Spotify: Extreme Schreibbelastung als Gefahr für SSDs [Update]
Zahlreichen Nutzerberichten zufolge sorgt der beliebte Musikdienst Spotify in der Desktop-Version unter Windows für eine ungewöhnlich hohe Schreibbelastung, wodurch schnell ein Datenaufkommen im Terabyte-Bereich entsteht, das vor allem auch für die Lebensdauer von SSDs abträglich sein kann. Der Betreiber ist zwar informiert, eine funktionierende Lösung von offizieller Seite gibt es aber derzeit nicht.
Update: Wie die Kollegen von Golem.de bemerkt haben, hat Spotify in Form eines Community-Manager-Statements Abhilfe für das Problem des Spotify-Desktop-Clients im Zusammenspiel mit SSDs versprochen. Man habe die Fälle untersucht und könne nun verkünden, dass die Version 1.0.42, die aktuell an alle Anwender zeitversetzt ausgerollt wird, "alle potenziellen Probleme" löse. Userberichten zufolge entschärft sich das Problem zumindest deutlich, die Rede ist von wenigen hundert Megabyte pro Stunde (anstatt bis zu 300 MB pro Song).
Bereits seit Juni mehren sich in den Support-Foren von Spotify Beschwerden von Nutzern, wonach die Desktop-Version des Musik-Streaming-Dienstes vor allem SSDs mit dem Schreiben ungewöhnlich hoher Datenmengen belastet und somit eine potenzielle Gefahr für die Lebensdauer der Datenträger darstellt. So sollen pro Song, unabhängig von der eigentlichen Größe der Musikdatei, teilweise 300 MByte anfallen, was bei dauerhafter Nutzung in kurzer Zeit schnell in den Bereich mehrerer Gigabyte pro Tag führen kann.
Das Problem tritt jedoch offenbar nicht bei allen Nutzern auf und hängt mutmaßlich mit der Datei "mercury.db" zusammen. Der Betreiber ist zwar über die Problematik informiert, empfiehlt zur Abhilfe aber lediglich die Neuinstallation des Programms, was Nutzerberichten zufolge jedoch nichts bewirkt. Als inoffizieller Workaround wird derweil die Installation von Spotify in eine RAM-Disk empfohlen oder, wenn vorhanden, auf eine Festplatte. Um der extremen Schreibbelastung für SSDs zu umgehen, bleibt ansonsten derzeit nur der Verzicht auf die Desktop-Version des Musikdienstes.
Quelle: via golem.de

Braucht eh kein Mensch
Mit lossless reicht CD vollkommen aus. 24bit - verbraucht etwas mehr speicher, bringt aber beim reinem anhören absolut nichts. Falls man aber was anderes damit macht (weiterverarbeiten) dann klar.
Aber da die meisten eh keinen eigenen sound-raum und auch kein söndteures Equipment haben, und der unterschied slebst dann minimal ist - mp3 gogogo
Wie kann man denn bitte schön 300!!!MB!!! pro Song verbraten? Wie schlecht muss das denn programmiert sein? O-M-G !!!
Das Problem ist ja auch nicht nur Spotify sondern ua. auch die Browser.
gab mal ein Bericht das das automatische Zwischenspeichern bei FF & Co. auch endliche GB verschlingt.
Kann aber nicht verstehen warum streamen ~100 mal mehr Leistung braucht.
Manchmal ist es auch einfach ein knapp bemessener Arbeitsspeicher. 16GB sind natürlich ideal, und ich glaub da gab es auch mal einen Test vor einiger Zeit (also nicht erst gestern) der Vorteile bei 16GB gg. 8GB feststellte. Hängt auch mit Windows zusammen, wenn da evtl was nicht optimal ist. Bei 16GB kann man sich halt auch den virtuellen Speicher sparen. Übrigens erst auf 16MB festlegen, dann löschen, sonst bleibt ne dicke Datei auf der SSD..
Aber ob das für 1/3 mehr Schreibvorgänge verantwortlich ist, ich weiß es nicht. Ich glaube eine SSD mit Sandforce Controller sollte eigentlich komprimieren, also weniger schreiben als andere? Aber warum dann kaum gelesen wird.. wenn du Windows drauf hast, also wird ja wirklich dauernd gelesen, die Game-Daten auch mehr als einmal.
Also bei mir bringt HIPM+DIPM einiges und man es hat keinerlei Auswirkungen. Einfach mal ausprobieren, oder sein lassen.