Starcraft 2: angespielt aus Techniksicht - gibt es noch Probleme bei Performance und Texturen?
Am Blizzard-Stand auf der Gamescom konnten wir ausführlich mehrere Partien Starcraft 2 spielen. Dabei achteten wir besonders auf die Technik und die Performance und hier gibt es offenbar noch reichlich Optimierungsbedarf.
Bei unserem Probematch mit der aktuellen Version des laut Jury besten Spiels der Messe (siehe Meldung: "Gamescom 2009: Starcraft 2 - Wings of Liberty gewinnt den Best of Show Award") konnten wir bereits mit allen drei Rassen eine Skirmish-Partie spielen. Außerdem standen zwei Missionen aus der Einzelspieler-Kampagne des ersten Teils Wings of Liberty aus der Starcraft-2-Triologie zur Verfügung. Gleich nach dem Start der Kampagne begeisterten uns die per Spiel-Engine dargestellten Zwischensequenzen: Der mächtige terranische Kreuzer Hyperion bahnt sich wild feuern seinen Weg durch einen Schwarm Mutalisken und Jim Raynor, Held des ersten Starcrafts und Hauptfigur im Nachfolger, bewegt sich in stimmigen Kameraeinstellungen durch sein Schiff und unterhält sich mit der Besatzung.
Quelle: Blizzard
Starcraft 2: Wir haben es ausführlich auf der Gamescom gespielt und Technik sowie Performance geprüft. (5)
Bei den Gesprächen sind vor allem die Gesichtsanimationen samt Gestik- und Mimik sehr gut gelungen und tragen stark zur Atmosphäre bei. Auch Beleuchtung und Schattenwurf sehen detailliert aus und passen zum Gesamtbild. Während die Gesichter sehr aufwendig gestaltet sind, fällt jedoch gerade bei den Nahaufnahmen eine erste Schwäche der aktuellen Version auf: Die Texturen für die Kleidung mancher NPCs auf der Hyperion sind unscharf und relativ detailarm. Laut einer Blizzard-Mitarbeiterin kommen bei der Gamescom-Präsentation zumindest hohe Details zum Einsatz. Ob es sich um die maximale Detailstufe handelt, konnte sie allerdings nicht beantworten. Bis zur Veröffentlichung von Starcraft 2 im nächsten Jahr soll die Optik noch ein wenig optimiert werden, große Änderungen sollte man angeblich aber nicht mehr erwarten.
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Starcraft 2: Wir haben es ausführlich auf der Gamescom gespielt und Technik sowie Performance geprüft. (12)
Wir entscheiden uns für den zweiten spielbaren Einsatz: Eine Suchmission auf einer Dschungellandschaft. Dort plätschert hübscher Regen auf das Schlachtfeld und die Animationen der Figuren sind Blizzard-typisch gut. Allerdings stören uns auch hier - gerade beim Hereinzoomen - die etwas verwaschenen Texturen für die Umgebung - das schadet der Atmosphäre. Bei den ersten Gefechten mit Zerg und Protoss gefällt uns das Physiksystem: So zerfallen Gebäude und Einheiten glaubwürdig in ihre Einzelteile. Sobald viele Einheiten an einer Schlacht beteiligt sind - beispielsweise in unserem Gefecht mit rund zehn Space-Marines sowie Medics und den neuen Maraudern gegen etwa 20 Zerglinge - fällt uns die nächste Schwäche der aktuellen Starcraft-2-Version auf: Bei massivem Physikeinsatz sinkt die Performance merklich und es kommt zu leichtem Ruckeln - gerade in hoher Zoomstufe.
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Starcraft 2: Wir haben es ausführlich auf der Gamescom gespielt und Technik sowie Performance geprüft. (7)
Über welche Hardware die Vorführ-PCs verfügen, ließ sich leider nicht herausfinden, da der Windows-Zugriff gesperrt war. Die Blizzard-Mitarbeiter wollten uns die Konfiguration ebenfalls nicht verraten, da die offiziellen Hardware-Anforderungen von Starcraft 2 noch nicht bekannt gegeben wurden. Man deutete uns aber an, dass es sich um schnelle Komponenten aber nicht um High-End-Hardware handelt. Die fertige Version soll, wie bei Blizzard-Spielen üblich, auch auf schwächeren PCs laufen. Wir meinen: Dafür ist noch Optimierungsarbeit nötig.
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Starcraft 2: Wir haben es ausführlich auf der Gamescom gespielt und Technik sowie Performance geprüft. (3)
Bei unserem Skirmish-Probematch mit den Zerg fiel uns auf, dass die Texturen der Einheiten und des Baugrunds ("Kriecher") überarbeitet wurden: Die Alienrasse wirkt detailliert und passend schleimig. Weniger gut haben uns dafür die Texturen der Protoss-Gebäude gefallen: Sie sehen flächig und detailarm aus. Hier ist unserer Meinung nach ebenfalls ein Texturen-Update Pflicht. Normal-Maps für einen zusätzlichen Struktureindruck stehen ebenfalls auf unserem Wunschzettel. Zudem wird das Heranwarpen (anstelle von Bauen) der Einheiten und der Gebäude von Lichteffekten begleitet, die schon vor einem Jahr nicht mehr zeitgemäß waren. Auch bei diesem Einsatz fiel uns die schwache Performance auf, als wir mit rund zwölf Berserkern und fünf Wächtern die gegnerische Basis überrannten.
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Starcraft 2: Wir haben es ausführlich auf der Gamescom gespielt und Technik sowie Performance geprüft. (15)
Wegen dieser Technikmängel ist Starcraft 2 natürlich kein schlechtes Spiel: Uns haben die Präsentation der Einsätze, die gegenüber dem Vorgänger leicht optimierte und sehr eingängige Steuerung, die neuen Upgrade-Möglichkeiten sowie der Rundgang auf der Hyperion zwischen den Einsätzen sehr gut gefallen und wir freuen uns riesig auf das fertige Spiel. Allerdings haben uns gerade die Texturen der Protoss enttäuscht. Wir hoffen, dass Blizzard die Verschiebung auf 2010 nutzt, um Optik und Performance zu verbessern.

Ka vielleicht wollten die, die Texturen der Protos so Steriel halten weil die so krass Hochtechnisiert sind...
1. Es sieht besser aus als der Erste Teil.
3. Ihr wisst das Blizzard Star Craft 2 im Asiatischen Raum zuerst angekündigt haben und das auch aus gutem Grund, weil da der Fan Kreis Viel Viel Viel Größer ist als in Europa wo wir sehr Technik Orientiert sind.
Aber es wurde schon so oft verschoben, dass man (ich) nur noch aufs Release warte und mir die News spare. Zumal ich auf der gamescom keine Lust hatte 4 Stunden zu warten.
Nachher endet es noch wie der Duke
Ich kann eure Kritik nicht verstehen.
1. Es sieht besser aus als der Erste Teil.
2. Es muss auf PC gut laufen in Korea usw wo die Menschen zum Größtem Teil im Internet Cafes Zocken wo die Rechner keine Gute Grafik Hardware haben.
3. Ihr wisst das Blizzard Star Craft 2 im Asiatischen Raum zuerst angekündigt haben und das auch aus gutem Grund, weil da der Fan Kreis Viel Viel Viel Größer ist als in Europa wo wir sehr Technik Orientiert sind.