Star Wars: Fate of the Old Republic angekündigt - "eigenständiges Werk" geplant
Bei den Game Awards 2025 wurde ein neues Abenteuer aus der Star-Wars-Galaxie enthüllt: Casey Hudson, der Schöpfer des legendären KOTOR, kehrt mit "Fate of the Old Republic" zurück.
Eine neue Ära der Old Republic erblickt das Licht der Welt: Casey Hudson, der legendäre Kopf hinter dem ursprünglichen Star Wars: Knights of the Old Republic von 2003 und der Mass-Effect-Trilogie, gab auf den Game Awards 2025 die Ankündigung von "Star Wars: Fate of the Old Republic" bekannt. Das Projekt wird von Arcanaut Studios entwickelt, einem neuen Studio, das Hudson für diesen Zweck gegründet hat - in enger Zusammenarbeit mit Lucasfilm Games, wie dieser im Interview auf der offiziellen Star-Wars-Webseite erklärt.
Ein großes Vermächtnis
In diesem Interview erklärt Hudson, dass es sich beim kommenden Abenteuer um keine direkte Fortsetzung des ursprünglichen KOTOR sein wird. Vielmehr soll Fate of the Old Republic ein eigenständiges Werk sein - aber dennoch die Herzen von Star-Wars-Fans höher schlagen lassen:
Damals träumten wir davon, das beste Star-Wars-Spiel zu machen, das wir uns vorstellen konnten. Diese Ambition ist heute genauso groß - nur mit modernster Technik und frischem Game-Design.
Das Projekt selbst befindet sich noch in einer frühen Entwicklungsphase - sowohl komplette Geschichte als auch die Charaktere müssen erst noch finalisiert werden. Hudson deutet in diesem Kontext an, dass noch "viele Herausforderungen" vor dem Team liegen, möchte aber bereits jetzt Fans des ursprünglichen KOTOR danken und sie auf die Reise mitnehmen. Weitere Details wie ein Releasedatum sollen so bald wie möglich folgen - dafür gibt es aber immerhin den ersten Teasertrailer auf YouTube:
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Jedenfalls darf man ja mal gespannt sein. Wenns in Richtung KotoR 1 geht, bin ich sofort an Board. Beim Nachfolger war mir das Ende dann zu hingeklatscht. Revan und zT auch Nihilus gehören aber mMn zu den besseren SW Charakteren, wenns auch "nur" mehr Legends ist. Bitte nicht kaputt(er) machen.
Denn dann gibt es hoffentlich anschließend eine Neuauflage von Kotor.
Das restliche Bioware- und EA Management hatten ebenfalls erhebliche Anteile daran, keine Frage.
Aber der Umbau von - nach Shamus Young - einem "details first" in ein vermeindlich Massen kompatibleres "drama first" Universum geht ganuso auf seine Kappe, wie das "Wir wissen sechs Monate vor Release des letzten Teils immer noch nicht, wie das Finale der Gesamttrilogie eigentlich aussehen soll" Desaster.
Und wenn man sich z.B. Marc Darrah's Post Mortem zu Anthem ansieht, kann man sich des Eindurcks kaum erwehren, dass "attraktive High-Level Ideen, aber keine Ahnung, wie diese im Detail umgesetzt werden sollen" - bei gleichzeitigem Ausschluss externer Inputs - auch bei Anthem ein Problem in Hudson's Projektleitung war.
Wie gesagt: es ist absolut nicht so, dass ich Hudson's Anwesenheit in dem neuen Projekt als einen Garant für dessen scheitern sehen, oder gar dem Mann persönlich ans Bein pinkeln wollte.
Aber bis ich neue Informationen - in diesem Falle in Form eines fertigen und gelungenen geistigen Nachfolgers von KotOR - bekomme, kann ich nur aus den Datenpunkten der Vergangenheit interpolieren.
Und da gibt es eben die genannten Gründe für ein gewisses Maß an Skepsis.