Stalker Clear Sky: Grafikkarten
Seit Freitag ist Stalker: Clear Sky im Handel erhältlich. Mit der ungepatchten Version war es uns nun jedoch nicht möglich, unseren geplanten Benchmark-Parcour zu fahren. Erst mit der Aktualisierung auf die Version 1.5.03 lief das Spiel stabil und - zumindest hinsichtlich der Hardware - so bugfrei, dass wir Benchmarks anfertigen konnten. Herausgekommen ist ein Vergleich von elf Grafikkarten in drei Auflösungen.
Leistung: Grafikkarten
Stalker: Clear Sky kennt an sich nur zwei Performance-Zustände: sehr langsam oder absolut flüssig. Je nach Spiel-Szene/Level bleibt die Framerate unter 20 Fps oder steigt auf über 40 Fps - ersteres kommt unseren Erfahrungen nach eher vor.
Anisotrope Filterung ist sehr zu empfehlen, da sie kaum Leistung kostet. Auf Kantenglättung jeglicher Art sollten Sie allerdings verzichten. MSAA senkt die Fps bereits stark, ohne die Optik sonderlich aufzuwerten. Dies gelingt erst Transparenz-FSAA oder SSAA, mit beiden Modi ist Stalker: Clear Sky jedoch unspielbar.
Zumindest in höheren Auflösungen liegen Karten mit viel Video-Speicher vor ihren weniger gut bestückten Konkurrenten. Die Geforce 8800 GTX etwa schlägt die 9800 GTX+ in 1.680 x 1.050 um 14 Prozent. AMDs HD-4800-Karten liegen sehr gut im Rennen, die Gerüchte aus russischen Foren, wonach die Radeons eine schlechte Leistung erbringen, können wir nicht bestätigen. Die GTX 260 leidet offenbar an einem Treiber-Problem.
Multi-GPU-Systeme skalieren hervorragend (bis zu 100 Prozent) mit der X-Ray-Engine - wenig überraschend, schließlich ist diese Engine an sich keine Neuheit. Ein gesonderter Multi-GPU-Artikel samt Videos erscheint kommende Woche.
Verwendete Szene
Unsere Savegame-Szene zeigt ein zerstörtes Dorf mit vielen zerfallenen Gebäuden, üppiger Vegetation und God-Rays. Der absolute Worst-Case ist sie jedoch nicht: Während der Testzeit sank die Framerate stellenweise noch weiter ab.
