Starcraft 2: Blizzard hört nach Mega-Patch zu - außer beim größten Fan-Wunsch
Blizzard reagiert auf das Feedback zum riesigen Update von Starcraft 2 mit Nachbesserungen - die umstrittene Reduktion der Startarbeiter bleibt aber bestehen.
Ende Mai hat Blizzard Entertainment die Fans von Starcraft 2 mit einem gigantischen Update überrascht, das das Strategiespiel in seinen Grundfesten erschütterte. Ein neuerlicher Patch baut darauf auf und feinjustiert einige der Änderungen - doch den am lautesten geäußerten Fan-Wunsch überhören die Entwickler dabei geflissentlich.
Starcraft 2: Was der zweite PTR-Build ändert
Blizzard schreibt in den offiziellen Patch-Notes zu Update 5.0.16, man habe die Änderungen auf Basis des Feedbacks angepasst und den Kartenpool auf Wunsch der Community aktualisiert.
Der Patch greift vor allem bei Zerg und Protoss ein: Bei den Zerg sinken etwa die Mineralienkosten der Königin von 175 auf 150; die Larven-Spawnrate steigt indes von 10,7 auf 9 Sekunden und liefert so schnelleren Nachschub. Der Overlord erhält abschließend eine höhere Grundgeschwindigkeit.
Bei den Protoss wird hingegen der Warptor-Übergang günstiger: Statt der 50/50-Kosten aus dem ursprünglichen Patch werden diese direkt halbiert. Die Warptor-Forschung kehrt zudem zurück an den Kybernetik-Kern und gewährt laut Blizzard nun einen 40-prozentigen Boost für Warpknoten (vorher 35 Prozent).
Community: Erleichterung mit Vorbehalt
Auf Reddit sammelt der Thread zu den PTR-Notes gemischte Reaktionen. Der beliebteste Kommentar sieht Blizzard auf dem richtigen Weg - "außer bei der Anzahl an Startarbeitern".
Zur Erinnerung: Die Entwickler hatten diese radikal von 12 auf 8 reduziert und damit erst das Spielgefühl über den Haufen geworfen. Nach der anfänglichen Überraschung und Neugierde auf die Auswirkungen dieser Änderung scheint das Fazit aber schon jetzt in die Richtung zu gehen, dass die Starcraft-Fans sich eine Umkehr wünschen.
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Echt seltsam, das würde denen bestimmt einiges an Geld bringen für kaum Aufwand.
Echt seltsam, das würde denen bestimmt einiges an Geld bringen für kaum Aufwand.
Bezüglich Engine-Verbesserungen, vor allem das sie mehr Kerne nutzen können, ist wohl eher was für SC3... irgendwann in der Zukunft.