Chernobyl-Shooter auf 11 Grafikkarten getestet

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Seit Freitag ist Stalker: Clear Sky im Handel erhältlich. Mit der ungepatchten Version war es uns nun jedoch nicht möglich, unseren geplanten Benchmark-Parcour zu fahren. Erst mit der Aktualisierung auf die Version 1.5.03 lief das Spiel stabil und - zumindest hinsichtlich der Hardware - so bugfrei, dass wir Benchmarks anfertigen konnten. Herausgekommen ist ein Vergleich von elf Grafikkarten in drei Auflösungen.

Optische Unterschiede
Stalker: Clear Sky basiert auf der X-Ray-Engine des Vorgängers Shadow of Chernobyl. Neben teils aufgebohrten Effekten und besseren Texturen wird besonders die neu hinzugefügte DX10-Unterstützung gerne hervorgehoben. Wo genau die Unterschiede zwischen der DX9- und der DX10-Version liegen, zeigt unser exklusiver Screenshot-Vergleich.

Ingame sieht es allerdings so aus, dass die neuen Effekte nur an bestimmten Stellen sichtbar und keineswegs vorherrschend sind. Dank der "Erweiterten dynamische Beleuchtung der Objekte" wirkt Clear Sky zwar etwas realistischer, an der Performance ändert dies jedoch laut unseren Tests gegenüber DX9 praktisch nichts. Der einzige wirkliche Unterschied sind die "Nassen Oberflächen" - diese zehren ebenfalls kaum messbar an der Leistung.

Stalker: Clear Sky: Maximale DX10-Grafik Stalker: Clear Sky: Maximale DX10-Grafik

Somit sind beide Versionen hinsichtlich der Hardware-Anforderungen, nicht aber optisch identisch.

(Video-) Speicher-Anforderungen
Daher haben wir uns dazu entschlossen, alle Karten unter DX10 und Windows Vista x64 zu testen, um in den Genuss von vollen 4 GiB Arbeitsspeicher zu kommen - die hat Stalker nämlich nötig. Das Spiel genehmigt sich nach längerer Spielzeit bis zu 1,6 GiB RAM. Zusammen mit dem Speicher, den das Betriebssystem benötigt, reicht der Arbeitsspeicher nicht mehr aus und es kommt zu Nachladerucklern auf Systemen, die über nur 2 GiB RAM verfügen.

Verschlimmert wird diese Problematik durch den immensen Video-RAM-Hunger des Titels. An die 800 MiB unter DX9 waren keine Seltenheit, unter DX10 sind es laut Konsole noch etwas mehr. Besitzen Sie eine Karte mit nur 512 MiB, werden in diesem Fall zusätzliche 300 MiB in den Arbeitsspeicher geschoben. Daher empfehlen wir für Stalker generell 3 GiB (Windows XP) oder 4 GiB (Windows Vista) Arbeitsspeicher.

Prozessor-Anforderungen
Multi-Core-Optimierungen sind Stalker: Clear Sky nicht bekannt, das Spiel lastet nur einen Kern aus. Einzig der Grafikkartentreiber nutzt ab und zu ein zweites Rechenherz. Es zählen also Gigahertz und Pro-Takt-Leistung.

Stalker: Clear Sky: CPU-Auslastung im Taskmanager Stalker: Clear Sky: CPU-Auslastung im Taskmanager

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Seit Freitag ist Stalker: Clear Sky im Handel erhältlich. Mit der ungepatchten Version war es uns nun jedoch nicht möglich, unseren geplanten Benchmark-Parcour zu fahren. Erst mit der Aktualisierung auf die Version 1.5.03 lief das Spiel stabil und - zumindest hinsichtlich der Hardware - so bugfrei, dass wir Benchmarks anfertigen konnten. Herausgekommen ist ein Vergleich von elf Grafikkarten in drei Auflösungen.

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