der guten Hoffnungen.
      • Von Computer Floh PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von DarkFuneral
        Das mit der Cryengine ist schon richtig nur ist Grafik ja bekanntlich nicht alles. Und auch wenn ich denke das Chris Roberts bestimmt ein geiles Spiel hin bekommt ohne Zweifel wird es wohl kaum den Umfang und die Komplexität eines Eve-Online haben. Was aber auch ein komplett anderes Spiel ist und die Spiele sich nur gleichen in dem das beide im Weltraum spielen. Ich weiss ja nicht was du von Eve gesehen hast, aber wohl noch zu wenig sonst wärst du vorsichtig mit solchen Vergleichen

        Um es mal so aus zu drücken - du kannst den jetzigen Stand von EVE nicht mit dem Anfang von SC vergleichen da sind wir uns schon einig - Gegenfrage: Erinnerst du dich an die Anfänge von EVE? Auch die haben mal sehr klein angefangen und von diesem Punkt aus lassen sich schon gewisse Vergleiche zu SC ziehen.

        Jedenfalls war der Kernpunkt meiner Aussage, dass der Entwicklungskostenvergleich von Starlight zu SC hinkt - da SC ein riesiges persistentes Multiplayeruniversum mit mehreren Instanzen mitliefer was Starlight eben einfach nicht hat und so ist der Vergleich schon purer Schmarrn aus blankem Neid, mit eventuellem Hintergedanken durch den "Presserummel" noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen .

        Was mich nur nervt jahrelang/jahrzehnte kommt nichts und dann kommen sie auf einmal alle gleichzeitig aus ihren Weltraumlöchern gekrochen, wer soll das denn gleichzeitig spielen:
        X-Rebirth, Star Citizen, Starlight Inception, Elite: Dangerous, Limit Theory, Homeworld: Shipbreakers... . Das auf die letzten Jahre verteilt wäre ein Traum gewesen...
      • Von PCGH_Phil BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von DarkFuneral
        Nun die X Serie hat eben kein newton'sches Flugmodell. Ich kenne das eigentlich nur von sehr wenigen Spielen wie z.B. Frontier, die I-War Serie oder eben Evochron Mercenary. Jo mal schauen was sich bei Starlight Interception noch tut. Im Moment ist es ja noch eine frühe Beta und man kann noch nicht viel sehen. Jedenfalls klasse dass es wieder mehr solche Spiele gibt. Ich freue mich aber auch auf X-Rebirth, das sieht für mich auch ziemlich nach Plichtkauf aus.

        Achso, hab ich falsch verstanden... Bin mit der X-Reihe bisher nie weit gekommen, deshalb war ich mir nicht mehr sicher... Ich habe nach dem gefühlten 16 Millardensten Mal im-Handbuch-irgendeine-bestimmte-Tastenkombination-herausfinden immer entnervt die Fahne gestrichen... X-Rebirth habe ich mir auf der GC angesehen, das sah auf jeden Fall vielversprechend aus.

        Mein persönlicher Heiliger Gral ist aber ganz klar Freespace 2, dank SCP und immer noch hochaktiver Community ist das immer noch brillant!
      • Von DarkFuneral Kabelverknoter(in)
        Zitat von Computer Floh
        Was der gute Herr dabei vergisst ist, dass erstens die Arbeit an der CryEngine mit der Fülle an Details eben seinen (finanziellen) Tribut fordert - der direkte Vergleich sollte es klar machen
        UND Star Citizen bietet nicht nur ein zwei popelige Spielmodi, sondern man baut auch gleich darum ein persistentes Universum auf, mit einem Umfang der sich vor WoW und EVE nicht verstecken sollte.

        Von daher sollte der gute Herr beim nächsten mal besser überlegen, wie er seinem Neid logischer, als auch diplomatischer Ausdruck verleiht .
        Das mit der Cryengine ist schon richtig nur ist Grafik ja bekanntlich nicht alles. Und auch wenn ich denke das Chris Roberts bestimmt ein geiles Spiel hin bekommt ohne Zweifel wird es wohl kaum den Umfang und die Komplexität eines Eve-Online haben. Was aber auch ein komplett anderes Spiel ist und die Spiele sich nur gleichen in dem das beide im Weltraum spielen. Ich weiss ja nicht was du von Eve gesehen hast, aber wohl noch zu wenig sonst wärst du vorsichtig mit solchen Vergleichen
      • Von Computer Floh PC-Selbstbauer(in)
        Zitat
        Einen kleinen, offensichtlich gegen Chris Roberts gerichteten Kommentar kann sich Garry Gaber dann auch nicht verkneifen: Auf der Kickstarter-Seite wird die Frage gestellt, warum Gaber nicht 30 Millionen von seinen Kickstarter-Unterstützern fordert. Seine Antwort: "Weil es keine 30 Millionen Dollar kostet, ein solches Spiel zu entwickeln."
        Was der gute Herr dabei vergisst ist, dass erstens die Arbeit an der CryEngine mit der Fülle an Details eben seinen (finanziellen) Tribut fordert - der direkte Vergleich sollte es klar machen
        UND Star Citizen bietet nicht nur ein zwei popelige Spielmodi, sondern man baut auch gleich darum ein persistentes Universum auf, mit einem Umfang der sich vor WoW und EVE nicht verstecken sollte.

        Von daher sollte der gute Herr beim nächsten mal besser überlegen, wie er seinem Neid logischer, als auch diplomatischer Ausdruck verleiht .
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