VR-Markt unter Druck: Großer Entwickler schließt Studio
Der VR-Entwickler und Publisher Vertigo Games schließt sein Studio in Amsterdam. Als Grund wurde ein schwieriger VR-Markt angegeben.
Vertigo Games wurde 2008 in Rotterdam gegründet und begann 2013 mit der Entwicklung von VR-Spielen. Bekannt wurde das Unternehmen unter anderem durch die Titel Arizona Sunshine VR, The 7th Guest VR, Thief VR: Legacy of Shadow und Metro Awakening. Nun muss Vertigo Games jedoch eines seiner Studios aufgeben. Der VR-Markt sei ein schwieriges Pflaster, gab der CEO Richard Stitselaar dazu an.
VR konnte sich noch nicht durchsetzen
"Der VR-Markt bleibt ein schwieriges Umfeld" erklärte Richard Stitselaar auf LinkedIn. "Nach reiflicher Überlegung haben wir die schwere Entscheidung getroffen, Vertigo Studios Amsterdam zu schließen. Dies ist keine Entscheidung, die wir leichtfertig getroffen haben, und ich möchte die Auswirkungen anerkennen, die dies auf alle bei Vertigo Studios Amsterdam hat." Wie viele Mitarbeiter durch die Schließung des Studios ihren Job verlieren, ist nicht bekannt.
Vertigo Games wurde 2020 von der Embracer Group übernommen. Bei der Bekanntgabe der Übernahme gab Stitselaar noch an, dass "der VR-Gaming-Markt kurz vor dem Durchbruch zu stehen scheint". Doch bis heute ist dieser Umstand noch nicht eingetreten. Die Hardware-Umfrage auf Steam weist weiterhin auf extrem niedrige VR-Nutzung hin.
Vertigo Games steht mit den Problemen aber nicht alleine da. Im Januar schloss Meta drei interne VR-Studios und kündigte einigen Mitarbeitern von Reality Labs. Kurz darauf musste das Unternehmen Milliardenverluste im VR-Bereich ankündigen. Vertigo Games scheint sich derweil eher auf traditionelle Games zu konzentrieren. Die jüngste Veröffentlichung des Studios ist eine Nicht-VR-Version von The 7th Guest. Bei der Future Games Show kündigte das Studio dann eine traditionelle Version von Arizona Sunshine an.
Quelle: PC Gamer

Ich glaube VR brauch irgendwann mal einen Neustart mit leichteren und bequemeren Brillen ohne irgend einen Herstellerzwang, was Spiele und Anwendungen betrifft.
Ich glaube VR brauch irgendwann mal einen Neustart mit leichteren und bequemeren Brillen ohne irgend einen Herstellerzwang, was Spiele und Anwendungen betrifft.
War so begeistert, das ich auf eine Angebot gewartet und zugeschlagen hatte. Zwischen Motion Sicknees und Kabelsalat war meine Begeisterung irgendwann erloschen. Nichts kam nach, was mich jetzt begeistern hätte können, ohne das mir schlecht wird oder ich Augenkrebs bekam. In meinem Bekanntenkreis fanden die das lustig, aber Keiner, wirklich Keiner, hatte die Ambitionen meine Begeisterung zu teilen. Inzwischen ist die Technik besser und ich werde es nochmals mit der Steam Frame versuchen.
Walkabout Minigolf ist ebenfalls sehr spaßig!
Mit der Quest kann man über WLAN zocken! Mit Kabel kann ich es mir gar nicht vorstellen!